Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
Brauerei Schloss Eggenberg Stöhr GmbH & Co KGVorchdorf

Brau- und GetränketechnikerIn

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.338
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Organisierte und Denker:in. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Aufgaben

+11 mehr
  • Rohstoffe prüfen, reinigen und lagern
  • Gerste zu Malz verarbeiten
  • Malz schroten und Maische herstellen
  • Maische läutern und Würze kochen

Anforderungen

+22 mehr
  • Technisches Verständnis für automatisierte Produktionsanlagen
  • Chemisches Verständnis
  • Gute Beobachtungsgabe
  • Genaues und sorgfältiges Arbeiten
  • Aufmerksamkeit über längere Prozesszeiten
  • Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeit

Berufsschule

  • Private Berufsschule für Brau- und Getränketechnik, Destillateure am Österreichischen GetränkeinstitutGarnisonstraße 10, 3400 Klosterneuburg · 183 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.338
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.710
  3. 3. LEHRJAHR€ 2.466

KV Brauereien (Brauindustrie)

Das bieten wir:

  • Traditionelles Unternehmen
  • Innovatives Unternehmen
  • Arbeit in einem kleinen Betrieb

Dein Lehrbetrieb

Brauerei Schloss Eggenberg Stöhr GmbH & Co KGVorchdorf

Wir sind Schloss Eggenberg, die Privatbrauerei zum Salzkammergut. Seit 1681 wird bei uns in Eggenberg Bier gebraut, und die Familie Stöhr führt uns bereits in achter Generation. Wir verbinden historische Gebäude, moderne Brauerei und neue Technik – und bleiben dabei tief in unserer Region verwurzelt. Mit rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeiten wir daran, dass unser Bier seinen eigenen Charakter behält.

Mehr vom Betrieb

Vom Malz bis zur Flasche

In deiner dreijährigen Lehre bist du dort dabei, wo unser Bier entsteht. Du lernst die einzelnen Brauschritte kennen, beobachtest Anlagen und sorgst gemeinsam mit dem Produktionsteam dafür, dass Qualität und Hygiene stimmen.

Das erwartet dich im Braubetrieb

  • Arbeit an modernen Brauereianlagen sowie mit Tanks und Abfülllinien
  • Qualität, Geschmack und Prozesswerte aufmerksam prüfen
  • Anlagen, Behälter und Leitungen sorgfältig reinigen und desinfizieren
  • Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen in unserer Brauerei

Bei uns gehören historische Gebäude und moderne Brauereitechnik zusammen – Neues hat bei uns Tradition.

Tradition, die nach vorne denkt

Bei uns treffen viele Jahre Braugeschichte auf neue, frische Ideen. Uns ist unsere Unabhängigkeit als Brauerei wichtig. So schützen wir, was uns ausmacht: unsere Eigenheiten, unsere Verbindung zur Region und unser Eggenberger Bier.

Viele Bereiche, ein gemeinsames Bier

  • Im Braubetrieb geht es um die Herstellung und Qualität unseres Biers.
  • In Logistik und Lager wird geplant, organisiert und dafür gesorgt, dass alles am richtigen Ort ankommt.
  • Verkauf, Bierdepot und technischer Kundendienst arbeiten direkt mit Kundinnen und Kunden.
  • Marketing und Erlebnis gestalten Auftritte, Brauereiführungen sowie Feiern und Hochzeiten mit.
  • Die kaufmännische Verwaltung kümmert sich unter anderem um Rechnungswesen, Verträge und Personalverrechnung.

Bier mit vielen Charakteren

Unser Sortiment reicht von alkoholfreien und alkoholreduzierten Bieren bis zu naturtrübem Zwickl, Märzen, Radler und kräftigen Bockspezialitäten. Dabei haben unsere Biere unterschiedliche Geschmacksrichtungen – etwa erfrischend, mild, malzig, hopfig oder fruchtig.

Historische Gebäude und moderne Brauereitechnik gehören bei uns zusammen – Neues hat bei uns Tradition.

Im Detail

Aufgaben

  • Rohstoffe prüfen, reinigen und lagernDu übernimmst Braugerste, Hopfen, Hefe, Früchte, Gemüse, Fruchtkonzentrate, Zucker, Kräuter, Aromen oder Wasser und kontrollierst zuerst Zustand, Sauberkeit und Verwendbarkeit. Danach werden die Rohstoffe sortiert, gereinigt und passend gelagert – etwa in Silos, Tanks, Kühlbereichen oder Lagerräumen. Wenn hier unsauber gearbeitet wird, ziehen sich Fehler durch die gesamte Charge weiter. Gerade bei Getränken fallen Qualitätsprobleme oft erst später auf, deshalb beginnt die Qualitätsarbeit schon beim Wareneingang.
  • Gerste zu Malz verarbeitenFür die Bierherstellung bereitest du Braugerste so auf, dass daraus Malz entsteht. Die Körner werden gereinigt, geweicht und zum Keimen gebracht, damit Enzyme aktiviert werden, die später beim Maischen Stärke abbauen können. Anschließend trocknest du das Grünmalz in Darren und steuerst dabei Temperatur und Dauer genau. So beeinflusst du nicht nur die Lagerfähigkeit, sondern auch Farbe und Aromaprofil des späteren Bieres.
  • Malz schroten und Maische herstellenDas Maischen gehört bei uns direkt zur Herstellung unseres Eggenberger Biers. Du lernst, wie aus Malz und Wasser die Grundlage für den späteren Biercharakter entsteht.
  • Maische läutern und Würze kochenBeim Läutern, Kochen und Hopfengaben wird der Charakter unseres Biers entscheidend geprägt. Genaues Arbeiten an diesen Brauschritten ist bei uns besonders wichtig.
  • Gärung steuern und überwachenDie Gärung ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zu unserem Bier. Du lernst, den Prozess aufmerksam zu überwachen und richtig auf Abweichungen zu reagieren.
  • Jungbier umpumpen und einlagernAuch nach der Hauptgärung begleiten wir unser Bier weiter. Sauberes Umpumpen und die kontrollierte Lagerung schützen die Qualität.
  • Reifung und Nachgärung kontrollierenWir prüfen genau, ob unser Bier seinen gewünschten Reifezustand erreicht hat, bevor es weiterverarbeitet wird. Dabei zählen Qualitätswerte ebenso wie der sensorische Eindruck.
  • Fruchtsäfte gewinnen und haltbar machenUnser Schwerpunkt liegt auf Bier und Biermischgetränken. Die Gewinnung und Haltbarmachung von Fruchtsäften spielt bei uns daher eine kleinere Rolle.
  • Getränke nach Rezepturen herstellenBei Limonaden, Biermischgetränken oder anderen Getränken stellst du Mischungen nach vorgegebenen Rezepturen her oder arbeitest an deren Umsetzung mit. Du dosierst Wasser, Zucker, Aromen, Essenzen, Kräuter, Fruchtbestandteile oder Konzentrate im richtigen Verhältnis und kontrollierst, ob die Mischung technisch und geschmacklich passt. Schon kleine Abweichungen verändern Süße, Säure, Kohlensäureverhalten oder Stabilität des Produkts. Deshalb sind Dosiergenauigkeit und Prozesskontrolle hier besonders wichtig.
  • Automatisierte Anlagen steuern und überwachenHistorische Gebäude und moderne Brauereitechnik gehören bei uns zusammen. Du lernst, automatisierte Anlagen aufmerksam zu überwachen und Produktionsabläufe zu verstehen.
  • Qualität sensorisch und technisch prüfenDamit unser Bier seinen eigenen Charakter behält, kontrollieren wir Qualität während der Herstellung und vor der Abfüllung besonders genau.
  • Getränke in Gebinde abfüllenAm Ende des Prozesses füllst du Bier, Säfte, Limonaden oder Mineralwasser in Flaschen, Dosen, Fässer, Tetrapacks oder andere Gebinde ab. Du überwachst die Abfülllinie und achtest darauf, dass Füllmenge, Verschluss, Sauberkeit und Taktung stimmen. In diesem Bereich laufen oft große Mengen in kurzer Zeit durch die Anlage, daher fallen kleine Störungen sofort ins Gewicht. Sauberes Arbeiten ist hier entscheidend, weil das Produkt jetzt direkt in die Verpackung kommt.
  • Anlagen und Behälter reinigen desinfizierenSaubere Tanks, Leitungen und Anlagen sind die Grundlage für gleichbleibende Bierqualität. Reinigung und Desinfektion gehören bei uns fest zum Produktionsalltag.
  • Hygienevorgaben im Prozess absichernBei hochwertigen Lebensmitteln ist Hygiene in jedem Schritt entscheidend. Wir achten darauf, dass unser Bier sicher und in der gewünschten Qualität entsteht.
  • Schankanlagen einrichten und Kunden beratenJe nach Betrieb arbeitest du auch an der Verbreitung der Getränke mit. Du baust Schankanlagen auf, prüfst ihre Funktion und erklärst Kundinnen und Kunden – vor allem im Gastronomiebereich –, worauf beim Ausschank zu achten ist. Das ist wichtig, weil ein technisch falsch eingestellter Ausschank auch ein gut produziertes Bier verschlechtern kann. Dieser Aufgabenbereich kommt nicht in jedem Betrieb gleich stark vor, gehört aber zum Berufsbild dazu.

Im Detail

Anforderungen

  • Technisches Verständnis für automatisierte ProduktionsanlagenEin großer Teil der Arbeit läuft an computergesteuerten Anlagen, nicht von Hand. Du musst verstehen, was in Tanks, Leitungen, Pumpen und Abfülllinien passiert, sonst kannst du Störungen oder falsche Prozesswerte nicht richtig einordnen. Wer nur Knöpfe drückt, ohne den Prozess zu verstehen, übersieht Fehler oft zu spät.
  • Chemisches VerständnisBeim Brauen, Mischen, Filtrieren und Haltbarmachen laufen chemische und biochemische Vorgänge ab, die das Getränk direkt verändern. Du musst zum Beispiel nachvollziehen können, warum Temperatur, Zuckerabbau, Kohlensäure oder Reinigungsmittelkonzentration so wichtig sind. Ohne dieses Verständnis bleiben viele Prozessschritte reine Routine – und genau das ist in diesem Beruf zu wenig.
  • Gute BeobachtungsgabeDu musst laufend erkennen, ob ein Prozess normal läuft oder ob sich etwas verändert. Das kann ein anderer Geruch sein, eine veränderte Schaumbildung, ein ungewöhnlicher Wert auf der Anlage oder eine Abweichung bei der Klarheit. Wer solche Signale übersieht, merkt Probleme oft erst, wenn eine ganze Charge betroffen ist.
  • Genaues und sorgfältiges ArbeitenRezepturen, Temperaturen, Zeiten und Reinigungsabläufe müssen genau eingehalten werden. Schon kleine Fehler bei Dosierung, Prozessführung oder Hygiene wirken sich auf Geschmack, Haltbarkeit oder Produktsicherheit aus. Gerade weil viel automatisiert ist, müssen die wenigen Eingriffe besonders präzise sitzen.
  • Aufmerksamkeit über längere ProzesszeitenViele Schritte dauern nicht nur ein paar Minuten, sondern ziehen sich über längere Zeit – etwa Gärung, Reifung oder Abfüllläufe. Du musst trotzdem konzentriert bleiben und rechtzeitig merken, wenn Werte abweichen. Wer bei Routine unaufmerksam wird, übersieht leicht genau die Störung, die später teuer wird.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitIm Alltag musst du entscheiden, ob ein Produkt weiterverarbeitet werden kann, ob nachgeregelt werden muss oder ob eine Auffälligkeit gemeldet werden soll. Nicht jede Abweichung ist dramatisch, aber manche verlangen rasches Handeln. Dafür brauchst du die Fähigkeit, Beobachtungen richtig einzuschätzen und nicht aus Unsicherheit zu lange zuzuwarten.
  • Reaktionsfähigkeit bei ProzessabweichungenWenn an der Anlage Temperatur, Druck oder Durchfluss aus dem Soll laufen, musst du schnell und richtig reagieren. In der Getränkeproduktion können Störungen rasch größere Mengen betreffen, weil Anlagen im Dauerlauf arbeiten. Langsames oder falsches Eingreifen führt im schlimmsten Fall zu Qualitätsverlust, Ausschuss oder Anlagenstillstand.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit Maschinen, Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Drucksystemen und teils heißen Prozessschritten. Sicherheitsregeln sind hier kein formaler Zusatz, sondern schützen dich und andere im Betrieb. Wer Abkürzungen nimmt, riskiert Verletzungen oder verunreinigt die Produktion.
  • HygienebewusstseinHygiene begleitet bei uns jeden Produktionsschritt. Sie schützt die Qualität unseres Biers und ist daher besonders wichtig.
  • Guter GeruchssinnGeruch ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, besonders bei Zwischenprodukten und fertigem Bier. Fehlgerüche können früh auf Probleme bei Gärung, Reinigung oder Rohstoffqualität hinweisen. Wenn du solche Unterschiede nicht wahrnimmst, fehlt dir ein wichtiges Kontrollinstrument im Alltag.
  • Guter GeschmackssinnBeim Bier gehört die sensorische Kontrolle ausdrücklich zum Beruf. Laborwerte sagen dir nicht, ob Bittere, Süße, Kohlensäureeindruck oder Gesamtgeschmack wirklich passen. Ohne zuverlässigen Geschmackssinn kannst du Produktqualität nur unvollständig beurteilen.
  • Sehvermögen zur Beurteilung von Farbe und KlarheitDu beurteilst unter anderem Reifestadien, Klarheit, Farbe und Schaumbildung. Gerade bei Bier und Säften liefern optische Veränderungen wichtige Hinweise auf Prozessqualität. Wenn du solche Unterschiede nicht sicher erkennst, entgehen dir relevante Qualitätsmängel.
  • Unempfindlichkeit gegenüber GerüchenIn Produktions- und Reinigungsbereichen entstehen intensive Gerüche – etwa durch Gärung, Rohstoffe oder Reinigungsmittel. Wer auf solche Gerüche stark empfindlich reagiert, erlebt den Arbeitsalltag schnell als belastend. Das ist etwas anderes als ein guter Geruchssinn: Du sollst Gerüche wahrnehmen können, ohne dass sie dich dauernd stören.
  • Unempfindliche Haut bei ReinigungsarbeitenBeim Reinigen und Desinfizieren kommst du mit Wasser, Reinigungsmitteln und Desinfektionschemie in Kontakt. Auch mit Schutzmaßnahmen kann das die Haut belasten. Wenn deine Haut sehr empfindlich reagiert, wird gerade dieser regelmäßig wiederkehrende Teil der Arbeit schwierig.
  • Systematische ArbeitsweiseProduktionsschritte bauen aufeinander auf, und jeder Fehler wirkt sich später weiter aus. Du musst Reihenfolgen einhalten, Prozessdaten nachvollziehen und sauber zwischen Produktwechsel, Reinigung und Neustart unterscheiden. Wer chaotisch arbeitet, bringt leicht Verwechslungen oder Hygieneprobleme in den Ablauf.
  • OrganisationsfähigkeitIm Betrieb laufen mehrere Arbeitsschritte parallel: Rohstoffe übernehmen, Prozesse überwachen, Reinigung vorbereiten, Abfüllung abstimmen. Du musst deine Aufgaben so ordnen, dass nichts liegen bleibt und kritische Schritte rechtzeitig erledigt werden. Das ist besonders wichtig, wenn Chargen zeitlich genau weiterverarbeitet werden müssen.
  • Selbstständiges ArbeitenDu übernimmst an Anlagen und Prozessabschnitten eigenständig Verantwortung und kannst nicht bei jedem Wert sofort jemanden fragen. Gerade in laufenden Produktionsphasen musst du Routineaufgaben sicher selbst ausführen. Trotzdem heißt selbstständig hier nicht allein arbeiten, sondern innerhalb klarer Vorgaben verlässlich handeln.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitProduktionsabläufe sind zeitlich eng aufeinander abgestimmt. Wenn Schichten, Reinigungsfenster oder Übergaben nicht pünktlich funktionieren, geraten ganze Abläufe ins Stocken. In einem Prozessbetrieb merkt man Unzuverlässigkeit sofort – nicht irgendwann später.
  • VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an Lebensmitteln, die in großen Mengen verkauft werden. Fehler betreffen daher nicht nur ein einzelnes Stück, sondern oft ganze Chargen. Verantwortungsbewusstsein heißt hier, Probleme nicht zu verdecken, sondern sauber zu prüfen, zu melden und korrekt zu handeln.
  • LernbereitschaftDie Getränkeherstellung ist stark automatisiert, deshalb ändern sich Steuerungen, Anlagen und technische Abläufe laufend. Du musst bereit sein, dich in neue Programme, Prozessschritte und betriebliche Standards einzuarbeiten. Ohne Lernbereitschaft bleibst du rasch bei alten Routinen stehen.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftJe nach Betrieb wechselst du zwischen Bier, Säften, Limonaden oder unterschiedlichen Abfüllformaten. Auch Produktumstellungen oder neue Rezepturen verlangen, dass du dich auf andere Abläufe einstellst. Wer nur immer denselben Handgriff machen will, tut sich in diesem Beruf schwer.
  • Zusammenarbeit im ProduktionsteamDu arbeitest mit Berufskollegen, Braumeisterinnen und Braumeistern, Hilfskräften, Lagerpersonal und teils auch mit anderen Abteilungen zusammen. Besonders bei Schichtübergaben, Störungen oder Reinigungsarbeiten müssen Informationen klar weitergegeben werden. Wenn hier Absprachen fehlen, leidet der gesamte Produktionsfluss.
  • KommunikationsfähigkeitDu musst Beobachtungen, Abweichungen und Übergaben verständlich mitteilen – intern im Team und in manchen Betrieben auch gegenüber Kundinnen, Kunden oder Lieferanten. Das betrifft keine langen Reden, sondern klare, sachliche Information. Unklare Kommunikation führt leicht dazu, dass Fehler doppelt passieren oder zu spät bearbeitet werden.
  • AufgeschlossenheitIm Berufsalltag triffst du auf unterschiedliche Kolleginnen und Kollegen sowie je nach Betrieb auf Lieferanten oder Gastronomiekunden. Offen auf andere zugehen zu können hilft besonders dann, wenn man etwas abstimmen oder erklären muss. Es ist keine Hauptanforderung des Berufs, erleichtert aber die Zusammenarbeit deutlich.
  • EinsatzfreudeProduktionsspitzen, Reinigungsarbeiten oder Störungen bedeuten, dass man zupacken und konzentriert dranbleiben muss. Der Beruf ist kein reiner Beobachtungsjob vor einem Bildschirm. Wer bei zusätzlichem Aufwand sofort abbremst, tut sich im Schicht- und Produktionsalltag schwer.
  • EigeninitiativeNicht jede Auffälligkeit wird dir angesagt – manches musst du selbst erkennen und ansprechen. Das kann ein ungewöhnlicher Geruch, ein abweichender Messwert oder ein Reinigungsproblem sein. Eigeninitiative heißt hier, nicht erst zu reagieren, wenn der Fehler schon groß geworden ist.
  • UmweltbewusstseinBei der Getränkeherstellung werden Wasser, Energie, Reinigungsmittel und Verpackungen in großen Mengen eingesetzt. Ein umweltbewusster Umgang hilft, Ressourcen sparsam und Prozesse sauber zu fahren. Das ist nicht nur eine Haltung, sondern betrifft ganz konkrete Entscheidungen im Arbeitsalltag.
  • Gepflegtes ErscheinungsbildVor allem dort, wo du Kundinnen und Kunden berätst oder an Schankanlagen arbeitest, spielt ein ordentliches Auftreten eine Rolle. Im Produktionsbereich steht zwar Hygiene klar im Vordergrund, aber auch dort ist saubere Arbeitskleidung selbstverständlich. Es ist keine Kernanforderung des Berufs, gehört aber zum professionellen Auftreten dazu.

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