
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik
- Bestätigt von 2 Quellen
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.000
- Varianten
- Lehre
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Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Leitungen und Tragsysteme verlegen
- Anschlüsse, Stromkreise und Sicherungen installieren
- Schalt- und Verteilerschränke aufbauen
- Gebäudetechnische Anlagen montieren
Anforderungen
+35 mehr- Technisches Verständnis
- Logisch-analytisches Denken
- Sicherheitsbewusstsein
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Farbsehen
- Auge-Hand-Koordination
Berufsschule
- Berufsschule Gmunden 1Miller-von-Aichholz-Straße 30, 4810 Gmunden · 36 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule Linz 5Glimpfingerstraße 8a, 4020 Linz · 37 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule 4 SalzburgSchießstattstraße 4, 5020 Salzburg · 75 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.000
- 2. LEHRJAHR€ 1.148
- 3. LEHRJAHR€ 1.493
- 4. LEHRJAHR€ 2.000
KV Metallgewerbe und Elektrogewerbe
Das bieten wir:
- Innovatives Unternehmen
- Arbeit in einem kleinen Betrieb
Dein Lehrbetrieb
Wir sind M&M Energietechnik aus Grieskirchen in Oberösterreich. Seit 2014 verbinden wir Elektroinstallationen und Haustechnik mit nachhaltigen Energiesystemen. Unser Ziel: unnötigen Energieverbrauch vermeiden und Betriebe unabhängiger von schwankenden Energiepreisen machen. Dafür denken wir Photovoltaik, Stromspeicher und intelligente Steuerung gemeinsam – von der Planung bis zur fertigen Anlage. Bei uns treffen Handwerk und die Energie von morgen aufeinander.
Mehr vom Betrieb
Womit wir in der Lehre arbeiten
- Wir nutzen Installations- und Schaltpläne, um Leitungswege und elektrische Verbindungen nachvollziehen zu können.
- Mit Handwerkzeugen montieren wir Leitungen und Bauteile. Mit Mess- und Prüfgeräten kontrollieren wir elektrische Größen und Schutzmaßnahmen.
- Bei unseren intelligenten Steuerungen und beim Monitoring geht es auch um Einstellungen und Verbrauchsdaten – nicht nur um Kabel und Schrauben.
Handwerk lernen, Wissen aufbauen
In deiner Lehre bei uns gehören praktische Arbeit und Berufsschule zusammen. Für das Hauptmodul Elektro- und Gebäudetechnik beträgt die Lehrzeit 3½ Jahre. Wir freuen uns über Fortschritte im Betrieb genauso wie über gute Leistungen in der Schule: Einer unserer Lehrlinge hat seine dritte Berufsschulklasse wieder mit Auszeichnung abgeschlossen.
Erst verstehen, dann planen und montieren
Bevor wir eine Lösung entwickeln, schauen wir uns an, wie ein Betrieb Energie verbraucht. Daraus entsteht unser Energiekonzept: Welche Anlagen und Steuerungen passen zusammen? Anschließend planen, montieren und setzen wir die Maßnahmen um. Wir begleiten das gesamte Projekt bis zur Übergabe und verbinden dabei verschiedene technische Bereiche.
Mit dieser Technik arbeiten wir
- Mit Photovoltaik-Anlagen erzeugen wir Strom aus Sonnenlicht. Speicherlösungen halten Energie für die spätere Nutzung bereit.
- Mit Lastenmanagement und intelligenten Steuerungen stimmen wir den Stromverbrauch ab, damit nicht unnötig hohe Verbrauchsspitzen entstehen.
- Mit Monitoring behalten wir den Energieverbrauch im Blick. Klima- und Energiebilanzen helfen uns, Verbrauch und Auswirkungen sichtbar zu machen.
- Auch Elektroinstallationen, Gebäudetechnik, E-Mobilität und Sicherheitstechnik gehören zu unseren Themen – in privaten Haushalten ebenso wie in Betrieben.
Für unser ganzheitliches Energiekonzept für eine Bäckerei in St. Agatha haben wir den oberösterreichischen Landes-Energiepreis Energy Star 2025 in der Sparte Handwerk gewonnen.
Was aus einem Backofen-Anschluss werden kann
Bei einer Bäckerei in St. Agatha sollten wir ursprünglich einen neuen Elektro-Backofen anschließen, um den Umstieg weg vom Öl zu ermöglichen. Daraus entwickelten wir ein ganzheitliches Energiekonzept. Das Ergebnis: rund 20.000 Euro weniger Energiekosten pro Jahr. Genau darum geht es uns: nicht nur einzelne Geräte anschließen, sondern das Zusammenspiel der Energieversorgung durchdenken.
Was bei uns zählt
- Wir setzen auf Teamgeist statt Einzelkämpfertum. Kompetenz, Begeisterung, Mut und Handschlagqualität machen unser Team stark – auf unser Wort soll Verlass sein.
- Wir bilden Lehrlinge aus und sind stolz auf ihre Entwicklung im Handwerk und ihre Erfolge in der Berufsschule.
- Wir wollen unser Know-how ständig ausbauen. Bei unserem Kernthema, der Energie von morgen, gibt es immer neue technische Entwicklungen.
- Wenn du dich für Strom und zukünftige Energieformen interessierst und auch bei anspruchsvollen technischen Aufgaben dranbleibst, passt das zu unserer Arbeitsweise.
Im Detail
Aufgaben
- Leitungen und Tragsysteme verlegenDu legst fest, wo Kabel, Leitungen und Rohre in einem Gebäude geführt werden, und montierst dazu Tragsysteme, Kabelwege und Befestigungen. Dabei arbeitest du nach Installations-, Montage- und Stromlaufplänen und musst beachten, welche Leitungen Strom, Daten oder Steuersignale übertragen. Entscheidend ist, dass die Wege sicher, zugänglich und normgerecht ausgeführt sind, damit die Anlage später erweitert, geprüft oder repariert werden kann.
- Anschlüsse, Stromkreise und Sicherungen installierenDu schließt Leitungen an Schalter, Steckdosen, Klemmen, Verbraucher und Verteilungen an und baust betriebsfähige Stromkreise auf. Dazu gehören auch Sicherungen, Schutzschalter und andere Schutzmaßnahmen, die Personen und Geräte vor Schäden bewahren sollen. Fehler bei Zuordnung, Verdrahtung oder Absicherung können gefährlich werden, deshalb muss hier jeder Anschluss eindeutig und sauber ausgeführt sein.
- Schalt- und Verteilerschränke aufbauenDu montierst Schaltkästen, Sicherungskästen und Verteilerschränke, bestückst sie mit Bauteilen und verdrahtest die einzelnen Komponenten. Darin sitzen zum Beispiel Sicherungen, Klemmen, Relais, Steuerungen oder Baugruppen für Mess-, Steuer- und Regelaufgaben. Von außen sieht man oft nur die Tür des Kastens — innen muss aber alles logisch angeordnet, beschriftet und prüfbar sein.
- Gebäudetechnische Anlagen montierenDu installierst elektrische Teile und Systeme, die in Gebäuden gebraucht werden, etwa Beleuchtungsanlagen, Alarmanlagen, Gegensprechanlagen, Schließsysteme, Blitzschutzanlagen oder die elektrischen Komponenten von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Je nach Auftrag arbeitest du in Wohnhäusern, Bürogebäuden, Krankenhäusern, Bahnhöfen oder Industrieanlagen. Wichtig ist, dass die einzelnen Systeme nicht isoliert, sondern im Gesamtbetrieb des Gebäudes funktionieren.
- Automatische Steuerungen und Bussysteme einrichtenBei uns sind intelligente Steuerungen und Lastenmanagement Teil unserer Energiekonzepte. Wir stimmen damit den Stromverbrauch auf das Zusammenspiel von Photovoltaik und Speichertechnik ab.
- Anlagen einstellen und in Betrieb nehmenWir setzen Energiekonzepte von der Planung bis zur Übergabe um. Bei der Inbetriebnahme zählt deshalb besonders, dass Photovoltaik, Speicher und Steuerung zuverlässig zusammenspielen.
- Messungen und Sicherheitsprüfungen durchführenDu prüfst elektrische Anlagen mit Mess- und Prüfgeräten und kontrollierst Schutzmaßnahmen gegen Personen- und Sachschäden. Dabei misst du elektrische Größen, wertest Prüfergebnisse aus und vergleichst sie mit Vorgaben, Normen und Sicherheitsstandards. Diese Prüfungen sind nicht bloß Formalität: Sie entscheiden darüber, ob eine Anlage sicher verwendet werden darf.
- Störungen systematisch eingrenzenWenn eine Anlage ausfällt oder fehlerhaft arbeitet, suchst du die Ursache Schritt für Schritt. Du liest Schaltpläne, misst an Bauteilen und Verbindungen, prüfst Steuerungen und grenzt ein, ob der Fehler an einer Leitung, einem Sensor, einer Baugruppe, einer Sicherung oder einer falschen Einstellung liegt. Gerade bei komplexen Gebäudesystemen ist methodisches Denken wichtiger als bloßes Herumprobieren.
- Anlagen warten und reparierenDu führst regelmäßige Wartungen an gebäudetechnischen Anlagen durch und tauschst defekte oder verschlissene Teile aus. Das betrifft zum Beispiel Klima- und Lüftungsanlagen, Lifttechnik, Alarmanlagen oder elektrische Schließsysteme. Ziel ist nicht nur, einen Defekt zu beheben, sondern Ausfälle vorzubeugen und den sicheren Dauerbetrieb des Gebäudes sicherzustellen.
- Schutz- und Sicherheitseinrichtungen montierenDu installierst Einrichtungen wie Blitzschutz, Erdungen, elektrische Schutzschalter, automatische Abschaltungen oder Brandschutzkomponenten. Solche Systeme sind besonders wichtig, weil sie im Ernstfall Menschen schützen und größere Schäden verhindern sollen. Deshalb musst du genau wissen, wo sie eingebaut werden, wie sie angeschlossen sind und wie ihre Funktion geprüft wird.
- Bauteile mechanisch bearbeiten und anpassenNicht jedes Teil passt fertig von der Stange, deshalb bearbeitest du Metalle und andere Werkstoffe auch mit handwerklichen Verfahren wie Sägen, Bohren, Feilen, Schleifen, Löten oder Schweißen. So entstehen Halterungen, Sonderbauteile oder angepasste Montageteile für Schaltschränke und Anlagenkomponenten. Diese Arbeiten sind Hilfstätigkeiten zum elektrischen Aufbau, aber im Alltag oft unverzichtbar.
- Pläne, Listen und Dokumentationen erstellenDu liest Stromlauf-, Schalt- und Montagepläne und fertigst teils selbst Skizzen, einfache Zeichnungen, Materiallisten, Wartungspläne und Protokolle an. Nach Prüfungen und Wartungen dokumentierst du Ergebnisse, damit nachvollziehbar bleibt, was gemacht wurde und in welchem Zustand die Anlage ist. Diese Unterlagen sind wichtig für spätere Erweiterungen, Serviceeinsätze und Sicherheitsnachweise.
- Kunden in Anlagen und Steuerungen einweisenNach der Installation erklärst du Kundinnen und Kunden oder dem Gebäudepersonal, wie Geräte, Steuerungen und Sicherheitseinrichtungen benutzt werden. Das betrifft zum Beispiel Bedienfelder, Gegensprechanlagen, Schließsysteme oder Regelungen für Licht und Klima. Gute Einweisung verhindert Fehlbedienungen und sorgt dafür, dass die Anlage im Alltag richtig genutzt wird.
- Photovoltaik und Speicher in Energiekonzepte einbindenBei uns lernst du das Zusammenspiel von Photovoltaik-Anlagen und Stromspeichern kennen und wirkst an nachhaltigen Lösungen für Haushalte und Betriebe mit.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisWir verbinden Elektroinstallationen mit Photovoltaik, Speichertechnik und intelligenten Steuerungen. Bei uns ist wichtig, dass du das Zusammenspiel dieser Technik verstehen möchtest.
- Logisch-analytisches DenkenBei einer Störung musst du systematisch eingrenzen, ob die Ursache an einer Sicherung, Verdrahtung, Steuerung, einem Sensor oder einer Baugruppe liegt. Wer nur rät, verliert Zeit und übersieht leicht den eigentlichen Fehler in einem komplexen System.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an elektrischen Anlagen, Schutzsystemen und teils an stromführenden Teilen. Ein einziger Leichtsinnsfehler kann Menschen gefährden oder schwere Schäden an Gebäuden und Geräten verursachen.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu musst Leitungswege in Gebäuden planen, Schaltkästen sinnvoll aufbauen und Pläne in reale Räume übersetzen. Ohne gutes räumliches Denken wird es schwierig, Installationen sauber und zugänglich auszuführen.
- FarbsehenBei Leitungen, Kennzeichnungen und Verdrahtungen spielen Farben eine wichtige Rolle. Wenn Farbcodes nicht sicher unterschieden werden, steigt das Risiko von Anschlussfehlern deutlich.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Verdrahten, Montieren, Löten oder Anschließen kleiner Bauteile müssen deine Bewegungen genau sitzen. Gerade in Schaltkästen und bei feineren Anschlüssen arbeitest du oft auf engem Raum.
- FingerfertigkeitLeitungen anschließen, Klemmen setzen, kleine Bauteile montieren oder Messgeräte justieren erfordert präzise Fingerarbeit. Grobe oder hektische Bewegungen führen schnell zu beschädigten Teilen oder lockeren Verbindungen.
- Handwerkliche GeschicklichkeitDu arbeitest nicht nur mit Strom, sondern auch mit Werkzeugen, Befestigungen, Schaltschränken und Montageteilen aus Metall oder Kunststoff. Wer handwerklich unsicher ist, braucht für einfache Montagearbeiten deutlich länger.
- HandgeschicklichkeitIm Alltag montierst du Bauteile, bearbeitest Metallteile und führst Wartungs- und Reparaturarbeiten an verschiedenen Anlagenteilen durch. Das verlangt sichere Handgriffe mit Zangen, Schraubwerkzeugen, Bohrmaschinen oder Lötgeräten.
- SehvermögenDu musst Klemmen, Beschriftungen, kleine Bauteile, Messanzeigen und Prüfergebnisse klar erkennen. Besonders bei Verdrahtungsarbeiten und Messungen ist gutes Sehen unmittelbar mit Sicherheit verbunden.
- GleichgewichtsgefühlMontage- und Wartungsarbeiten finden oft auf Leitern, Gerüsten oder an höher gelegenen Anlagenteilen statt. Wer dort unsicher ist, arbeitet langsamer und setzt sich unnötigen Risiken aus.
- Gute körperliche VerfassungDu bist viel auf Baustellen und in Technikräumen unterwegs, trägst Material, arbeitest im Stehen und manchmal in ungünstigen Haltungen. Besonders bei größeren Montagen oder schwer zugänglichen Stellen merkst du schnell, ob deine Kondition ausreicht.
- Physische AusdauerGrößere Anlagen werden nicht in einer Stunde montiert. Längeres Arbeiten unter Lärm, in staubiger Umgebung, bei Außenmontagen oder an schwer erreichbaren Stellen gehört je nach Einsatz dazu.
- ReaktionsfähigkeitBei Prüfarbeiten, Störungen oder Arbeiten in Höhe musst du rasch richtig handeln können. Schnelle, passende Reaktionen helfen, Unfälle zu vermeiden und bei unerwarteten Anlagenzuständen sicher zu bleiben.
- Mathematisch-rechnerische FähigkeitMess- und Prüfergebnisse müssen gelesen, verglichen und teilweise berechnet werden. Zahlenverständnis brauchst du auch, wenn du elektrische Größen beurteilst oder Einstellungen überprüfst.
- Zahlenverständnis und RechnenIm Berufsalltag arbeitest du mit Messwerten, Stücklisten, Einstellwerten und technischen Daten. Wer mit Zahlen unsicher ist, tut sich bei Prüfungen und bei der Auswertung von Messergebnissen schwer.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsViele Anlagen werden heute mit Software eingestellt, überwacht oder dokumentiert. Auch bei Plänen, Protokollen und beim Arbeiten mit Steuerungen ist der Computer längst ein fixes Arbeitsmittel.
- Datensicherheit und DatenschutzBei vernetzten Gebäudeanlagen, Kamerasystemen oder digitalen Steuerungen hast du mit sensiblen Daten und Zugängen zu tun. Unachtsamer Umgang kann Sicherheitsprobleme oder Datenschutzverstöße auslösen.
- ProzessverständnisWir denken Energiekonzepte ganzheitlich und setzen sie über verschiedene technische Bereiche hinweg um. Deshalb zählt bei uns, wie Erzeugung, Speicherung und Verbrauch zusammenwirken.
- Systematische ArbeitsweiseVor allem bei Wartung, Prüfung und Störungssuche bringt dich nur ein geordnetes Vorgehen ans Ziel. Ohne System übersiehst du leicht Zwischenschritte, verwechselst Leitungen oder dokumentierst wichtige Ergebnisse nicht.
- PlanungsfähigkeitVor Montagearbeiten musst du Material, Leitungswege, Hilfsmittel und Arbeitsschritte sinnvoll vorbereiten. Gute Planung spart Wege auf der Baustelle und verhindert, dass bei der Installation plötzlich wichtige Teile fehlen.
- OrganisationstalentMontage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten müssen zeitlich abgestimmt werden, oft gemeinsam mit anderen Gewerken oder dem Gebäudebetrieb. Wenn du hier unstrukturiert bist, verzögern sich ganze Abläufe.
- Selbstständiges ArbeitenViele Montage-, Wartungs- und Prüfarbeiten erledigst du eigenverantwortlich vor Ort. Du musst also selbst erkennen, was zu tun ist, Sicherheitsprüfungen ernst nehmen und Entscheidungen im Rahmen deiner Aufgabe treffen.
- Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitBei Störungen oder Inbetriebnahmen musst du einschätzen, ob eine Anlage betriebsbereit ist, welcher Schritt als nächstes folgt und wann etwas aus Sicherheitsgründen gestoppt werden muss. Zögern oder falsche Einschätzung kann teuer oder gefährlich werden.
- AufmerksamkeitVerdrahtungen, Beschriftungen und Schaltzustände dürfen nicht verwechselt werden. Ein kurzer Konzentrationsfehler kann dazu führen, dass ein Stromkreis falsch angeschlossen oder eine Schutzfunktion unwirksam wird.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenSchon kleine Verdrahtungs- oder Dokumentationsfehler können bei elektrischen Anlagen große Folgen haben. Sorgfalt zeigt sich hier nicht als Schulwort, sondern in sauber beschrifteten Klemmen, korrekt gesetzten Anschlüssen und nachvollziehbaren Protokollen.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitBaustellen, Wartungstermine und Serviceeinsätze sind oft eng getaktet. Wenn du unzuverlässig bist, stehen andere Gewerke, Kundinnen und Kunden oder ganze Gebäudebereiche still.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Anlagen, von denen Beleuchtung, Sicherheit oder zentrale Gebäudefunktionen abhängen. Wer Verantwortung nicht ernst nimmt, bringt andere Menschen und Sachwerte in unnötige Gefahr.
- LernbereitschaftBei unserem Kernthema Energie von morgen entwickelt sich die Technik ständig weiter. Wir wollen unser Know-how laufend ausbauen und schätzen auch das Lernen in der Berufsschule.
- Flexibilität und VeränderungsbereitschaftDu arbeitest an wechselnden Orten und mit unterschiedlichen Anlagenarten — vom Wohnbau bis zur öffentlichen Großanlage. Jeder Einsatz verlangt, dass du dich auf neue Situationen, Pläne und technische Lösungen einstellen kannst.
- Belastbarkeit und ResilienzNicht jede Störung lässt sich sofort finden, und auf Baustellen oder bei Ausfällen kann Zeitdruck entstehen. Dann hilft es, ruhig zu bleiben und trotzdem sauber weiterzuarbeiten.
- Psychische BelastbarkeitJe nach Betrieb kann Schichtarbeit vorkommen, auch Nachtarbeit bei Wartung oder Störungsbehebung ist möglich. Dazu kommt die Anspannung, wenn in sicherheitsrelevanten Situationen kein Fehler passieren darf.
- KommunikationsfähigkeitDu sprichst mit Kolleginnen und Kollegen auf der Baustelle, mit Fachkräften anderer Bereiche und mit Kundinnen und Kunden. Missverständnisse bei Anschlüssen, Terminen oder Bedienhinweisen führen schnell zu Fehlern im Ablauf.
- KundinnenorientierungWenn du eine Anlage übergibst oder Störungen vor Ort behebst, musst du verständlich erklären, was gemacht wurde und wie die Bedienung funktioniert. Gerade in Wohnanlagen oder Bürogebäuden ist ein klarer, sachlicher Umgang wichtig.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitWir setzen ausdrücklich auf Teamgeist statt Einzelkämpfertum. Unsere Energiekonzepte verbinden mehrere technische Bereiche und werden gemeinsam umgesetzt.
- MobilitätDeine Arbeitsorte wechseln je nach Auftrag zwischen Baustellen, Wohnanlagen, Bürohäusern, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder Serviceeinsätzen. Wer nur an einem fixen Ort arbeiten möchte, wird sich in diesem Beruf schwertun.
- Gutes GedächtnisFarbcodes, Schaltzeichen, Sicherheitsregeln, Bauteilfunktionen und typische Abläufe musst du im Alltag rasch parat haben. Das hilft besonders bei Störungssuche und bei wiederkehrenden Wartungsarbeiten.
- GeduldFehlersuche an komplexen Anlagen kann dauern, besonders wenn mehrere Systeme zusammenhängen. Ohne Geduld wird man hektisch, überspringt Prüfschritte und übersieht den eigentlichen Auslöser.
- KreativitätKreativität spielt hier nicht im künstlerischen Sinn eine Rolle, sondern wenn für enge Einbausituationen oder Sonderbauteile praktikable Lösungen gebraucht werden. Trotzdem steht sie klar hinter Technik, Sicherheit und Normtreue zurück.
- UmweltbewusstseinNachhaltige Energiesysteme sind seit unseren Anfangsjahren ein Schwerpunkt. Wir wollen unnötigen Energieverbrauch vermeiden und Haushalte und Betriebe für die Energiezukunft aufstellen.
- Unempfindlichkeit der HautBei der Arbeit kommst du mit Schmier-, Reinigungs-, Ätz- und Lösungsmitteln sowie Klebstoffen in Kontakt. Wenn die Haut darauf stark reagiert, kann das den Arbeitsalltag deutlich erschweren.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
- Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
- Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
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