
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.087
- Varianten
- Lehre
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Outtakes / Interview Lehrlinge Oktober 2020Lenzing Plastics GmbH & Co KG 
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Aufgaben
+9 mehr- Leitungen und Tragsysteme verlegen
- Anschlüsse, Stromkreise und Sicherungen installieren
- Schalt- und Verteilerschränke aufbauen
- Gebäudetechnische Anlagen montieren
Anforderungen
+35 mehr- Technisches Verständnis
- Logisch-analytisches Denken
- Sicherheitsbewusstsein
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Farbsehen
- Auge-Hand-Koordination
Berufsschule
- Berufsschule Gmunden 1Miller-von-Aichholz-Straße 30, 4810 Gmunden · 14 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule 4 SalzburgSchießstattstraße 4, 5020 Salzburg · 47 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule Linz 5Glimpfingerstraße 8a, 4020 Linz · 61 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.087
- 2. LEHRJAHR€ 1.324
- 3. LEHRJAHR€ 1.673
- 4. LEHRJAHR€ 2.191
Das bieten wir:
- Innovatives Unternehmen
- Berufliche Weiterbildung
Dein Lehrbetrieb
Wir bei Lenzing Plastics machen aus Kunststoffen Folien, Garne, Gewebe und mehrschichtige Materialien für ganz unterschiedliche Aufgaben: vom Schutz eines Gebäudes bis zu Garnen für die Herstellung von Herzklappen. Seit 1966 beschäftigen wir uns mit Kunststoffverarbeitung. Heute produzieren wir in Lenzing und Seewalchen in Oberösterreich für Kunden auf der ganzen Welt. Unsere Stärke: Wir verbinden verschiedene Materialien und entwickeln Produkte, die genau zu den Anforderungen unserer Kunden passen – von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt.
Mehr vom Betrieb
Damit lernst du bei uns zu arbeiten
- Wir nutzen Stromlauf- und Montagepläne, um zu verstehen, wie Anschlüsse und Bauteile zusammengehören.
- Mit Handwerkzeugen passen wir Befestigungen und Montageteile an – etwa durch Bohren, Sägen oder Feilen.
- Mit Mess- und Prüfgeräten kontrollieren wir elektrische Werte und Schutzmaßnahmen. Wir halten Ergebnisse in Prüfprotokollen fest.
Nicht raten, sondern den Fehler eingrenzen
Bei uns lernst du eine systematische Fehlersuche: Du liest den Schaltplan, prüfst Verbindungen und misst an Bauteilen. So findest du heraus, ob etwa eine Leitung, eine Sicherung, ein Sensor oder eine Einstellung die Ursache ist. Nach der Reparatur kontrollieren wir, ob die Anlage wieder sicher funktioniert.
Wo unsere Produkte gebraucht werden
- Am Gebäude: Wir stellen unter anderem Dach- und Fassadenbahnen sowie Materialien für die Isolation von Rohren und Heizungsanlagen her.
- Bei Verpackungen: Zu unseren Produkten gehören Verpackungsfolien, Tragegriffe und Aufreißbändchen.
- In der Medizin: Wir fertigen Garne für die Herzklappenherstellung, chirurgisches Nahtmaterial und medizinische Textilien.
- Für Elektronik und Kabel: Unsere Folien, Bänder und Gewebe werden in der Kabelindustrie eingesetzt.
Materialien verbinden und stärker machen
Zwei Verfahren sind bei uns besonders wichtig: Beim Laminieren verbinden wir unterschiedliche Materialien zu mehreren Schichten. Beim monoaxialen Verstrecken ziehen wir Kunststoff gezielt in eine Richtung – so entstehen beispielsweise Folien und Garne mit besonders hoher Festigkeit. Wir verarbeiten dabei thermoplastische Kunststoffe und den Hochleistungskunststoff PTFE. Entscheidend ist für uns, die Eigenschaften der Materialien genau zu kennen und passend zur Anwendung einzusetzen.
Unsere Forschung und Entwicklung arbeitet täglich an neuen Lösungen: Jährlich entwickeln wir über 1.500 neue Produkte für unsere Partner.
Technik verstehen, Produktion im Blick behalten
Wir bilden Lehrlinge aus. In unserer Produktion geht es zum Beispiel darum, Rohstoffe vorzubereiten, Maschinen einzurichten und zu bedienen sowie Arbeitsabläufe und Produktqualität zu kontrollieren. Wenn eine Störung auftritt, gilt es, die Ursache zu erkennen und zu beheben. Dafür sind technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Konzentration und Teamfähigkeit wichtig. Je nach Tätigkeit arbeiten wir im Schichtbetrieb oder im Gleitzeitmodell. Mit Weiterbildungsmöglichkeiten unterstützen wir auch deine weitere Entwicklung bei uns.
Was uns bei der Herstellung wichtig ist
- Wir verbessern unsere Produkte und Verfahren laufend – gute Lösungen von heute sollen die Standards von morgen werden.
- Wir arbeiten nach festgelegten Qualitätsstandards, die regelmäßig intern und extern überprüft werden.
- Wir setzen auf einen sparsamen Umgang mit Rohstoffen, Energieeffizienz und die Umweltverträglichkeit unserer Produkte und Prozesse.
Im Detail
Aufgaben
- Leitungen und Tragsysteme verlegenDu legst fest, wo Kabel, Leitungen und Rohre in einem Gebäude geführt werden, und montierst dazu Tragsysteme, Kabelwege und Befestigungen. Dabei arbeitest du nach Installations-, Montage- und Stromlaufplänen und musst beachten, welche Leitungen Strom, Daten oder Steuersignale übertragen. Entscheidend ist, dass die Wege sicher, zugänglich und normgerecht ausgeführt sind, damit die Anlage später erweitert, geprüft oder repariert werden kann.
- Anschlüsse, Stromkreise und Sicherungen installierenDu schließt Leitungen an Schalter, Steckdosen, Klemmen, Verbraucher und Verteilungen an und baust betriebsfähige Stromkreise auf. Dazu gehören auch Sicherungen, Schutzschalter und andere Schutzmaßnahmen, die Personen und Geräte vor Schäden bewahren sollen. Fehler bei Zuordnung, Verdrahtung oder Absicherung können gefährlich werden, deshalb muss hier jeder Anschluss eindeutig und sauber ausgeführt sein.
- Schalt- und Verteilerschränke aufbauenDu montierst Schaltkästen, Sicherungskästen und Verteilerschränke, bestückst sie mit Bauteilen und verdrahtest die einzelnen Komponenten. Darin sitzen zum Beispiel Sicherungen, Klemmen, Relais, Steuerungen oder Baugruppen für Mess-, Steuer- und Regelaufgaben. Von außen sieht man oft nur die Tür des Kastens — innen muss aber alles logisch angeordnet, beschriftet und prüfbar sein.
- Gebäudetechnische Anlagen montierenDu installierst elektrische Teile und Systeme, die in Gebäuden gebraucht werden, etwa Beleuchtungsanlagen, Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, Schließsysteme, Blitzschutzanlagen oder die elektrischen Komponenten von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Je nach Auftrag arbeitest du in Wohnhäusern, Bürogebäuden, Krankenhäusern, Bahnhöfen oder Industrieanlagen. Wichtig ist, dass die einzelnen Systeme nicht isoliert, sondern im Gesamtbetrieb des Gebäudes funktionieren.
- Automatische Steuerungen und Bussysteme einrichtenDu montierst und parametrierst computer- und sensorgesteuerte Anlagen, zum Beispiel automatische Türen und Tore, Beleuchtungssteuerungen oder andere Systeme der Gebäudeautomation. Dabei arbeitest du mit Bussystemen, Sensoren und Steuerungen, über die Geräte Daten austauschen, Befehle erhalten und Zustände melden. Diese Arbeit ist typisch für moderne Gebäude, in denen Technik nicht nur eingeschaltet, sondern intelligent geregelt wird.
- Anlagen einstellen und in Betrieb nehmenNach der Montage überprüfst du, ob alle Komponenten richtig angeschlossen sind, und stellst Geräte und Systeme auf ihre vorgesehenen Betriebswerte ein. Du testest Funktionen, nimmst Anlagen schrittweise in Betrieb und kontrollierst, ob Steuerungen, Sensoren und Verbraucher korrekt zusammenspielen. Erst wenn die Anlage sicher und zuverlässig läuft, gilt die Inbetriebnahme als abgeschlossen.
- Messungen und Sicherheitsprüfungen durchführenDu prüfst elektrische Anlagen mit Mess- und Prüfgeräten und kontrollierst Schutzmaßnahmen gegen Personen- und Sachschäden. Dabei misst du elektrische Größen, wertest Prüfergebnisse aus und vergleichst sie mit Vorgaben, Normen und Sicherheitsstandards. Diese Prüfungen sind nicht bloß Formalität: Sie entscheiden darüber, ob eine Anlage sicher verwendet werden darf.
- Störungen systematisch eingrenzenWenn eine Anlage ausfällt oder fehlerhaft arbeitet, suchst du die Ursache Schritt für Schritt. Du liest Schaltpläne, misst an Bauteilen und Verbindungen, prüfst Steuerungen und grenzt ein, ob der Fehler an einer Leitung, einem Sensor, einer Baugruppe, einer Sicherung oder einer falschen Einstellung liegt. Gerade bei komplexen Gebäudesystemen ist methodisches Denken wichtiger als bloßes Herumprobieren.
- Anlagen warten und reparierenDu führst regelmäßige Wartungen an gebäudetechnischen Anlagen durch und tauschst defekte oder verschlissene Teile aus. Das betrifft zum Beispiel Klima- und Lüftungsanlagen, Lifttechnik, Alarmanlagen oder elektrische Schließsysteme. Ziel ist nicht nur, einen Defekt zu beheben, sondern Ausfälle vorzubeugen und den sicheren Dauerbetrieb des Gebäudes sicherzustellen.
- Schutz- und Sicherheitseinrichtungen montierenDu installierst Einrichtungen wie Blitzschutz, Erdungen, elektrische Schutzschalter, automatische Abschaltungen oder Brandschutzkomponenten. Solche Systeme sind besonders wichtig, weil sie im Ernstfall Menschen schützen und größere Schäden verhindern sollen. Deshalb musst du genau wissen, wo sie eingebaut werden, wie sie angeschlossen sind und wie ihre Funktion geprüft wird.
- Bauteile mechanisch bearbeiten und anpassenNicht jedes Teil passt fertig von der Stange, deshalb bearbeitest du Metalle und andere Werkstoffe auch mit handwerklichen Verfahren wie Sägen, Bohren, Feilen, Schleifen, Löten oder Schweißen. So entstehen Halterungen, Sonderbauteile oder angepasste Montageteile für Schaltschränke und Anlagenkomponenten. Diese Arbeiten sind Hilfstätigkeiten zum elektrischen Aufbau, aber im Alltag oft unverzichtbar.
- Pläne, Listen und Dokumentationen erstellenDu liest Stromlauf-, Schalt- und Montagepläne und fertigst teils selbst Skizzen, einfache Zeichnungen, Materiallisten, Wartungspläne und Protokolle an. Nach Prüfungen und Wartungen dokumentierst du Ergebnisse, damit nachvollziehbar bleibt, was gemacht wurde und in welchem Zustand die Anlage ist. Diese Unterlagen sind wichtig für spätere Erweiterungen, Serviceeinsätze und Sicherheitsnachweise.
- Kunden in Anlagen und Steuerungen einweisenWir stellen Kunststoffprodukte her und sind kein Elektroinstallationsbetrieb für externe Bauaufträge. Die Einweisung externer Kundinnen und Kunden in Gebäudetechnik steht deshalb bei uns weniger im Mittelpunkt.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisDu arbeitest an Anlagen, bei denen Stromversorgung, Steuerung, Sensorik und Gebäudefunktionen zusammenhängen. Wenn du nicht verstehst, wie diese Teile zusammenspielen, wird Fehlersuche mühsam und du kannst Anlagen weder sicher in Betrieb nehmen noch sauber reparieren.
- Logisch-analytisches DenkenBei einer Störung musst du systematisch eingrenzen, ob die Ursache an einer Sicherung, Verdrahtung, Steuerung, einem Sensor oder einer Baugruppe liegt. Wer nur rät, verliert Zeit und übersieht leicht den eigentlichen Fehler in einem komplexen System.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an elektrischen Anlagen, Schutzsystemen und teils an stromführenden Teilen. Ein einziger Leichtsinnsfehler kann Menschen gefährden oder schwere Schäden an Gebäuden und Geräten verursachen.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu musst Leitungswege in Gebäuden planen, Schaltkästen sinnvoll aufbauen und Pläne in reale Räume übersetzen. Ohne gutes räumliches Denken wird es schwierig, Installationen sauber und zugänglich auszuführen.
- FarbsehenBei Leitungen, Kennzeichnungen und Verdrahtungen spielen Farben eine wichtige Rolle. Wenn Farbcodes nicht sicher unterschieden werden, steigt das Risiko von Anschlussfehlern deutlich.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Verdrahten, Montieren, Löten oder Anschließen kleiner Bauteile müssen deine Bewegungen genau sitzen. Gerade in Schaltkästen und bei feineren Anschlüssen arbeitest du oft auf engem Raum.
- FingerfertigkeitLeitungen anschließen, Klemmen setzen, kleine Bauteile montieren oder Messgeräte justieren erfordert präzise Fingerarbeit. Grobe oder hektische Bewegungen führen schnell zu beschädigten Teilen oder lockeren Verbindungen.
- Handwerkliche GeschicklichkeitDu arbeitest nicht nur mit Strom, sondern auch mit Werkzeugen, Befestigungen, Schaltschränken und Montageteilen aus Metall oder Kunststoff. Wer handwerklich unsicher ist, braucht für einfache Montagearbeiten deutlich länger.
- HandgeschicklichkeitIm Alltag montierst du Bauteile, bearbeitest Metallteile und führst Wartungs- und Reparaturarbeiten an verschiedenen Anlagenteilen durch. Das verlangt sichere Handgriffe mit Zangen, Schraubwerkzeugen, Bohrmaschinen oder Lötgeräten.
- SehvermögenDu musst Klemmen, Beschriftungen, kleine Bauteile, Messanzeigen und Prüfergebnisse klar erkennen. Besonders bei Verdrahtungsarbeiten und Messungen ist gutes Sehen unmittelbar mit Sicherheit verbunden.
- GleichgewichtsgefühlMontage- und Wartungsarbeiten finden oft auf Leitern, Gerüsten oder an höher gelegenen Anlagenteilen statt. Wer dort unsicher ist, arbeitet langsamer und setzt sich unnötigen Risiken aus.
- Gute körperliche VerfassungDu bist viel auf Baustellen und in Technikräumen unterwegs, trägst Material, arbeitest im Stehen und manchmal in ungünstigen Haltungen. Besonders bei größeren Montagen oder schwer zugänglichen Stellen merkst du schnell, ob deine Kondition ausreicht.
- Physische AusdauerGrößere Anlagen werden nicht in einer Stunde montiert. Längeres Arbeiten unter Lärm, in staubiger Umgebung, bei Außenmontagen oder an schwer erreichbaren Stellen gehört je nach Einsatz dazu.
- ReaktionsfähigkeitBei Prüfarbeiten, Störungen oder Arbeiten in Höhe musst du rasch richtig handeln können. Schnelle, passende Reaktionen helfen, Unfälle zu vermeiden und bei unerwarteten Anlagenzuständen sicher zu bleiben.
- Mathematisch-rechnerische FähigkeitMess- und Prüfergebnisse müssen gelesen, verglichen und teilweise berechnet werden. Zahlenverständnis brauchst du auch, wenn du elektrische Größen beurteilst oder Einstellungen überprüfst.
- Zahlenverständnis und RechnenIm Berufsalltag arbeitest du mit Messwerten, Stücklisten, Einstellwerten und technischen Daten. Wer mit Zahlen unsicher ist, tut sich bei Prüfungen und bei der Auswertung von Messergebnissen schwer.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsViele Anlagen werden heute mit Software eingestellt, überwacht oder dokumentiert. Auch bei Plänen, Protokollen und beim Arbeiten mit Steuerungen ist der Computer längst ein fixes Arbeitsmittel.
- Datensicherheit und DatenschutzBei vernetzten Gebäudeanlagen, Kamerasystemen oder digitalen Steuerungen hast du mit sensiblen Daten und Zugängen zu tun. Unachtsamer Umgang kann Sicherheitsprobleme oder Datenschutzverstöße auslösen.
- ProzessverständnisIn der Gebäudetechnik hängen Stromversorgung, Steuerung, Heizung, Klima, Sicherheit und Bedienung oft voneinander ab. Du musst verstehen, an welcher Stelle im Ablauf eine Änderung oder ein Fehler Auswirkungen auf das Gesamtsystem hat.
- Systematische ArbeitsweiseVor allem bei Wartung, Prüfung und Störungssuche bringt dich nur ein geordnetes Vorgehen ans Ziel. Ohne System übersiehst du leicht Zwischenschritte, verwechselst Leitungen oder dokumentierst wichtige Ergebnisse nicht.
- PlanungsfähigkeitVor Montagearbeiten musst du Material, Leitungswege, Hilfsmittel und Arbeitsschritte sinnvoll vorbereiten. Gute Planung spart Wege auf der Baustelle und verhindert, dass bei der Installation plötzlich wichtige Teile fehlen.
- OrganisationstalentMontage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten müssen zeitlich abgestimmt werden, oft gemeinsam mit anderen Gewerken oder dem Gebäudebetrieb. Wenn du hier unstrukturiert bist, verzögern sich ganze Abläufe.
- Selbstständiges ArbeitenViele Montage-, Wartungs- und Prüfarbeiten erledigst du eigenverantwortlich vor Ort. Du musst also selbst erkennen, was zu tun ist, Sicherheitsprüfungen ernst nehmen und Entscheidungen im Rahmen deiner Aufgabe treffen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitBei Störungen oder Inbetriebnahmen musst du einschätzen, ob eine Anlage betriebsbereit ist, welcher Schritt als nächstes folgt und wann etwas aus Sicherheitsgründen gestoppt werden muss. Zögern oder falsche Einschätzung kann teuer oder gefährlich werden.
- AufmerksamkeitVerdrahtungen, Beschriftungen und Schaltzustände dürfen nicht verwechselt werden. Ein kurzer Konzentrationsfehler kann dazu führen, dass ein Stromkreis falsch angeschlossen oder eine Schutzfunktion unwirksam wird.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenSchon kleine Verdrahtungs- oder Dokumentationsfehler können bei elektrischen Anlagen große Folgen haben. Sorgfalt zeigt sich hier nicht als Schulwort, sondern in sauber beschrifteten Klemmen, korrekt gesetzten Anschlüssen und nachvollziehbaren Protokollen.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBaustellen, Wartungstermine und Serviceeinsätze sind oft eng getaktet. Wenn du unzuverlässig bist, stehen andere Gewerke, Kundinnen und Kunden oder ganze Gebäudebereiche still.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Anlagen, von denen Beleuchtung, Sicherheit oder zentrale Gebäudefunktionen abhängen. Wer Verantwortung nicht ernst nimmt, bringt andere Menschen und Sachwerte in unnötige Gefahr.
- LernbereitschaftGebäudeautomation, Bussysteme, digitale Steuerungen und neue Effizienztechnik entwickeln sich weiter. Wer nach der Lehre nichts mehr dazulernt, bleibt bei modernen Anlagen schnell zurück.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftDu arbeitest an wechselnden Orten und mit unterschiedlichen Anlagenarten — vom Wohnbau bis zur öffentlichen Großanlage. Jeder Einsatz verlangt, dass du dich auf neue Situationen, Pläne und technische Lösungen einstellen kannst.
- Belastbarkeit und ResilienzNicht jede Störung lässt sich sofort finden, und auf Baustellen oder bei Ausfällen kann Zeitdruck entstehen. Dann hilft es, ruhig zu bleiben und trotzdem sauber weiterzuarbeiten.
- Psychische BelastbarkeitJe nach Betrieb kann Schichtarbeit vorkommen, auch Nachtarbeit bei Wartung oder Störungsbehebung ist möglich. Dazu kommt die Anspannung, wenn in sicherheitsrelevanten Situationen kein Fehler passieren darf.
- KommunikationsfähigkeitDu sprichst mit Kolleginnen und Kollegen auf der Baustelle, mit Fachkräften anderer Bereiche und mit Kundinnen und Kunden. Missverständnisse bei Anschlüssen, Terminen oder Bedienhinweisen führen schnell zu Fehlern im Ablauf.
- KundinnenorientierungBei uns steht die Herstellung von Kunststoffprodukten im Mittelpunkt, nicht die Elektroinstallation für externe Baukundschaft. Direkte Kundenberatung zu Gebäudetechnik hat dadurch einen kleineren Stellenwert.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitBei größeren Montage- oder Wartungseinsätzen arbeitest du mit anderen Elektrotechnikerinnen und Elektrotechnikern sowie mit Fachkräften anderer Gewerke zusammen. Damit Anschlüsse, Inbetriebnahme und Termine zusammenpassen, müssen Absprachen funktionieren.
- MobilitätDeine Arbeitsorte wechseln je nach Auftrag zwischen Baustellen, Wohnanlagen, Bürohäusern, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder Serviceeinsätzen. Wer nur an einem fixen Ort arbeiten möchte, wird sich in diesem Beruf schwertun.
- Gutes GedächtnisFarbcodes, Schaltzeichen, Sicherheitsregeln, Bauteilfunktionen und typische Abläufe musst du im Alltag rasch parat haben. Das hilft besonders bei Störungssuche und bei wiederkehrenden Wartungsarbeiten.
- GeduldFehlersuche an komplexen Anlagen kann dauern, besonders wenn mehrere Systeme zusammenhängen. Ohne Geduld wird man hektisch, überspringt Prüfschritte und übersieht den eigentlichen Auslöser.
- KreativitätKreativität spielt hier nicht im künstlerischen Sinn eine Rolle, sondern wenn für enge Einbausituationen oder Sonderbauteile praktikable Lösungen gebraucht werden. Trotzdem steht sie klar hinter Technik, Sicherheit und Normtreue zurück.
- UmweltbewusstseinWir machen Energieeffizienz und den sparsamen Einsatz von Ressourcen zu wichtigen Zielen unserer Produktion. Deshalb ist uns wichtig, dass du auch bei technischen Arbeiten den Energieverbrauch im Blick behältst.
- Unempfindlichkeit der HautBei der Arbeit kommst du mit Schmier-, Reinigungs-, Ätz- und Lösungsmitteln sowie Klebstoffen in Kontakt. Wenn die Haut darauf stark reagiert, kann das den Arbeitsalltag deutlich erschweren.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
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