
Informationstechnolog(e)in - Schwerpunkt Systemtechnik
- Bestätigt von 2 Quellen
Allgemeines
- Dauer
- 4 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.223
- Varianten
- Lehre · Lehre mit Matura
Nur in der App
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Gefragt sind hier vor allem Organisierte und Denker:in. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
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Aufgaben
+9 mehr- Kundenanforderungen für IT-Systeme klären
- IT-Lösungen beraten und auswählen
- Umsetzung und Projektablauf planen
- Benutzergeräte und Peripherie einrichten
Anforderungen
+29 mehr- Datensicherheit und Datenschutz verstehen
- Kundinnen und Kunden professionell betreuen
- Gepflegtes Erscheinungsbild und Etikette zeigen
- Mobil an wechselnden Einsatzorten arbeiten
- Logisch-analytisch denken
- Mathematisches Verständnis mitbringen
Berufsschule
- Berufsschule Linz 2Wiener Straße 181, 4020 Linz · 24 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule 4 SalzburgSchießstattstraße 4, 5020 Salzburg · 84 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule PöchlarnPlesserstraße 1, 3380 Pöchlarn · 88 km vom LehrbetriebRoute planen
Erfahre mehr über diesen Lehrberuf
Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.223
- 2. LEHRJAHR€ 1.529
- 3. LEHRJAHR€ 1.835
- 4. LEHRJAHR€ 2.385
KV Elektro- und Elektronikindustrie
Das bieten wir:
- Innovatives Unternehmen
- Traditionelles Unternehmen
- Arbeit in einem großen Unternehmen oder Konzern
- Berufliche Weiterbildung
- Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen
- Internationale Arbeitsmöglichkeiten
- Teambuilding-Veranstaltungen
- Bonuszahlungen bei guten Leistungen
Dein Lehrbetrieb
Wir sind Fronius: ein international tätiges Familienunternehmen, das seit 1945 Menschen, Materialien und Energie verbindet. Wir entwickeln Schweißtechnik, Lösungen für Solarenergie und Batterieladetechnik. Dabei zählen für uns Qualität, Verlässlichkeit und Produkte, die lange halten. Rund 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten mit uns an diesem Ziel – in der Entwicklung, der Produktion und unseren internationalen Teams. Als Lehrling wirst du Teil dieser Gemeinschaft und gestaltest mit uns Technik für die Zukunft.
Mehr vom Betrieb
Mit uns hinter die Bildschirmoberfläche schauen
In unserer Systemtechnik-Ausbildung geht es nicht nur darum, Programme zu bedienen. Du lernst auch, was dahinter passiert: Ein Netzwerk verbindet Geräte, ein Server stellt zentrale Dienste bereit und ein Backup ist eine Sicherungskopie für den Notfall. Mit diesem Wissen kannst du Zusammenhänge verstehen und Fehler gezielt suchen.
Du möchtest uns zuerst kennenlernen? Bei unseren Schnuppertagen kannst du Einblicke in die Ausbildung gewinnen.
So lernen wir dich kennen
- Für deine Bewerbung brauchen wir deine letzten beiden Schulzeugnisse, einen Lebenslauf, ein Motivations- oder Bewerbungsschreiben und ein aktuelles Foto.
- Wir laden dich zu einem Bewerbungsgespräch und einem digitalen Eignungstest ein. Dazu kommt ein Praxistest passend zu deiner Ausbildung.
- Nach unserer Zusage laden wir dich gemeinsam mit deinen Eltern zu einem Infotermin ein.
Was wir mit unserer Technik möglich machen
- Solarenergie: Mit unseren Lösungen verbinden wir Sonnenstrom, Stromnetz und Mobilität. Unsere Batterie Fronius Reserva speichert Solarenergie, damit sie auch dann genutzt werden kann, wenn die Sonne nicht scheint.
- Schweißtechnik: Wir verbinden Metalle dauerhaft miteinander. Unser Fronius Fortis ist ein manuelles Schweißgerät, das sich an wechselnde Aufgaben im Schweißalltag anpasst.
- Batterieladetechnik: Auch Geräte zum Laden von Batterien gehören zu unseren Kernbereichen. Strom ist die Grundlage unserer Arbeit.
Deine Ausbildung: kennenlernen, ausprobieren, weiterkommen
Bei uns lernst du in einer modernen Fertigungs- und Büroumgebung. Durch unser Turnussystem wechselst du im 10-Wochen-Rhythmus zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen und baust deine Fähigkeiten Schritt für Schritt auf. Je nach Ausbildungsbereich geht es zum Beispiel um Werkzeuge und Messgeräte, Schaltpläne, das Aufbauen und Prüfen unserer Produkte oder um Software, Rechnungen und Bestellprozesse. Geschulte Lehrlingsbetreuerinnen und -betreuer begleiten dich vom ersten Tag bis zum Lehrabschluss. Deine Meinung ist uns dabei wichtig.
Lehre und Matura lassen sich bei uns verbinden: In Sattledt bieten wir laufend kostenlose Kurse an – teilweise während der Arbeitszeit.
Was dich neben der Ausbildung unterstützt
- In unserem Buddyprogramm tauschen sich Lehrlinge mit Lehrlingen aus. Dazu kommt jedes Jahr ein gemeinsames eintägiges Outdoor-Seminar.
- Auslandspraktika an internationalen Fronius Standorten sind möglich. Dabei kannst du neue Erfahrungen sammeln und deine Sprachkenntnisse vertiefen.
- Gute Erfolge und Auszeichnungen in der Berufsschule und bei der Lehrabschlussprüfung belohnen wir mit Prämien.
- In unserem Betriebsrestaurant gibt es regionale und saisonale Küche mit 40 % Essenszuschuss. Sportliche Aktivitäten unterstützen wir ebenfalls.
- Unser Ziel ist eine langfristige Zusammenarbeit. Wir planen deine mögliche Weiterbeschäftigung individuell und bieten dir fachliche und persönliche Weiterbildung.
Finde heraus, ob Fronius zu dir passt
Bei Schnuppertagen kannst du unsere Ausbildung kennenlernen. Auch mit deiner Schulklasse sind Einblicke in Sattledt oder Pettenbach möglich – in Sattledt je nach Programm mit technischen Versuchen. Für deine Bewerbung brauchst du die letzten beiden Schulzeugnisse, einen Lebenslauf, ein Motivations- oder Bewerbungsschreiben und ein aktuelles Foto. Im Auswahlprozess erwarten dich ein Bewerbungsgespräch, ein digitaler Eignungstest und ein Praxistest passend zu deiner gewählten Ausbildung. Nach der Zusage laden wir dich gemeinsam mit deinen Eltern zu einem Infotermin ein.
Im Detail
Aufgaben
- Kundenanforderungen für IT-Systeme klärenBevor etwas installiert wird, besprichst du mit Kundinnen und Kunden, welche Geräte, Programme und Funktionen im Betrieb wirklich gebraucht werden. Dabei geht es etwa um Arbeitsplätze mit PC oder Laptop, Drucker, mobile Geräte, Server, Speicherlösungen oder Netzwerkzugänge. Du musst herausfinden, wie viele Personen mit dem System arbeiten, welche Daten geschützt werden müssen und welche Leistung erwartet wird. Aus diesen Gesprächen entsteht die Grundlage für die technische Lösung.
- IT-Lösungen beraten und auswählenDu erklärst, welche Hardware- und Softwarelösungen zu den Anforderungen eines Betriebs passen und wo die Unterschiede zwischen möglichen Varianten liegen. Das kann die Auswahl von Computern, Monitoren, Druckern, Tablets, Servern, Routern oder passender Standardsoftware betreffen. Dabei brauchst du nicht nur Technikverständnis, sondern auch ein Gefühl für Kosten, Einsatzbereich und spätere Erweiterungen. Ziel ist eine Lösung, die im Alltag stabil funktioniert und zum Budget passt.
- Umsetzung und Projektablauf planenFür neue IT-Umgebungen erstellst du ein Konzept, in dem Aufbau, Zeitrahmen, Kosten und Arbeitsschritte festgelegt werden. Du planst etwa, wann Geräte geliefert, Netzwerkteile montiert, Benutzer angelegt und Tests durchgeführt werden. Gerade bei Kundeneinsätzen ist wichtig, Ausfallzeiten möglichst kurz zu halten, damit der Betrieb weiterarbeiten kann. Deshalb gehört strukturiertes Vorgehen hier zum Handwerk.
- Benutzergeräte und Peripherie einrichtenDu wählst Arbeitsgeräte wie Computer, Laptops, Tablets, Monitore, Drucker oder Beamer aus, stellst sie bereit und richtest sie für die Benutzer ein. Dazu gehören Betriebssysteme, Treiber, Standardprogramme, Benutzerkonten und die Einbindung ins Netzwerk. Auch interne Komponenten wie Grafikkarten oder andere Hardwarebestandteile können dabei eine Rolle spielen. Entscheidend ist, dass das Gerät nicht nur läuft, sondern genau zur IT-Umgebung des Betriebs passt.
- Netzwerkinfrastruktur installieren und konfigurierenDu baust Netzwerke auf und richtest die nötigen Komponenten ein, damit Geräte miteinander kommunizieren können. Dazu zählen je nach Auftrag Kabel, Anschlussdosen, Stecker, Buchsen, Hubs, Switches, Router oder andere Netzwerkbauteile. Außerdem legst du die Netzwerktopologie fest und konfigurierst die Geräte so, dass Datenverkehr, Zugriffe und Verbindungen funktionieren. Das ist eine der sichtbarsten Kernaufgaben der Systemtechnik.
- Serversysteme aufsetzen und in Betrieb nehmenDu planst Serversysteme, bereitest den Serverraum mit vor und installierst die ausgewählte Hard- und Software. Danach richtest du Basisdienste ein, damit im Unternehmen etwa Benutzerverwaltung, Dateiablage oder andere zentrale Funktionen laufen. Dabei kommt es auf stabile Konfiguration, ausreichende Leistung und saubere Einbindung ins Netzwerk an. Fehler in diesem Bereich betreffen oft viele Arbeitsplätze gleichzeitig.
- Speicher-, Backup- und Cloud-Lösungen integrierenDu konzipierst Datenspeicher- und Backup-Systeme und bindest Cloud-Dienste in bestehende IT-Umgebungen ein. Dabei legst du fest, wo Daten gespeichert werden, wie Sicherungen laufen und wie im Notfall auf Backups zurückgegriffen werden kann. Cloud-Speicher oder andere Online-Dienste müssen so eingebunden werden, dass sie mit den lokalen Systemen zusammenspielen. Diese Arbeit ist wichtig, damit Daten nicht verloren gehen und von berechtigten Personen genutzt werden können.
- Berechtigungen und Benutzeroberflächen einrichtenDu erstellst Berechtigungskonzepte und legst fest, wer auf welche Geräte, Ordner, Drucker, Telefone oder Dienste zugreifen darf. Zusätzlich richtest du Benutzerschnittstellen so ein, dass Mitarbeitende mit den Systemen arbeiten können, ohne unnötige Rechte zu bekommen. Gerade in Unternehmen mit sensiblen Daten ist diese Trennung wichtig. So wird verhindert, dass Daten versehentlich verändert oder von Unbefugten eingesehen werden.
- Netzwerkdienste und Groupware bereitstellenNeben der Grundinfrastruktur richtest du Dienste ein, die die Zusammenarbeit im Betrieb unterstützen. Dazu können etwa Groupware-Lösungen, Schnittstellen oder Netzwerkdienste wie ein Content-Management-System gehören. Solche Systeme müssen auf Servern oder im Netzwerk korrekt konfiguriert und auf die Benutzer abgestimmt werden. Erst dadurch wird aus technischer Infrastruktur ein Arbeitswerkzeug für den Betrieb.
- Datensicherheit und Datenschutz umsetzenDu analysierst Sicherheitsrisiken und setzt Schutzmaßnahmen um, damit Daten und Systeme nicht ungeschützt sind. Dazu gehören etwa Datenschutzvorgaben, Zugriffsbeschränkungen, sichere Konfigurationen und bei Bedarf auch Datenverschlüsselung. In der Praxis musst du abwägen, wo ein System offen erreichbar sein soll und wo es stärker abgesichert werden muss. Diese Aufgabe begleitet fast alle anderen Tätigkeiten mit.
- Systeme testen und Leistung überwachenNach der Installation prüfst du, ob Netzwerk, Server, Geräte und Dienste zuverlässig funktionieren. Du testest Verbindungen, kontrollierst die Funktionssicherheit und beobachtest, ob die Leistungsfähigkeit für den Betrieb ausreicht. Auch später überwachst du Systeme weiter, um Engpässe oder Ausfälle früh zu erkennen. So stellst du sicher, dass die IT nicht nur am ersten Tag läuft, sondern dauerhaft nutzbar bleibt.
- Störungen beheben und Systeme wartenWenn etwas nicht funktioniert, suchst du systematisch nach der Ursache und führst Reparaturen, Wartungen oder Erweiterungen durch. Das kann ein falsch konfigurierter Drucker sein, ein ausgefallenes Netzwerkgerät, ein Serverproblem oder ein Defekt an Hardwarekomponenten. Oft arbeitest du dabei unter Zeitdruck, weil Kundinnen und Kunden ohne funktionierende IT nicht weiterarbeiten können. Gute Fehlersuche bedeutet hier: logisch eingrenzen, testen, beheben und den Betrieb rasch wiederherstellen.
- Technische Abläufe dokumentieren und einschulenDu dokumentierst Installationen, Tests, Konfigurationen und Änderungen so, dass andere Fachkräfte oder der Kunde den Aufbau nachvollziehen können. Außerdem erstellst du Benutzerhandbücher und erklärst Anwenderinnen und Anwendern, wie Geräte, Programme oder Dienste korrekt verwendet werden. Diese Unterlagen sind wichtig, wenn später erweitert, gewartet oder Fehler gesucht werden muss. Ohne gute Dokumentation wird selbst ein technisch gutes System im Alltag schwer beherrschbar.
Im Detail
Anforderungen
- Datensicherheit und Datenschutz verstehenDu arbeitest mit Benutzerkonten, Zugriffsrechten, Backups und oft auch mit sensiblen Unternehmensdaten. Wenn du Datenschutzregeln oder Sicherheitsmaßnahmen falsch umsetzt, können Daten verloren gehen, in falsche Hände geraten oder der Betrieb eines Unternehmens ernsthaft gestört werden.
- Kundinnen und Kunden professionell betreuenIm Schwerpunkt Systemtechnik bist du oft direkt bei Auftraggebern im Einsatz und erklärst technische Lösungen verständlich. Wer unfreundlich auftritt, unklar spricht oder auf Fragen nicht eingeht, verliert schnell Vertrauen – auch wenn die technische Arbeit eigentlich gut ist.
- Gepflegtes Erscheinungsbild und Etikette zeigenDieser Schwerpunkt ist stark dienstleistungsorientiert und mit häufigem Kundenkontakt verbunden. Du trittst oft vor Ort in Firmen auf und repräsentierst dabei auch den eigenen Betrieb, deshalb werden ein professionelles Auftreten, Höflichkeit und passende Umgangsformen ausdrücklich erwartet.
- Mobil an wechselnden Einsatzorten arbeitenInstallationen und Servicearbeiten finden nicht nur im eigenen Büro statt, sondern oft bei Kundinnen und Kunden an unterschiedlichen Standorten. Wenn du ungern unterwegs bist oder dich schwer auf neue Umgebungen einstellst, wird dieser Teil des Berufs anstrengend.
- Logisch-analytisch denkenBei Störungen musst du herausfinden, ob die Ursache am Endgerät, im Netzwerk, am Server, an Berechtigungen oder an einer Softwareeinstellung liegt. Ohne strukturiertes, logisches Denken probierst du nur wahllos herum und verlierst wertvolle Zeit.
- Mathematisches Verständnis mitbringenIn Netzwerken, Speichergrößen, Leistungswerten oder technischen Berechnungen brauchst du ein gutes Grundverständnis für Zahlen und Zusammenhänge. Es geht nicht um höhere Mathematik im Schulstil, aber du solltest technische Angaben sicher erfassen und vergleichen können.
- Fremdsprachenkenntnisse nutzen könnenViele Programme, Handbücher, Fehlermeldungen und technische Unterlagen sind auf Englisch oder enthalten englische Fachbegriffe. Wenn du diese Inhalte nicht verstehst, wird die Einrichtung und Fehlersuche deutlich schwieriger.
- Kaufmännisches Verständnis habenBei Angeboten, Hardwareauswahl und Projektplänen spielen Kosten und Nutzen eine große Rolle. Du musst einschätzen können, welche Lösung wirtschaftlich sinnvoll ist und wie Aufwand, Material und Zeit zusammenhängen.
- Präsentationsfähigkeit besitzenDu erklärst Kundinnen und Kunden, warum eine bestimmte Lösung gewählt wurde und wie sie verwendet wird. Besonders bei Einschulungen oder Beratungsgesprächen hilft es, technische Inhalte klar und nachvollziehbar zu präsentieren.
- Gute Beobachtungsgabe habenManche Fehler zeigen sich nur in kleinen Hinweisen: eine ungewöhnliche Statusanzeige, ein Farbcode an einem Port, ein kurzer Aussetzer oder eine bestimmte Fehlermeldung. Wer solche Details übersieht, sucht oft an der falschen Stelle weiter.
- Argumentieren und überzeugen könnenKundinnen und Kunden wünschen sich nicht immer die technisch sinnvollste Lösung. Du musst daher begründen können, warum etwa ein Backup-Konzept, bestimmte Rechtevergaben oder eine leistungsfähigere Infrastruktur nötig sind.
- Aufgeschlossen und kontaktfreudig seinDu arbeitest mit sehr unterschiedlichen Personen zusammen – von Anwendern bis zu technischen Spezialistinnen. Wer offen auf Menschen zugeht, bekommt schneller die nötigen Informationen und kann Probleme im Betrieb leichter lösen.
- Kundenorientiert handelnEine technisch elegante Lösung nützt wenig, wenn sie den Arbeitsablauf der Kundschaft nicht berücksichtigt. Du musst verstehen, wie der Betrieb arbeitet, und die IT so einrichten, dass sie im Alltag wirklich hilft.
- Hilfsbereit bleibenViele Anwenderinnen und Anwender sind bei IT-Problemen verunsichert oder genervt. Wenn du ruhig hilfst und nicht herablassend reagierst, lassen sich Einschulungen und Support-Situationen deutlich besser bewältigen.
- Mit anderen im Team arbeitenDu arbeitest oft mit Kolleginnen aus Technik, Verkauf oder anderen IT-Bereichen zusammen. Bei größeren Projekten müssen Aufbau, Lieferung, Konfiguration und Inbetriebnahme sauber abgestimmt werden.
- Zuverlässig und pünktlich seinKundentermine, Installationsfenster und Serviceeinsätze sind häufig genau geplant. Wenn du Zusagen nicht einhältst, verzögerst du ganze Umstellungen oder legst im schlimmsten Fall einen laufenden Betrieb lahm.
- Genau und sorgfältig arbeitenEin falsch gesetztes Zugriffsrecht, eine fehlerhafte Netzwerkeinstellung oder eine ungenaue Dokumentation kann später große Probleme verursachen. In der Systemtechnik summieren sich kleine Fehler schnell zu Ausfällen.
- Selbstständig arbeiten könnenBei Kundeneinsätzen bist du oft nicht ständig unter direkter Anleitung. Du musst Aufgaben eigenständig abarbeiten, Entscheidungen vorbereiten und sauber dokumentieren, was du gemacht hast.
- Einsatzfreude zeigenWenn Störungen dringend behoben werden müssen oder ein Projekttermin näher rückt, reicht reines Pflichtprogramm oft nicht. Dann ist gefragt, dass du dranbleibst, sauber weitersuchst und Aufgaben verlässlich zu Ende bringst.
- Verantwortungsbewusstsein habenDu greifst in Systeme ein, auf die Unternehmen täglich angewiesen sind. Fehler können Arbeitsplätze stilllegen, Daten unbrauchbar machen oder Sicherheitslücken öffnen – deshalb musst du die Folgen deines Handelns mitdenken.
- Lernbereit bleibenHardware, Betriebssysteme, Cloud-Dienste, Sicherheitsstandards und Tools ändern sich laufend. Wer nur einmal Gelerntes festhält, ist in der IT sehr schnell nicht mehr auf dem aktuellen Stand.
- Aufmerksam arbeitenBei Installationen, Tests und Wartungen musst du viele Einzelschritte und Anzeigen im Blick behalten. Ein kurzer Konzentrationsfehler kann bedeuten, dass ein falsches Gerät konfiguriert oder ein wichtiger Test ausgelassen wird.
- Beurteilungs- und Entscheidungsfähigkeit zeigenIm Alltag musst du oft entscheiden, ob eine rasche Übergangslösung reicht oder ob ein größeres Problem dahintersteckt. Solche Entscheidungen beeinflussen, ob ein System nur kurzfristig läuft oder nachhaltig stabil bleibt.
- Flexibel auf Änderungen reagierenBei Kundeneinsätzen ändern sich Anforderungen manchmal kurzfristig, Geräte fehlen oder bestehende Systeme sind anders aufgebaut als geplant. Dann musst du umdenken, ohne die Qualität der Lösung zu verlieren.
- Sicherheitsbewusst handelnDu arbeitest mit Passwörtern, Benutzerrechten, Netzwerken und teils geschäftskritischen Systemen. Wer Sicherheit nur nebenbei behandelt, schafft schnell Einfallstore für Datenverlust oder Angriffe.
- Verschwiegen und diskret seinDu bekommst Einblick in Benutzerkonten, Dateien, interne Abläufe und manchmal sensible Geschäftsinformationen. Ohne Diskretion ist Vertrauen sofort zerstört – und in vielen Fällen würdest du auch gegen betriebliche oder rechtliche Vorgaben verstoßen.
- Geduld mitbringenNicht jede Störung ist in fünf Minuten gelöst, und nicht jede Anwenderin versteht technische Abläufe sofort. Geduld brauchst du sowohl bei langwieriger Fehlersuche als auch bei Einschulungen.
- Konzentrationsfähig seinViele Aufgaben bestehen aus längeren Phasen am Bildschirm: Konfigurationen prüfen, Logs lesen, Systeme testen, Dokumentationen erstellen. Wenn deine Konzentration schnell abreißt, passieren in genau diesen Phasen leicht Fehler.
- Komplex und vernetzt denkenIn diesem Beruf hängt fast alles zusammen: Endgeräte, Netzwerk, Server, Speicher, Rechte, Cloud-Dienste und Benutzeroberflächen. Du musst verstehen, wie eine Änderung an einer Stelle Auswirkungen an anderer Stelle haben kann.
- Planungssicherheit mitbringenBei Neuinstallationen oder Erweiterungen musst du Arbeitsschritte, Material, Zeiten und Tests im Voraus sinnvoll aufbauen. Schlechte Planung führt dazu, dass Geräte fehlen, Termine kippen oder Systeme unnötig lang stillstehen.
- Probleme systematisch lösenStörungen behebst du nicht durch Raten, sondern durch Eingrenzen, Testen und Vergleichen. Je methodischer du vorgehst, desto schneller findest du die tatsächliche Ursache.
- Systematisch dokumentierenInstallationen, Änderungen und Testergebnisse müssen nachvollziehbar festgehalten werden. Wenn Dokumentation fehlt, wird jede spätere Wartung oder Erweiterung mühsam und fehleranfällig.
- Farbsehen besitzenFarbcodes spielen bei Kabeln, Statusanzeigen, Markierungen oder grafischen Oberflächen eine Rolle. Wenn Farben schlecht unterschieden werden, können Zuordnungen oder Kontrollschritte erschwert sein.
- Gutes Sehvermögen habenDu liest viel am Bildschirm, arbeitest mit kleinen Steckverbindungen, Statusanzeigen und technischen Details. Schwaches Sehvermögen macht sowohl Bildschirmarbeit als auch Installationsaufgaben deutlich anstrengender.
- Künstliche Beleuchtung gut vertragenDie Arbeit findet fast ausschließlich in Innenräumen, Büros, Werkstätten oder Serverbereichen statt. Wer auf künstliches Licht empfindlich reagiert, merkt das im Berufsalltag schnell, weil viele Stunden am Bildschirm dazugehören.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
- Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
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