
ElektrotechnikerIn - Hauptmodul Automatisierungs- und Prozessleittechnik
- Bestätigt von einer Quelle
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.116
- Varianten
- Lehre
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Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Schalt- und Montagepläne lesen
- Bauteile und Baugruppen mechanisch anfertigen
- Prozessleittechnische Baugruppen zusammenbauen
- Kabel und Leitungen verlegen
Anforderungen
+32 mehr- Technisches Verständnis
- Logisch-analytisches Denken
- Prozessverständnis
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Zahlenverständnis und Rechnen
Berufsschule
- Berufsschule Gmunden 1Miller-von-Aichholz-Straße 30, 4810 Gmunden · 26 km vom LehrbetriebRoute planen
- Berufsschule Linz 5Glimpfingerstraße 8a, 4020 Linz · 66 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule AmstettenLeopold-Maderthaner-Platz 2, 3300 Amstetten · 104 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.116
- 2. LEHRJAHR€ 1.377
- 3. LEHRJAHR€ 1.670
- 4. LEHRJAHR€ 2.138
Das bieten wir:
- Innovatives Unternehmen
Dein Lehrbetrieb
Wir bei A&L verbinden Automatisierungstechnik, Elektronikentwicklung und EMS-Fertigung in einem Team. So entstehen maßgeschneiderte Lösungen für industrielle Aufgaben – von der Planung über den Schaltschrank bis zur Inbetriebnahme. Dabei entwickeln wir Steuerungen und Elektronik, die Anlagen effizienter machen und sich auch aus der Ferne warten lassen.
Mehr vom Betrieb
Von Signalen zu Bewegungen
Unsere Steuerungen verbinden Sensoren, Antriebe und Maschinenabläufe. So können technische Anlagen messen, schalten, regeln und überwacht werden.
Werkzeuge, die du kennenlernst
- Siemens TIA Portal für SPS-Programmierung
- EPLAN P8 für Elektropläne
- Altium Designer oder KiCad für Leiterplatten
- Profinet, EtherCAT, OPC UA, Modbus und CANopen für die Anlagenkommunikation
Du erlebst bei uns, wie aus einer Planung ein funktionierendes System wird – bis zur Inbetriebnahme.
Drei Disziplinen, ein Team
Bei uns treffen Elektrotechnik, Elektronik und Automatisierung zusammen. Wir bauen nicht einfach einzelne Teile: Wir entwickeln Systeme, die Maschinen und technische Anlagen steuern und überwachen.
Wo unsere Technik wirkt
- Steuerungs- und Automatisierungssysteme für den Schienenverkehr
- Automatisierung für landwirtschaftliche Prozesse sowie Trink- und Abwassertechnik
- Steuerungen für Wellness- und Saunaanwendungen sowie Lüftungs- und Klimatisierungssysteme
- Antriebs- und Bewegungssteuerungen für Sondermaschinen und die Produktion
Von der Planung bis zur Inbetriebnahme arbeiten wir an Lösungen, die technisch ausgereift und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Mit welchen Werkzeugen wir arbeiten
Für unsere Lösungen nutzen wir unter anderem das Siemens TIA Portal für SPS-Programmierung, EPLAN P8 für Elektropläne und Altium Designer oder KiCad für Leiterplatten. Dazu kommen Mikrocontroller wie STM32 und ARM Cortex sowie Embedded Linux. Für die Kommunikation von Anlagen setzen wir etwa auf Profinet, EtherCAT, OPC UA, Modbus und CANopen.
Im Detail
Aufgaben
- Schalt- und Montagepläne lesenElektropläne sind bei uns ein wichtiger Teil des Wegs von der Planung bis zur fertigen Anlage. Wir arbeiten dafür unter anderem mit EPLAN P8.
- Bauteile und Baugruppen mechanisch anfertigenFür Halterungen, Träger, Gehäuseteile oder Montageplatten bearbeitest du Werkstoffe mit Verfahren wie Sägen, Bohren, Feilen, Schleifen, Drehen oder Fräsen. Je nach Aufgabe kommen auch Löten oder Schweißverfahren dazu, zum Beispiel wenn Verbindungen hergestellt oder nachbearbeitet werden müssen. Diese mechanischen Arbeiten sind wichtig, weil Sensoren, Steuergeräte und Schaltkästen exakt sitzen müssen, damit die Anlage später störungsfrei funktioniert.
- Prozessleittechnische Baugruppen zusammenbauenDu fertigst und montierst Baugruppen für Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen, etwa elektrische, pneumatische oder hydraulische Komponenten. Dazu gehören zum Beispiel Ventile, Sensorhalterungen, Steuerungseinheiten oder vormontierte Module für Produktionsanlagen. Entscheidend ist, dass alle Teile richtig zusammenpassen und für den späteren Einsatz in der Anlage vorbereitet sind.
- Kabel und Leitungen verlegenDu misst Leitungswege aus, wählst passende Kabelquerschnitte und verlegst Leitungen in Maschinen, Anlagen oder Betriebsräumen. Danach schließt du Kabel fachgerecht an Klemmen, Baugruppen, Schaltgeräten und Antrieben an. Dabei kommt es auf saubere Verdrahtung, eindeutige Kennzeichnung und die richtige Reihenfolge an, weil Fehler hier später zu Ausfällen oder gefährlichen Situationen führen können.
- Schalt-, Verteiler- und Steuerkästen aufbauenDer Schaltschrank ist bei unseren Lösungen ein zentraler Schritt zwischen Planung und Inbetriebnahme. Du lernst, wie Steuerungen und elektrische Komponenten darin zusammenwirken.
- Sensoren, Aktoren und Antriebe anschließenDu schließt elektrische Anlagenteile, Antriebssysteme sowie Mess-, Steuer- und Regeleinrichtungen an. Dazu gehören etwa Sensoren für Druck oder Temperatur, Motoren, Schalter, Ventile oder pneumatische und hydraulische Komponenten. Erst wenn diese Teile korrekt verbunden und parametriert sind, kann eine Anlage Signale erfassen und auf sie reagieren.
- Steuerungen und Regelkreise einstellenNach der Montage stellst du Steuerungen, Regelsysteme und Messgeräte ein und passt sie an den jeweiligen Prozess an. Du justierst und kalibrierst Werte, damit etwa Fördergeschwindigkeiten, Druckverhältnisse oder Temperaturen im vorgesehenen Bereich bleiben. Kleine Änderungen können große Auswirkungen auf den Produktionsablauf haben, deshalb arbeitest du hier sehr genau.
- Programme für Steuerungssysteme anwendenDie Arbeit mit Steuerungssoftware ist bei uns besonders wichtig. Wir nutzen unter anderem das Siemens TIA Portal für SPS-Programmierung und verbinden Software mit Sensorik und Anlagenabläufen.
- Physikalische Größen messen und dokumentierenDu misst elektrische und verfahrenstechnische Größen wie Spannung, Widerstand, Druck, Kraft, Gewicht oder Temperatur. Dafür verwendest du Mess- und Prüfgeräte und hältst die Ergebnisse in Prüfprotokollen, Wartungsunterlagen oder technischen Dokumentationen fest. Diese Werte zeigen dir, ob eine Anlage korrekt arbeitet oder wo sich Abweichungen im Prozess einschleichen.
- Anlagen in Betrieb nehmen und testenWir begleiten Lösungen bis zur Inbetriebnahme. Dabei prüfst du mit dem Team, ob Steuerungen und Anlagen wie geplant funktionieren.
- Produktionsabläufe überwachen und optimierenDu beobachtest teil- oder vollautomatische Produktionsprozesse und kontrollierst, ob Maschinen, Förderstrecken und Regelsysteme stabil arbeiten. Wenn Abläufe nicht sauber ineinandergreifen, passt du Einstellungen an oder suchst nach Störeinflüssen. Ziel ist, dass die Produktion ohne unnötige Unterbrechungen, Fehlfunktionen oder Qualitätsverluste weiterläuft.
- Störungen systematisch eingrenzen und behebenBei Defekten suchst du die Ursache nicht auf Verdacht, sondern systematisch über Pläne, Messwerte, Anzeigen und Prüfabläufe. Du tauschst Verschleißteile oder elektronische Komponenten wie Dioden, Chips oder Leiterplatten aus, fertigst bei Bedarf Ersatzteile an und bringst die Anlage wieder zum Laufen. Gerade an automatisierten Anlagen ist Fehlersuche anspruchsvoll, weil elektrische, mechanische und pneumatische Ursachen zusammenwirken können.
- Wartungen und Umrüstungen durchführenDu hältst Maschinen und Prozessanlagen instand, reinigst Bauteile, ergänzt Schmier-, Druck- oder Kühlmittel und ersetzt verschlissene Teile. Bei Umrüstungen passt du die Anlage an neue Produkte, andere Abläufe oder geänderte Produktionsbedingungen an. Solche Arbeiten verhindern Ausfälle und verlängern die Lebensdauer der Systeme.
- Schutzmaßnahmen errichten und prüfenDu montierst und kontrollierst Schutzmaßnahmen wie Erdungen, Schutzschalter oder automatische Abschaltungen. Zusätzlich prüfst du, ob die Anlage den Sicherheitsvorschriften entspricht und dokumentierst diese Kontrollen. Diese Arbeit ist zentral, weil bei automatisierten Anlagen Menschen, Maschinen und hohe elektrische Leistungen sicher zusammenspielen müssen.
Im Detail
Anforderungen
- Technisches VerständnisDu musst erkennen, wie elektrische, mechanische, pneumatische und regelungstechnische Teile zusammenarbeiten. Wenn dir dieses Gesamtverständnis fehlt, kannst du zwar einzelne Teile montieren, aber Störungen an einer automatisierten Anlage oft nicht sicher eingrenzen.
- Logisch-analytisches DenkenBei einer Störung musst du aus Symptomen, Messwerten und Schaltplänen auf die eigentliche Ursache schließen. Gerade wenn Sensor, Steuerung und Antrieb zusammenhängen, hilft nur systematisches Denken statt Raten.
- ProzessverständnisIn diesem Beruf arbeitest du nicht nur an einzelnen Geräten, sondern an ganzen Abläufen. Du musst verstehen, an welcher Stelle der Produktion ein Messwert entsteht, welche Reaktion folgen soll und was passiert, wenn ein Regelkreis falsch eingestellt ist.
- Anwendung und Bedienung digitaler ToolsDigitale Werkzeuge gehören bei uns direkt zur Arbeit an Automatisierungslösungen. Du lernst unter anderem mit EPLAN P8 und dem Siemens TIA Portal zu arbeiten.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu musst Leitungswege in Maschinen und Betriebsräumen planen und erkennen, wie Bauteile im Schaltschrank oder an einer Anlage angeordnet werden. Das hilft dir besonders beim Arbeiten nach Montage- und Stromlaufplänen.
- Zahlenverständnis und RechnenBeim Messen und Auswerten von Spannung, Widerstand, Druck oder Temperatur musst du Werte richtig erfassen und vergleichen. Auch beim Dimensionieren von Leitungen oder beim Einstellen von Sollwerten brauchst du ein sicheres Gefühl für Zahlen.
- Gutes GedächtnisDu merkst dir Bauteile, Klemmenbezeichnungen, Sicherheitsregeln, Anlagenabläufe und typische Fehlerbilder. Das spart Zeit, wenn du in großen Anlagen den Überblick behalten musst.
- Datensicherheit und DatenschutzSteuerungs- und Leitsysteme arbeiten mit digitalen Daten, Einstellungen und Protokollen. Du musst sorgsam damit umgehen, damit keine wichtigen Anlagendaten verloren gehen oder unbefugt verändert werden.
- Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Montieren von Bauteilen, Bearbeiten von Metallteilen oder Aufbau von Schaltkästen kommt es auf sauberes, präzises Arbeiten an. Unscharfe Bohrungen, schiefe Montage oder unsaubere Verdrahtung führen später oft zu Zeitverlust und Fehlern.
- KommunikationsfähigkeitDu musst im Team weitergeben, was an einer Anlage verändert wurde, welche Störung gefunden wurde oder welche Arbeitsschritte als Nächstes anstehen. Missverständnisse können bei Inbetriebnahmen oder Wartungen schnell teuer oder gefährlich werden.
- KundenorientierungBei Serviceeinsätzen vor Ort erklärst du Kundinnen und Kunden, was geprüft, getauscht oder neu eingestellt wurde. Gerade bei Störungen erwarten Betriebe klare Informationen darüber, wann ihre Anlage wieder einsatzbereit ist.
- Fähigkeit zur ZusammenarbeitAn größeren Anlagen arbeitest du mit anderen Elektrotechnikerinnen und Elektrotechnikern sowie mit Fachkräften aus Fertigung, Mechatronik oder Elektronik zusammen. Viele Montagen, Wartungen und Reparaturen lassen sich nur abgestimmt und sicher durchführen.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest an elektrischen Anlagen, manchmal auch an stromführenden Teilen oder in der Nähe laufender Maschinen. Wer Sicherheitsregeln nicht ernst nimmt, gefährdet sich selbst, andere Personen und die gesamte Anlage.
- AufmerksamkeitEin falsch angeschlossener Draht, ein vertauschter Sensor oder ein übersehener Messwert kann in einer automatisierten Anlage weitreichende Folgen haben. Du musst deshalb auch bei Routinearbeiten konzentriert bleiben.
- Belastbarkeit / ResilienzStörungen passieren oft unter Zeitdruck, weil eine Produktionslinie stillsteht. Dann musst du ruhig bleiben, auch wenn mehrere Personen gleichzeitig auf eine schnelle Lösung warten.
- Ausdauer / DurchhaltevermögenFehlersuche kann lang dauern, vor allem wenn der Fehler nur zeitweise auftritt oder aus mehreren Ursachen besteht. Dann brauchst du Geduld und musst trotzdem sauber weiterarbeiten.
- Beurteilungsvermögen / EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob eine Anlage sicher weiterlaufen darf, ob ein Bauteil sofort getauscht werden muss oder welcher Prüfschritt zuerst sinnvoll ist. Schlechte Entscheidungen können Stillstand oder Sicherheitsprobleme verursachen.
- UmweltbewusstseinDu arbeitest mit Schmiermitteln, Kühlmitteln, Reinigern oder ausgebauten Elektronikteilen, die fachgerecht behandelt werden müssen. Auch energieeffiziente Einstellungen und sauberer Materialeinsatz spielen in modernen Anlagen eine Rolle.
- GeduldBeim Justieren, Kalibrieren oder Verdrahten klappt nicht jeder Schritt sofort. Geduld hilft dir, Fehler nicht aus Hektik einzubauen und Anlagen sauber in Betrieb zu nehmen.
- Selbstständiges ArbeitenBei Montage-, Wartungs- oder Reparaturarbeiten übernimmst du oft eigenständig Teilaufgaben und Sicherheitsüberprüfungen. Du musst also selbst erkennen, was zu tun ist und welche Schritte in welcher Reihenfolge nötig sind.
- Genaues und sorgfältiges ArbeitenSchon kleine Ungenauigkeiten bei Verdrahtung, Messung oder Dokumentation können große Störungen auslösen. In Steuer- und Prozesssystemen zählen oft Millimeter, Klemmenbezeichnungen und exakt eingestellte Werte.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitWartungsfenster, Montageeinsätze und Inbetriebnahmen sind meist genau geplant. Wenn du Termine oder Zusagen nicht einhältst, verzögert das ganze Produktionsabläufe.
- VerantwortungsbewusstseinDeine Arbeit beeinflusst Sicherheit, Anlagenverfügbarkeit und Produktionsqualität. Fehler betreffen nicht nur dein eigenes Werkstück, sondern oft eine ganze Maschine oder Fertigungslinie.
- LernbereitschaftAutomatisierungstechnik entwickelt sich laufend weiter, etwa bei Steuerungen, Sensorik oder digitalen Bedienoberflächen. Wer nicht dazulernt, bleibt bei neuen Systemen schnell zurück.
- EinsatzfreudeBei Montagen, Inbetriebnahmen oder Störungseinsätzen musst du anpacken und dranbleiben, bis die Anlage läuft. Gerade in industriellen Betrieben zählt, dass du Aufgaben nicht liegen lässt.
- PlanungsfähigkeitVor Montage, Wartung oder Reparatur musst du Arbeitsschritte, Werkzeuge und Materialbedarf mitdenken. Gute Planung spart Stillstandszeit und verhindert, dass du mitten im Einsatz etwas Entscheidendes vergessen hast.
- Systematische ArbeitsweiseFehler an Automatisierungsanlagen findest du nur, wenn du geordnet vorgehst: messen, vergleichen, eingrenzen, prüfen. Wer unsystematisch arbeitet, tauscht oft Teile auf Verdacht und übersieht die eigentliche Ursache.
- KreativitätKreativität heißt hier nicht Kunst, sondern praktikable Lösungen finden, wenn eine Anlage erweitert, umgebaut oder an neue Bedingungen angepasst werden muss. Zum Beispiel kann ein Leitungsweg oder eine Halterung in der Praxis anders gelöst werden als ursprünglich gedacht.
- OrganisationstalentDu koordinierst Vorbereitungsarbeiten, Montagezeiten und einzelne Arbeitsschritte, besonders bei Service- und Reparatureinsätzen. Das ist wichtig, damit Material, Messgeräte und Personal rechtzeitig bereitstehen.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Verdrahten, Löten oder Montieren kleiner Bauteile musst du Hände und Blick exakt abstimmen. Das ist besonders wichtig in dicht belegten Schaltkästen oder bei feinen Anschlussarbeiten.
- FingerfertigkeitLeitungen anschließen, Klemmen setzen, kleine elektronische Komponenten montieren oder Messgeräte justieren erfordert präzise Fingerbewegungen. Grobmotorisches Arbeiten reicht hier nicht aus.
- FarbsehenBei Leitungen, Kennzeichnungen und elektrischen Anschlüssen spielen Farben eine wichtige Rolle. Wenn Farben schlecht unterschieden werden, steigt das Risiko für Verdrahtungsfehler und damit für Fehlfunktionen oder Gefahrensituationen.
- SehvermögenDu liest kleine Beschriftungen, prüfst Messgeräte und kontrollierst feine Verdrahtungen. Gutes Sehen hilft dir, Fehler früh zu erkennen, bevor die Anlage unter Spannung geht.
- ReaktionsfähigkeitBei Prüfarbeiten, Störungen oder unerwarteten Maschinenbewegungen musst du schnell richtig reagieren. Das ist besonders wichtig in Gefahrensituationen an großen Anlagen oder bei Arbeiten auf Leitern und Gerüsten.
- Physische AusdauerMontagen an großen Anlagen, Arbeiten in Werkhallen oder an schwer zugänglichen Maschinenteilen können körperlich fordernd sein. Dazu kommen längeres Stehen und Arbeiten in unbequemen Positionen.
- GleichgewichtsgefühlBei Montage-, Wartungs- und Reparaturarbeiten an großen Maschinen arbeitest du teilweise auf Leitern oder Gerüsten. Sicheres Gleichgewicht ist dort keine Nebensache, sondern eine echte Sicherheitsvoraussetzung.
- Unempfindlichkeit der HautDu kommst mit Schmiermitteln, Reinigern, Ätz- und Lösungsmitteln oder Klebstoffen in Kontakt. Empfindliche Haut kann dabei stärker gereizt werden und die Arbeit erschweren.
- Psychische BelastbarkeitTeilweise gibt es Schichtarbeit, auch Nachtschichten, und Einsätze in Situationen mit erhöhtem Gefahrenpotenzial. Du musst auch dann konzentriert und verlässlich bleiben, wenn du müde bist oder unter Druck arbeitest.
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