- Bestätigt von 2 Quellen
Allgemeines
- Dauer
- 3 Jahre
- Lohn 1. Lehrjahr
- € 1.356
- Varianten
- Lehre
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Gefragt sind hier vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut ihr zusammenpasst, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Aufgaben
+10 mehr- Baupläne und Bewehrungspläne umsetzen
- Baustelle einrichten und absichern
- Bauplatz vermessen und abstecken
- Baugruben und Künetten herstellen
Anforderungen
+27 mehr- Digitale Vermessungs- und Dokumentationstools anwenden
- Technische Pläne sicher lesen
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Zahlenverständnis und Rechnen
- Gutes Augenmaß
- Handwerkliche Geschicklichkeit
Berufsschule
- Berufsschule FreistadtLinzer Straße 45, 4240 Freistadt · 51 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule WalsSchulstraße 7, 5071 Wals · 89 km vom LehrbetriebRoute planen
- Landesberufsschule MurauHeiligenstatt 10, 8850 Murau · 117 km vom LehrbetriebRoute planen
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Gehalt – Alle Angaben brutto
- 1. LEHRJAHR€ 1.356
- 2. LEHRJAHR€ 2.032
- 3. LEHRJAHR€ 2.710
KV Baugewerbe und Bauindustrie (berechnete Monats-Richtwerte nach den Stundensätzen des Kollektivvertrags)
Das bieten wir:
- Traditionelles Unternehmen
- Innovatives Unternehmen
- Berufliche Weiterbildung
- Arbeit im Freien
Dein Lehrbetrieb
Wir bauen Ihre Zukunft – bei GERSTL BAU nehmen wir das seit 1921 in die Hand. Als Familienunternehmen mit Wurzeln in Wels sind wir im Hoch- und Tiefbau tätig: Wir bauen etwa Wohnungen, Schulen und Bürohäuser, aber auch Kanäle und Leitungen. Bei großen Bauvorhaben übernehmen wir sowohl die Planung als auch die Ausführung. Dabei zählen für uns nicht nur gute Bauqualität, sondern auch verlässliche Termine und die Einhaltung des vereinbarten Budgets.
Mehr vom Betrieb
Womit wir im Betonbau arbeiten
- Mit Messgeräten kontrollieren wir, ob Achsen, Kanten und Höhen zum Plan passen.
- Mit Schneide- und Biegegeräten bringen wir Baustahl in die benötigte Länge und Form.
- Mit Rüttelgeräten verdichten wir frischen Beton: Eingeschlossene Luft entweicht, damit keine Hohlräume bleiben.
Wir möchten dich kennenlernen: Bereite für deine Bewerbung einen Lebenslauf, ein Bewerbungsschreiben und deine Schulzeugnisse vor.
Was wir bauen und erneuern
- Wir errichten Einfamilienhäuser und Wohnbauten ebenso wie Bürohäuser, Geschäfts- und Industriebauten.
- Wir bauen Schulen, kommunale Einrichtungen sowie Kranken- und Pflegeheime – also Gebäude, die Menschen im Alltag brauchen.
- Im Tiefbau kümmern wir uns um Kanäle und Leitungen. Hier geht es um Infrastruktur unter der Erde.
- Wir sanieren und bauen bestehende Gebäude um. Zu unseren Leistungen gehören außerdem Holzbau, Zimmerei und Fertigteilbau, bei dem vorgefertigte Bauteile eingesetzt werden.
Bauen heißt auch: planen, rechnen und abstimmen
Bevor ein Gebäude entsteht, müssen viele Entscheidungen zusammenpassen. Wir prüfen Pläne, beraten bei der Auswahl von Baustoffen und berechnen, was Änderungen kosten. Während der Bauausführung überwachen wir die Abläufe und koordinieren Fachleute und Fachfirmen. Dabei achten wir auf Vorschriften, Termine und Kosten. In unseren technischen Konzepten berücksichtigen wir auch Nachhaltigkeit und die Frage, wie ein Gebäude gut genutzt werden kann.
Wir besitzen die für unsere Bauleistungen erforderlichen Großgeräte, Maschinen und Betriebsmittel selbst. Zum Bauen gehört bei uns also auch die passende technische Ausrüstung.
Von großen Bauprojekten bis zur Weiterbildung
Ein Beispiel für unsere Arbeit sind die Baumeisterarbeiten am MedUni Campus Mariannengasse in Wien. Solche Bauvorhaben brauchen fachliches Wissen und genaue Abstimmung. Im Verbund der GERSTL-Gruppe arbeiten rund 920 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Stetige Weiterbildung und Kundenorientierung gehören zu unserem Anspruch: Wir wollen zuverlässig bauen und langfristig ein verlässlicher Baupartner bleiben.
Im Detail
Aufgaben
- Baupläne und Bewehrungspläne umsetzenDu liest Bau- und Montagepläne, Bauskizzen, technische Zeichnungen und Bewehrungspläne und überträgst sie in konkrete Arbeitsschritte auf der Baustelle. Dabei prüfst du Maße, Höhen, Achsen und die Reihenfolge der Ausführung, damit Schalung, Bewehrung und Betonage später zusammenpassen. Auch Materialmengen für Schalungsteile, Baustahl oder Beton werden aus den Unterlagen abgeleitet.
- Baustelle einrichten und absichernBevor betoniert wird, bereitest du den Arbeitsbereich vor und sorgst für sichere Abläufe. Dazu gehören Baustellensicherung, das Prüfen von Vorleistungen und das Bereitstellen von Gerüsten, Arbeitsbühnen, Schalungsträgern oder Schalwagen. Gerade auf engen oder unübersichtlichen Baustellen ist wichtig, dass Zufahrten, Arbeitszonen und Gefahrenbereiche klar geregelt sind.
- Bauplatz vermessen und absteckenDu wirkst bei Vermessungsarbeiten mit und steckst Bauachsen und Kanten am Bauplatz ab, etwa mit Schnurgerüsten. Dafür kommen Messgeräte und digitale Tools zum Einsatz, mit denen Positionen kontrolliert und dokumentiert werden. Wenn hier ein Fehler passiert, sitzt später das gesamte Bauteil an der falschen Stelle.
- Baugruben und Künetten herstellenFür Fundamente oder Leitungsführungen arbeitest du bei Baugruben, Schächten, Künetten und Flachgründungen mit. Dazu gehört auch das Absichern gegen Einsturz, etwa mit Stützwänden oder Pölzungen, damit in der Grube sicher weitergearbeitet werden kann. Dieser Schritt schafft die Grundlage, auf der später überhaupt betoniert werden kann.
- Schalungen für Betonbauteile bauenDu stellst Schalungen aus Holz, Kunststoff oder Stahl her und montierst sie für Fundamente, Decken, Stützen, Pfeiler, Träger oder Stiegen. Die Schalung ist die Form, in die der flüssige Beton eingebracht wird – sie muss deshalb maßgenau, stabil und dicht sein. Je nach Bauteil arbeitest du mit einzelnen Schalungselementen, Trägern, Rüstungen oder Klettersystemen.
- Schalungen vorbereiten und ausrichtenBevor Beton eingefüllt wird, richtest du die Schalung genau aus, kontrollierst Maße und bestreichst die Innenseiten mit Schalöl. Das sorgt dafür, dass sich die Schalung nach dem Erhärten wieder lösen lässt und die Betonoberfläche sauber bleibt. Besonders bei Sichtbeton kommt es darauf an, dass Fugen, Oberflächenbild und Kanten von Anfang an stimmen.
- Baustahl zuschneiden und biegenDu schneidest Beton- und Baustahl mit Bolzenschneidern oder elektrischen Schneidemaschinen zu und biegst Stahlstäbe mit Hand- oder Maschinenbiegung in die geforderte Form. Aus den einzelnen Stäben entstehen Bauteile, die später im Beton Zugkräfte aufnehmen. Dabei musst du sehr genau nach Plan arbeiten, weil Länge, Biegeradius und Lage der Stähle entscheidend für die Tragfähigkeit sind.
- Bewehrungen montieren und verankernDie zugeschnittenen und gebogenen Stahlteile verbindest du zu Gittern oder Bewehrungskörben, zum Teil auch durch Verschweißen, und befestigst sie in der Schalung. Diese Bewehrung gibt dem Betonbauteil zusätzliche Festigkeit und macht aus einfachem Beton Stahlbeton. Wichtig ist, dass Abstand, Lage und Verankerung stimmen, damit der Stahl später vollständig vom Beton umschlossen wird.
- Beton einbringen und verteilenDu befüllst die vorbereiteten Schalungen mit flüssigem Beton oder Stahlbeton. Der Beton kommt entweder aus einer Betonmischanlage auf der Baustelle oder als Transportbeton im Fahrmischer und wird oft mit einer Betonpumpe und Pumpenschlauch an die richtige Stelle gebracht. Beim Einbringen musst du auf Schichtfolge, Verteilung und das richtige Arbeitstempo achten, damit keine Hohlräume oder Entmischungen entstehen.
- Beton verdichten und nachbehandelnNach dem Einbringen verdichtest du den Beton, etwa mit Rüttelmaschinen oder Außenrüttlern, damit eingeschlossene Luft entweicht und der Beton überall dicht anliegt. Anschließend glättest und egalisierst du Oberflächen und schützt den jungen Beton beim Abbinden. Zur Nachbehandlung wird er etwa feucht gehalten, damit er nicht zu schnell austrocknet und keine Risse bekommt.
- Schalungen ausschalen und Bauteile nachbearbeitenWenn der Beton ausreichend erhärtet ist, entfernst du die Schalung vorsichtig und kontrollierst das Bauteil. Danach werden Kanten entgratet, kleinere Oberflächenfehler nachgearbeitet und wiederverwendbare Schalungsteile gereinigt. Beim Ausschalen zeigt sich, ob Maßhaltigkeit, Oberfläche und Ausführung wirklich gepasst haben.
- Fertigteile herstellen und verlegenFertigteilbau ist bei uns ein eigener Leistungsbereich. Neben Arbeiten mit frischem Beton spielt deshalb auch das genaue Versetzen und Verbinden vorgefertigter Betonbauteile eine wichtige Rolle.
- Betonbauteile sanieren und instandhaltenNicht jede Arbeit ist Neubau: Du sanierst auch beschädigte Beton- und Stahlbetonbauteile und hältst sie instand. Dabei werden schadhafte Stellen freigelegt, bearbeitet und wieder ergänzt, damit Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit erhalten bleiben. Solche Arbeiten kommen etwa bei älteren Bauwerken oder bei Witterungs- und Nutzungsschäden vor.
- Werkzeuge, Geräte und Maschinen wartenWir besitzen die für unsere Bauleistungen erforderlichen Großgeräte, Maschinen und Betriebsmittel selbst. Unsere eigene Ausrüstung sauber und einsatzbereit zu halten, hat deshalb besonderes Gewicht.
Im Detail
Anforderungen
- Digitale Vermessungs- und Dokumentationstools anwendenAuf heutigen Baustellen arbeitest du nicht nur mit Maßband und Schnur, sondern auch mit digitalen Messgeräten, Handhelds und elektronischer Dokumentation. Wenn du solche Tools nicht verstehst, wird das Abstecken, Kontrollieren und Festhalten von Maßen unnötig fehleranfällig.
- Technische Pläne sicher lesenSchalungen und Bewehrungen entstehen nicht nach Gefühl, sondern nach Bau- und Bewehrungsplänen. Wenn du Maße, Schnitte oder Einbaulagen falsch liest, kann ein ganzes Betonbauteil unbrauchbar werden oder später die geforderte Tragfähigkeit nicht erreichen.
- Räumliches VorstellungsvermögenDu musst dir aus einer zweidimensionalen Zeichnung vorstellen können, wie eine Schalung oder ein Bewehrungskorb im Raum aussehen soll. Gerade bei Stiegen, Trägern, Pfeilern oder komplizierten Schalungsformen ist das entscheidend, damit am Ende alles in Form und Lage stimmt.
- Zahlenverständnis und RechnenMaterialbedarf, Maße, Höhen und einfache Konstruktionsberechnungen gehören zum Alltag. Wenn du beim Rechnen unsicher bist, entstehen leicht Fehler bei Betonmengen, Zuschnitten oder der Position von Bauteilen.
- Gutes AugenmaßAuch wenn gemessen wird, erkennst du viele Unstimmigkeiten zuerst mit dem Blick: ob eine Schalung fluchtet, eine Kante sauber sitzt oder ein Bauteil uneben wird. Ein gutes Augenmaß hilft, Fehler früh zu bemerken, bevor betoniert wird.
- Handwerkliche GeschicklichkeitBeim Zuschneiden von Schalungsteilen, beim Biegen von Stahl oder beim Montieren von Schalungen musst du Werkzeuge sicher und präzise einsetzen. Ungeschickte Arbeit führt hier schnell zu schiefen Formen, schlecht sitzenden Bewehrungen oder Zeitverlust auf der Baustelle.
- Anwendung von Maschinen und Geräten verstehenIm Betonbau arbeitest du mit Schneidemaschinen, Biegemaschinen, Rüttelgeräten, Betonpumpen oder Schlagbohrmaschinen. Du musst wissen, wie diese Geräte sicher eingesetzt und in Schuss gehalten werden, damit der Arbeitsablauf nicht stockt.
- Kommunikationsfähigkeit auf der BaustelleDu stimmst dich mit Vorarbeiter, Polier, Mischfahrer, Kranpersonal und anderen Gewerken ab. Klare Absprachen sind besonders wichtig, wenn Beton angeliefert wird oder mehrere Teams gleichzeitig an Schalung, Bewehrung und Betonage arbeiten.
- Teamfähig arbeitenSchalungen aufstellen, Bewehrungen einheben oder Betonieren funktioniert selten allein. Wenn Abläufe im Team nicht zusammenspielen, entstehen Verzögerungen, Sicherheitsrisiken oder Fehler an tragenden Bauteilen.
- AufgeschlossenheitAuf Baustellen triffst du laufend auf neue Leute, andere Firmen und wechselnde Arbeitsabläufe. Offen auf andere zuzugehen hilft, schneller in ein Team hineinzufinden und Informationen rasch zu bekommen.
- AufmerksamkeitDu arbeitest mit schweren Bauteilen, Maschinen, Gerüsten und frisch eingebrachtem Beton, der nicht beliebig korrigierbar ist. Wenn du unkonzentriert bist, übersiehst du leicht eine falsch gesetzte Bewehrung, eine lockere Schalung oder eine Gefahrensituation.
- Beurteilungs- und EntscheidungsfähigkeitAuf der Baustelle musst du einschätzen, ob Vorarbeiten passen, ob eine Schalung stabil genug steht oder ob vor dem Betonieren noch korrigiert werden muss. Wer solche Situationen nicht beurteilen kann, merkt Probleme oft erst, wenn es zu spät ist.
- SicherheitsbewusstseinDu arbeitest auf Gerüsten, in Rohbauten und Künetten sowie mit schweren Geräten und Betonpumpenschläuchen. Sicherheitsfehler betreffen hier nicht nur dich selbst, sondern das ganze Team in deinem Umfeld.
- Selbstständiges ArbeitenViele Arbeitsschritte musst du eigenverantwortlich organisieren und sauber abarbeiten, etwa beim Vorbereiten von Schalungsteilen oder beim Kontrollieren von Maßen. Wenn ständig nachgefragt werden muss, kommt der Ablauf auf der Baustelle ins Stocken.
- Zuverlässigkeit und PünktlichkeitWir legen großen Wert auf Termin-, Qualitäts- und Budgettreue. Dass wir uns auf vereinbarte Arbeitsschritte und Zeiten verlassen können, ist dafür besonders wichtig.
- VerantwortungsbewusstseinDu arbeitest an tragenden Bauteilen, die später Lasten aufnehmen und Menschen schützen müssen. Wer hier schlampig arbeitet oder Mängel ignoriert, gefährdet die Qualität und Sicherheit des gesamten Bauwerks.
- LernbereitschaftStetige Weiterbildung gehört bei uns ausdrücklich zum Anspruch an unser Team. Wir legen deshalb besonderen Wert darauf, dass du Neues lernen und dein Fachwissen weiterentwickeln möchtest.
- PlanungsfähigkeitBevor du betonierst, müssen Schalung, Bewehrung, Material und Geräte in der richtigen Reihenfolge bereitstehen. Ohne Planung kommt es zu Wartezeiten, doppelter Arbeit oder schlecht abgestimmten Abläufen beim Einbringen des Betons.
- Prozessverständnis für BetonbauabläufeIm Betonbau hängt jeder Schritt vom vorigen ab: erst Vermessung, dann Schalung, dann Bewehrung, dann Betonage, Verdichtung, Nachbehandlung und Ausschalen. Wenn du diese Kette nicht verstehst, machst du leicht einen Fehler, der sich später nicht mehr ausbessern lässt.
- Systematische ArbeitsweiseBei vielen ähnlichen Schalungsteilen, Eisenlagen und Arbeitsschritten brauchst du Ordnung im Kopf und am Arbeitsplatz. Systematisches Arbeiten hilft, nichts zu vergessen und auch unter Zeitdruck sauber zu bleiben.
- Gute körperliche VerfassungDu hebst und trägst Material, Werkzeug und Bauteile, etwa Bewehrungsstahl oder schwere Schläuche. Der Beruf fordert den ganzen Körper, nicht nur für kurze Spitzen, sondern über viele Stunden hinweg.
- KraftSchalungselemente versetzen, Stahl bewegen oder mit schweren Geräten hantieren braucht spürbare Muskelkraft. Ohne sie wird vieles langsamer, unsauber oder nur mit fremder Hilfe möglich.
- Physische AusdauerDu arbeitest oft den ganzen Tag im Freien, auf Rohbaustellen und unter Lärm, Staub oder Witterung. Wer rasch erschöpft ist, verliert Konzentration genau dann, wenn sauberes Arbeiten besonders wichtig wäre.
- WetterfestigkeitBetonbau findet häufig draußen statt – bei Hitze, Kälte, Nässe oder Wind. Wenn dir Arbeiten bei wechselndem Wetter stark zusetzt, wird der Alltag auf vielen Baustellen schnell sehr anstrengend.
- Körperliche WendigkeitAuf Gerüsten, in Rohbauten und in Baugruben musst du dich sicher bewegen und auch in engen Bereichen arbeiten können. Steife oder unbewegliche Bewegungsabläufe sind dort ein echtes Hindernis.
- Gleichgewichtsgefühl und TrittsicherheitEin Teil der Arbeit findet auf Gerüsten, Arbeitsbühnen oder an unebenen Rohbaukanten statt. Unsicherer Stand erhöht hier das Unfallrisiko deutlich – vor allem beim Tragen, Montieren oder Führen von Werkzeugen.
- Auge-Hand-KoordinationBeim Zuschneiden von Holz, Metall oder Kunststoff und beim exakten Montieren von Schalung und Stahl müssen Blick und Bewegung genau zusammenspielen. Sonst entstehen ungenaue Zuschnitte oder schlecht passende Verbindungen.
- Unempfindlichkeit der Haut gegenüber VerschmutzungAuf Baustellen kommst du mit Staub, Schmutz und frischem Beton in Kontakt. Wer sehr empfindlich auf solche Belastungen reagiert, hat mit Hautreizungen und dem täglichen Baustellenalltag eher Probleme.
- ReaktionsfähigkeitAuf einer Baustelle können sich Situationen schnell ändern, etwa bei Maschinenbewegungen, Lasten am Kran oder beim Arbeiten mit Pumpenschläuchen. Du musst rasch reagieren können, um Unfälle zu vermeiden.
- Mobilität für wechselnde BaustellenDu arbeitest nicht immer am selben Ort, sondern fährst je nach Auftrag zu anderen Baustellen. Das kann auch bedeuten, dass du früher los musst oder zeitweise weiter vom Wohnort entfernt arbeitest.
- Flexibilität bei wechselnden BedingungenWetter, Baufortschritt, Lieferzeiten oder andere Gewerke können den Tagesablauf verändern. Du musst dich darauf einstellen können, wenn Arbeiten verschoben werden oder plötzlich ein anderer Abschnitt Vorrang hat.
- EinsatzfreudeAuf Baustellen gibt es Phasen, in denen zügig gearbeitet werden muss, etwa wenn Beton angeliefert ist und verarbeitet werden muss. Wer sich dann nicht einbringt, belastet das gesamte Team.
- UmweltbewusstseinIm Bau wird mit großen Materialmengen gearbeitet, und Themen wie Baustoffwahl, Dämmung oder Wiederverwendung gewinnen an Bedeutung. Umweltbewusstes Arbeiten heißt hier zum Beispiel, Material nicht unnötig zu verschwenden und Baustellen sauber zu organisieren.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
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