Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

Aus dem BetriebAus dem Betrieb?
GERSTL BAU GmbH & Co KGMarchtrenk

BetonfertigteiltechnikerIn

  • Bestätigt von einer Quelle

Allgemeines

Dauer
3 Jahre
Lohn 1. Lehrjahr
€ 1.208
Varianten
Lehre

Nur in der App

Passt diese Lehrstelle zu dir?

Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Aufgaben

+9 mehr
  • Produktionspläne und Rezepturen prüfen
  • Schalungen und Formen herstellen
  • Bewehrungen zuschneiden und einlegen
  • Betonmischungen berechnen und herstellen

Anforderungen

+27 mehr
  • Gute körperliche Verfassung
  • Kraft
  • Physische Ausdauer
  • Handwerkliche Geschicklichkeit
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Technisches Verständnis

Berufsschule

  • Berufsschule FreistadtLinzer Straße 45, 4240 Freistadt · 47 km vom LehrbetriebRoute planen
  • Landesberufsschule MurauHeiligenstatt 10, 8850 Murau · 119 km vom LehrbetriebRoute planen

Gehalt – Alle Angaben brutto

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.208
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.733
  3. 3. LEHRJAHR€ 2.403

Das bieten wir:

  • Traditionelles Unternehmen
  • Innovatives Unternehmen
  • Berufliche Weiterbildung

Dein Lehrbetrieb

GERSTL BAU GmbH & Co KGMarchtrenk

Wir bauen Ihre Zukunft – bei GERSTL BAU nehmen wir das seit 1921 in die Hand. Als Familienunternehmen mit Wurzeln in Wels sind wir im Hoch- und Tiefbau tätig: Wir bauen etwa Wohnungen, Schulen und Bürohäuser, aber auch Kanäle und Leitungen. Bei großen Bauvorhaben übernehmen wir sowohl die Planung als auch die Ausführung. Dabei zählen für uns nicht nur gute Bauqualität, sondern auch verlässliche Termine und die Einhaltung des vereinbarten Budgets.

Mehr vom Betrieb

Womit wir Beton in Form bringen

  • Mit Schalungen geben wir dem Beton seine Form. Du lernst, sie nach Zeichnung maßgenau vorzubereiten.
  • Mit Stahlstäben oder Stahlmatten verstärken wir Bauteile. Diese Bewehrung muss an der richtigen Stelle sitzen.
  • Mit Rüttlern verdichten wir den eingefüllten Beton. So umschließt er die Stahlverstärkung und Hohlräume werden vermieden.

Wir freuen uns auf deinen Lebenslauf und ein Bewerbungsschreiben. Mit deinen Schulzeugnissen gibst du uns zusätzlich einen Einblick in deinen bisherigen Weg.

Was wir bauen und erneuern

  • Wir errichten Einfamilienhäuser und Wohnbauten ebenso wie Bürohäuser, Geschäfts- und Industriebauten.
  • Wir bauen Schulen, kommunale Einrichtungen sowie Kranken- und Pflegeheime – also Gebäude, die Menschen im Alltag brauchen.
  • Im Tiefbau kümmern wir uns um Kanäle und Leitungen. Hier geht es um Infrastruktur unter der Erde.
  • Wir sanieren und bauen bestehende Gebäude um. Zu unseren Leistungen gehören außerdem Holzbau, Zimmerei und Fertigteilbau, bei dem vorgefertigte Bauteile eingesetzt werden.

Bauen heißt auch: planen, rechnen und abstimmen

Bevor ein Gebäude entsteht, müssen viele Entscheidungen zusammenpassen. Wir prüfen Pläne, beraten bei der Auswahl von Baustoffen und berechnen, was Änderungen kosten. Während der Bauausführung überwachen wir die Abläufe und koordinieren Fachleute und Fachfirmen. Dabei achten wir auf Vorschriften, Termine und Kosten. In unseren technischen Konzepten berücksichtigen wir auch Nachhaltigkeit und die Frage, wie ein Gebäude gut genutzt werden kann.

Wir besitzen die für unsere Bauleistungen erforderlichen Großgeräte, Maschinen und Betriebsmittel selbst. Zum Bauen gehört bei uns also auch die passende technische Ausrüstung.

Von großen Bauprojekten bis zur Weiterbildung

Ein Beispiel für unsere Arbeit sind die Baumeisterarbeiten am MedUni Campus Mariannengasse in Wien. Solche Bauvorhaben brauchen fachliches Wissen und genaue Abstimmung. Im Verbund der GERSTL-Gruppe arbeiten rund 920 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Stetige Weiterbildung und Kundenorientierung gehören zu unserem Anspruch: Wir wollen zuverlässig bauen und langfristig ein verlässlicher Baupartner bleiben.

Im Detail

Aufgaben

  • Produktionspläne und Rezepturen prüfenBevor überhaupt Beton gemischt wird, kontrollierst du technische Zeichnungen, Produktionspläne und Betonrezepturen. Du prüfst, ob Maße, Betondeckung, Einbauten und Bewehrungen zum geforderten Bauteil passen und ob die vorgegebene Mischung technisch geeignet ist. Wenn Vorgaben nicht zusammenpassen oder Abweichungen auffallen, müssen Korrekturen veranlasst werden, bevor die Produktion startet.
  • Schalungen und Formen herstellenFür jedes Betonteil brauchst du eine passende Schalung – also eine Gussform aus Holz, Stahl oder Kunststoff. Du fertigst diese nach Zeichnung an, richtest sie maßgenau aus und bereitest sie für das Betonieren vor. Dabei kommt es darauf an, dass die Form stabil bleibt und das spätere Fertigteil genau die geforderten Abmessungen bekommt.
  • Bewehrungen zuschneiden und einlegenViele Betonfertigteile bekommen eine Bewehrung aus Stahlstäben, Matten oder Geflechten, damit sie Zugkräfte besser aufnehmen können. Du schneidest und biegst Betonstahl oder Draht, setzt Rahmen zusammen und befestigst die Bewehrung in der Schalung an der richtigen Stelle. Schon kleine Lagefehler können die Festigkeit oder die vorgeschriebene Betondeckung beeinträchtigen.
  • Betonmischungen berechnen und herstellenDu stellst aus Zement, Sand, Kies oder Splitt, Wasser und Zusatzstoffen die passende Betonmischung her. Dafür berechnest du das Mischungsverhältnis je nach gewünschtem Bauteil und dessen Anforderungen an Festigkeit, Oberfläche oder Einsatzgebiet. Auch Farbstoffe oder andere Zusatzmittel können beigefügt werden, wenn ein Produkt bestimmte Eigenschaften erhalten soll.
  • Misch- und Förderanlagen steuernIn vielen Betrieben läuft die Herstellung computergesteuert über Silos, Förderbänder, Mischanlagen und zentrale Steuerpulte. Du richtest die Anlagen ein, startest die Materialzufuhr und überwachst, ob die richtigen Komponenten in der richtigen Menge verarbeitet werden. Wenn Störungen auftreten, musst du rasch erkennen, an welcher Station der Ablauf unterbrochen ist.
  • Beton in Schalungen einbringenDer flüssige Beton wird manuell oder maschinell in die vorbereiteten Schalungen gefüllt. Dabei musst du darauf achten, dass die Form vollständig und gleichmäßig befüllt wird und keine Bereiche ausgespart bleiben. Vor allem bei größeren konstruktiven Bauteilen ist gutes Timing wichtig, weil der Beton unter Produktionsdruck verarbeitet werden muss.
  • Beton mit Rüttlern verdichtenDamit keine Hohlräume bleiben und sich der Beton sauber verteilt, wird das Gemisch mit Rüttlern verdichtet. Diese Vibration sorgt dafür, dass sich der Beton in der Schalung setzt und die Bewehrung dicht umschließt. Du überwachst den Vorgang genau, weil zu wenig Verdichtung die Qualität mindert und zu starke Einwirkung die Mischung ebenfalls ungünstig beeinflussen kann.
  • Aushärtung und Nachbehandlung durchführenNach dem Einbringen muss der Beton kontrolliert aushärten. Je nach Produkt führst du Nachbehandlungen durch, zum Beispiel Dampf- oder Wasserbehandlung, um Spannungen und Rissbildung zu vermeiden. Danach bearbeitest du Oberflächen weiter, etwa durch Glätten, Nivellieren, Schleifen, Polieren oder – je nach Verfahren – auch Wachsen und Ölen.
  • Schalungen fachgerecht ausschalenWenn der Beton ausreichend erhärtet ist, entfernst du die Schalungsteile und löst das Fertigteil aus der Form. Dabei verwendest du auch Trennmittel und achtest darauf, Kanten, Oberflächen und Einbauteile nicht zu beschädigen. Das Ausschalen ist kein bloßes Abnehmen einer Form, sondern ein Arbeitsschritt, bei dem Materialverhalten und Produktqualität sichtbar werden.
  • Fertigteile prüfen und nachbearbeitenNach dem Ausschalen kontrollierst du Maße, Oberfläche und allgemeine Qualität des Betonteils. Falls nötig, führst du Nachbearbeitungen durch, damit das Produkt den Anforderungen entspricht. Dazu gehören je nach Erzeugnis auch Korrekturen an Kanten, Glättarbeiten oder weitere Oberflächenbehandlungen.
  • Anlagen, Schalungen und Geräte wartenDamit die Produktion ohne Ausfälle läuft, reinigst du Schalungen, Maschinen, Gerätschaften und Anlagen regelmäßig. Du rüstest Produktionsanlagen um, richtest sie für neue Formate ein und führst Wartungs- und einfache Instandhaltungsarbeiten durch. Gerade bei Betonresten, Staub und Verschleiß entscheidet gute Pflege darüber, ob die Anlage präzise weiterarbeiten kann.
  • Fertigteile lagern und verladenAm Ende bereitest du Betonwaren und Betonfertigteile für Lagerung und Transport vor. Du nutzt Palettier- und Verpackungsanlagen, sicherst die Ladung und bringst die Teile mit Kran oder Stapler ins Lager oder auf Lastfahrzeuge. Weil viele Elemente schwer, sperrig oder empfindlich an Kanten und Anschlagpunkten sind, muss die Verladung sehr kontrolliert ablaufen.
  • Produktionsdaten dokumentierenWährend des gesamten Herstellungsprozesses erfasst du technische Daten zu Arbeitsabläufen, Mischungen und Ergebnissen. Dafür nutzt du betriebliche Software, digitale Geräte und Datenbanken zur Produktionsplanung und Dokumentation. Diese Aufzeichnungen sind wichtig, damit Rezepturen nachvollziehbar bleiben und die Qualität später belegt werden kann.

Im Detail

Anforderungen

  • Gute körperliche VerfassungBeim Herstellen von Schalungen, beim Verlegen von Bewehrungen und beim Arbeiten an großen Formen bist du viel auf den Beinen und packst körperlich mit an. Wenn dir dabei schnell die Kraft oder Kondition ausgeht, wird selbst ein normaler Produktionstag sehr anstrengend.
  • KraftAuch wenn viele Hebevorgänge maschinell unterstützt werden, musst du Materialien, Schalungsteile, Werkzeuge oder Bewehrungselemente oft kräftig bewegen und positionieren. Ohne ausreichende Kraft dauern diese Arbeiten länger und werden unsauber oder belastend.
  • Physische AusdauerBeim Betonieren gibt es Phasen, in denen unter Zeitdruck gearbeitet wird, weil der Ablauf zusammenhängen muss. Dann brauchst du Ausdauer, um mehrere Schritte hintereinander konzentriert und körperlich belastbar durchzuziehen, ohne dass die Qualität leidet.
  • Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Anfertigen von Schalungen und beim Einlegen von Bewehrungen arbeitest du mit Holz, Stahl, Kunststoff und verschiedenen Verbindungsteilen. Ungenaues Arbeiten fällt später direkt am fertigen Betonteil auf – etwa an schiefen Kanten oder falsch sitzender Bewehrung.
  • Räumliches VorstellungsvermögenDu musst aus einer Zeichnung oder einem Plan erkennen, wie eine dreidimensionale Schalung aufgebaut sein muss und wo Bewehrungen im Inneren liegen. Wenn du dir Formen und Innenaufbau nicht gut vorstellen kannst, wird das Umsetzen von Plänen schnell fehleranfällig.
  • Technisches VerständnisDu arbeitest mit Mischanlagen, Förderanlagen, Rüttlern und teilweise zentralen elektronischen Steuerungen. Du musst verstehen, wie diese Systeme zusammenarbeiten, sonst erkennst du Störungen oder Fehlfunktionen zu spät.
  • Zahlenverständnis und RechnenBetonmischungen, Materialbedarf und Mengenverhältnisse müssen korrekt berechnet werden. Ein Rechenfehler bei Zement-, Wasser- oder Zuschlagstoffanteilen kann die Eigenschaften des gesamten Bauteils verändern.
  • Mathematisch-rechnerische FähigkeitNeben dem allgemeinen Zahlenverständnis brauchst du Rechnen ganz praktisch bei Mischungsverhältnissen, Materialmengen und Produktionsvorgaben. Diese Berechnungen entscheiden darüber, ob die Betonrezeptur zum geforderten Bauteil passt.
  • Gutes AugenmaßBeim Ausrichten von Schalungen, beim Einlegen von Bewehrungen und bei der Qualitätskontrolle hilft dir ein sicheres Gefühl für Maß, Lage und Ebenheit. Dadurch fallen dir Abweichungen oft schon auf, bevor Messfehler oder Schäden entstehen.
  • Anwendung und Bedienung digitaler ToolsViele Produktionsanlagen werden digital gesteuert, und auch Dokumentation und Produktionsplanung laufen über Software. Du musst Daten eingeben, Abläufe überwachen und Produktionsschritte nachvollziehbar dokumentieren können.
  • Datensicherheit und DatenschutzIn Betrieben werden Rezepturen, Produktionsdaten und interne Abläufe digital verwaltet. Du musst damit sorgfältig umgehen und darfst Daten nicht unbedacht weitergeben oder falsch speichern.
  • AufmerksamkeitBeim Befüllen, Verdichten, Ausschalen oder Überwachen von Anlagen kann ein kurzer Konzentrationsfehler Schäden, Qualitätsmängel oder Sicherheitsprobleme auslösen. Du musst über längere Zeit genau hinschauen und Abweichungen rasch bemerken.
  • Beurteilungsvermögen und EntscheidungsfähigkeitDu musst einschätzen, ob eine Rezeptur passt, ob eine Schalung korrekt vorbereitet ist oder ob bei Bewehrung und Einbauten nachgebessert werden muss. Wenn du solche Situationen nicht sicher beurteilen kannst, werden Fehler oft erst am fertigen Teil sichtbar.
  • SicherheitsbewusstseinDu arbeitest mit schweren Bauteilen, Kran- oder Staplerbewegungen, vibrierenden Maschinen, Staub und laufenden Anlagen. Wer Sicherheitsregeln nur halb ernst nimmt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch das ganze Team in der Produktion.
  • ProblemlösungsfähigkeitWenn ein Fertigteil Maßabweichungen zeigt, eine Schalung nicht sauber schließt oder eine Anlage stockt, musst du den Fehler systematisch eingrenzen. Es reicht nicht, nur weiterzuarbeiten – du musst die Ursache finden und den Ablauf stabilisieren.
  • ProzessverständnisDie Arbeit besteht aus aufeinander aufbauenden Schritten: Plan prüfen, Schalung vorbereiten, Bewehrung einlegen, mischen, füllen, verdichten, aushärten, ausschalen, prüfen, verladen. Wenn du den Gesamtprozess nicht verstehst, entstehen Fehler oft viel früher, als man sie bemerkt.
  • Systematische ArbeitsweiseIn der Fertigung müssen Reihenfolge, Mengen, Zeiten und Prüfschritte stimmen. Wer unstrukturiert arbeitet, vergisst leicht Trennmittel, verwechselt Rezepturen oder dokumentiert Daten unvollständig.
  • Selbstständiges ArbeitenViele Arbeitsschritte führst du eigenständig an deinem Arbeitsplatz oder an einer Anlage durch. Dabei musst du zuverlässig erkennen, was als Nächstes zu tun ist, ohne bei jedem Detail auf Anweisungen zu warten.
  • Zuverlässigkeit und PünktlichkeitWir stehen für Qualitäts-, Termin- und Budgettreue. Verlässliches Arbeiten hilft uns, zugesagte Bauabläufe einzuhalten.
  • VerantwortungsbewusstseinDie Teile, die du herstellst, werden später als tragende oder funktionale Bauelemente eingesetzt. Fehler betreffen daher nicht nur ein Werkstück, sondern können Folgen für Montage, Bauablauf und Nutzung haben.
  • LernbereitschaftStetige Weiterbildung und fachliche Kompetenz gehören zu unserem ausdrücklichen Anspruch. Wir legen deshalb besonderen Wert darauf, dass du dazulernen möchtest.
  • EinsatzfreudeDer Beruf verlangt, dass du auch bei wiederkehrenden Produktionsschritten aktiv mitziehst und nicht nur Dienst nach Vorschrift machst. Besonders bei engen Terminen merkt man schnell, wer wirklich anpackt.
  • TeamfähigkeitSchalung, Bewehrung, Betonieren, Ausschalen und Verladen greifen ineinander und laufen oft mit mehreren Personen gleichzeitig. Wenn Absprachen nicht funktionieren, stehen Maschinen still oder Fertigteile werden falsch vorbereitet.
  • KommunikationsfähigkeitDu stimmst dich mit Kollegen in der Fertigung, mit Hilfskräften und teils auch mit Fachkräften auf Baustellen ab. Klare Rückmeldungen sind wichtig, wenn Maße nicht passen, Nacharbeit nötig ist oder Verladung vorbereitet wird.
  • KundenorientierungDer direkte Kundenkontakt ist nicht der Hauptteil des Berufs, kann aber bei Sonderanfertigungen oder Abstimmungen eine Rolle spielen. Dann musst du Anforderungen verständlich aufnehmen und sauber in die Produktion übersetzen.
  • EigeninitiativeDu solltest nicht erst reagieren, wenn ein Problem schon groß geworden ist. Wer von sich aus Unstimmigkeiten an Schalungen, Rezepturen oder Anlagen anspricht, verhindert Ausschuss und Verzögerungen.
  • Flexibilität und VeränderungsbereitschaftJe nach Betrieb werden sehr unterschiedliche Produkte hergestellt – von Pflastersteinen bis zu großen Wandelementen oder Rohren. Du musst dich auf wechselnde Formate, Materialien und Abläufe einstellen können.
  • UmweltbewusstseinIm Umgang mit Beton, Zusatzstoffen, Reinigungsmitteln und Restmaterialien musst du sauber arbeiten und Verschwendung vermeiden. Auch Wiederverwendung von Schalungen und geordnete Prozesse spielen dabei eine Rolle.
  • Psychische BelastbarkeitTermindruck, durchgetaktete Produktion und in manchen Bereichen Akkordarbeit können belasten. Du musst auch unter Druck ruhig bleiben und trotzdem sorgfältig arbeiten, sonst steigen Fehlerrisiko und Unfallgefahr.
  • LärmunempfindlichkeitIn Fertigungshallen arbeiten Mischanlagen, Förderanlagen und Rüttler, und es kann über längere Zeit laut sein. Auch mit Gehörschutz bleibt das Arbeitsumfeld für manche Personen anstrengend.
  • Unempfindlichkeit gegenüber StaubBei Zement, Zuschlagstoffen und Reinigungsvorgängen entsteht Staub, der in diesem Beruf zum Alltag gehört. Wenn du darauf stark reagierst, wird die Arbeit in der Halle trotz Schutzmaßnahmen schnell belastend.
  • Unempfindlichkeit der HautZementstaub und frischer Beton können die Haut reizen, zusätzlich kommt Schmutzbelastung dazu. Wer sehr empfindlich reagiert, hat im Arbeitsalltag rasch Probleme mit Händen und Unterarmen.
  • MobilitätDer Hauptarbeitsort ist zwar meist das Werk, es kann aber auch Kontakt zu Baustellen oder wechselnden Einsatzorten geben. Außerdem liegen viele Betriebe eher im Umfeld größerer Städte, sodass der Arbeitsweg praktisch eine Rolle spielt.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

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