WaagenherstellerIn
Als WaagenherstellerIn baust, justierst und reparierst du Messgeräte, mit denen Massen ganz genau bestimmt werden – von der kleinen Laborwaage bis zur Brückenwaage für Fahrzeuge. Der Beruf verbindet Metallbearbeitung, Feinmechanik und Elektronik: Du arbeitest also nicht nur mit Stahlprofilen und Lagerungen, sondern auch mit Messgeräten, Schaltplänen und Printplatten.
- 3 Jahre
- Berufsschule Amstetten
Gehaltsentwicklung (KV)
- 1. LEHRJAHR€ 1.036€ 1.000 – € 1.071
- 2. LEHRJAHR€ 1.222€ 1.149 – € 1.295
- 3. LEHRJAHR€ 1.576€ 1.493 – € 1.658
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Passt dieser Beruf zu dir?
Gefragt sind vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
„Dieser Beruf ist kein allgemeiner Metalljob: Du sorgst dafür, dass eine Waage nicht nur funktioniert, sondern bis auf kleinste Abweichungen korrekt misst und amtlich geeicht werden kann.“
Was du mitbringen solltest
mehr- Technisches Verständnis für Mess- und Wägetechnik
- Kenntnisse in Elektronik und Digitaltechnik
- Fähigkeit zur Zusammenarbeit bei Großwaagen
- Logisch-analytisches Denken
- Fingerfertigkeit für feinmechanische Arbeiten
- Körperliche Wendigkeit
Typische Aufgaben
mehr- Hebelteile aus Stahlprofilen anfertigen
- Schneiden und Pfannen herstellen
- Waagengehäuse und Einzelteile montieren
- Neue Waagen exakt justieren
- Defekte Hebel und Lager instand setzen
- Fehler auf Printplatten lokalisieren
Arbeitsumgebung
mehr- Werkstatt und Werkhalle
- Klein- und Mittelbetriebe
- Arbeit mit Fach- und Hilfskräften
- Messgeräte und Schaltpläne
- Einsätze an Fahrzeug- und Brückenwaagen
- Kontakt mit Reinigungs- und Schmiermitteln
- Arbeiten in engen Unterwerken
- Maschinenlärm bei Metallbearbeitung
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre führt der häufigste Weg in Service, Wartung und Reparatur von Waagen in kleinen oder mittleren Betrieben. Mit Erfahrung kannst du dich auf bestimmte Waagentypen spezialisieren – etwa Labor-, Präzisions-, Groß-, Fahrzeug- oder Brückenwaagen – oder in Richtung Montageleitung, Kundendienstleitung oder Werkstattleitung aufsteigen. Wer sich weiterqualifiziert, findet vor allem über Elektronik, Mechatronik, Maschinenbau oder Qualitätssicherung Anschlussfelder; daneben gibt es auch Wege in die Selbstständigkeit im Mechatronik-Bereich.Lehrstellen als WaagenherstellerIn in deiner Nähe
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Im Detail
Anforderungen
In diesem Beruf musst du grobe und feine Arbeit beherrschen: Einerseits hebst du Bauteile oder arbeitest an Großwaagen, andererseits montierst du kleine Teile und suchst winzige Fehler in Mechanik oder Elektronik. Gut aufgehoben sind Personen, die geduldig messen, Abweichungen ernst nehmen und sich sowohl in Metallbearbeitung als auch in elektronische Systeme hineindenken können.
Achtung
Unterschätzt wird oft der Wechsel zwischen Grob- und Feinarbeit: Am selben Tag kannst du schwere Prüfgewichte bewegen und später winzige Bauteile auf einer Printplatte tauschen.
Körperlich fordernd ist vor allem das hier
Der Beruf wirkt auf den ersten Blick wie reine Feinmechanik. Tatsächlich gibt es mehrere körperliche Punkte, die im Alltag spürbar werden.
- Prüfgewichte und Bauteile heben oder versetzen
- In engen Unterwerken von Großwaagen arbeiten
- Längere Zeit konzentriert an kleinen Teilen montieren
- Mit Reinigungsmitteln, Schmierstoffen und Rostschutz arbeiten
Alle Anforderungen
Fachkompetenz
- Technisches Verständnis für Mess- und Wägetechnikhoch
- Handwerkliche Geschicklichkeit in Metallarbeitenhoch
- Anwendung und Bedienung digitaler Toolsmittel
- Kenntnisse in Elektronik und Digitaltechnikhoch
Sozialkompetenz
- Kommunikationsfähigkeit im Serviceeinsatzmittel
- Kundinnen- und Kundenorientierungmittel
- Fähigkeit zur Zusammenarbeit bei Großwaagenmittel
Allgemein
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
- Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
- Selbstständiges Arbeitenhoch
- Einsatzfreudemittel
- Verantwortungsbewusstseinhoch
- Lernbereitschafthoch
Selbstkompetenz
- Aufmerksamkeithoch
- Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
- Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
- Sicherheitsbewusstseinhoch
- Geduldhoch
- Merkfähigkeit für Baugruppen und Einstellungenmittel
Methodenkompetenz
- Logisch-analytisches Denkenhoch
- Systematische Arbeitsweisehoch
- Mathematisch-rechnerische Fähigkeitmittel
- Organisationstalentmittel
Koerperlich
- Auge-Hand-Koordinationhoch
- Fingerfertigkeit für feinmechanische Arbeitenhoch
- Gutes Sehvermögenhoch
- Gute körperliche Verfassungmittel
- Körperliche Wendigkeitmittel
- Unempfindlichkeit der Hautmittel
Im Detail
Aufgaben
Im Mittelpunkt steht immer die Messgenauigkeit. Du fertigst Waagenbauteile an, baust komplette Waagen zusammen, stellst sie fein ein und prüfst mit Gewichten oder elektrischen Messwerten, ob das Ergebnis stimmt. Ein typischer Arbeitstag wechselt daher zwischen Werkbank, Montage, Fehlersuche und sehr genauer Kontrolle.
Besonderheit
WaagenherstellerInnen bauen nicht einfach Geräte zusammen – sie arbeiten an Messsystemen, die nur dann brauchbar sind, wenn Mechanik, Justierung und Kontrolle bis ins Detail stimmen.
Alle Aufgaben
Hebelteile aus Stahlprofilen anfertigen
Für mechanische Hebelwaagen stellst du die einzelnen Hebel und Tragteile aus Stahlprofilen her. Dazu bearbeitest du das Material durch Bohren, Feilen, Schleifen, Schneiden oder Schweißen, bis Maße und Form genau passen. Schon kleine Ungenauigkeiten wirken sich später auf die Übersetzung und damit auf die Anzeige der Waage aus.
Schneiden und Pfannen herstellen
Ein typischer Spezialbereich sind die Lagerungen einer Waage, vor allem Schneiden und Pfannen. Diese Teile müssen so gefertigt und angepasst werden, dass sich die Hebel präzise und mit möglichst geringer Reibung bewegen. Hier ist feinmechanisches Arbeiten besonders wichtig, weil die Messgenauigkeit direkt von diesen Lagerpunkten abhängt.
Waagengehäuse und Einzelteile montieren
Du setzt Hebel, Lagerungen, Gewichte, Anzeigeelemente und weitere Bauteile in das Waagengehäuse ein und montierst daraus die fertige Waage. Je nach Waagentyp arbeitest du an kleinen Präzisionswaagen oder an großen Anlagen für Industrie, Handel oder Fahrzeuge. Beim Zusammenbau kommt es darauf an, dass alle Teile spannungsfrei sitzen und sauber aufeinander abgestimmt sind.
Neue Waagen exakt justieren
Nach dem Zusammenbau stellst du die Waage fein ein, damit sie korrekt anzeigt. Dazu belastest du sie schrittweise mit geeichten Gewichten bis zur vorgesehenen Höchstlast und kontrollierst, wie sich die Anzeige verhält. Beim Justieren korrigierst du Abweichungen, bis die Waage im gesamten Messbereich verlässlich arbeitet.
Waagen zur Eichung vorbereiten
Bevor eine Waage offiziell verwendet werden darf, muss sie für die amtliche Kontrolle vorbereitet sein. Du prüfst, ob die Einstellungen stimmen, dokumentierst den Zustand und übergibst die Waage an das Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen. Die sorgfältige Vorbereitung ist wichtig, damit die Eichung ohne vermeidbare Nacharbeit erfolgen kann.
Gewichtsanzeige mit Prüfgewichten kontrollieren
Bei Service und Reparatur prüfst du zuerst, ob die Waage überhaupt richtig misst. Dazu verwendest du Prüfgewichte und vergleichst die angezeigten Werte mit den Sollwerten. So erkennst du, ob eine Waage verstellt ist oder ob ein mechanischer oder elektronischer Defekt dahintersteckt.
Mechanische Waagen zerlegen und reinigen
Wenn eine mechanische Waage fehlerhaft arbeitet, baust du sie auseinander und reinigst ihre Bestandteile gründlich. Dabei entfernst du Schmutz, alte Schmierstoffe oder Rostansätze, die die Beweglichkeit von Hebeln und Lagerungen beeinträchtigen können. Erst nach dieser Reinigung lässt sich beurteilen, welche Teile wirklich beschädigt sind.
Defekte Hebel und Lager instand setzen
Beschädigte Hebel, Lagerungen oder Gehäuseteile tauschst du aus oder reparierst sie direkt. Bei älteren oder speziellen Modellen fertigst du Ersatzteile teilweise selbst an, wenn kein passendes Teil verfügbar ist. Danach fettest du die Lager ein und behandelst Metallteile mit Rostschutz, damit die Waage wieder dauerhaft einsatzfähig ist.
Elektrische Kenngrößen an Waagen messen
Bei elektronischen Waagen prüfst du mit Messgeräten Werte wie Spannung und Widerstand. Ein Oszillograph hilft dir, elektrische Schwingungen sichtbar zu machen und daraus Hinweise auf Fehlerquellen abzuleiten. Diese Messungen sind die Grundlage, um gezielt weiterzusuchen statt Bauteile auf Verdacht zu tauschen.
Fehler auf Printplatten lokalisieren
Mit Schaltplan und Messwerten suchst du schadhafte elektronische Bauteile auf der Printplatte. Hast du die Fehlerstelle gefunden, lötest du das defekte Element aus und ersetzt es durch ein passendes neues Bauteil. Genaues Arbeiten ist hier entscheidend, weil Leiterbahnen und Lötstellen empfindlich sind.
Waagen nach Reparaturen wieder zusammenbauen
Nach dem Austausch oder der Instandsetzung von Teilen montierst du die Waage wieder vollständig. Anschließend prüfst du erneut die Einstellungen und kontrollierst, ob Mechanik und Anzeige jetzt sauber zusammenarbeiten. Erst wenn die Waage wieder exakt misst, ist der Auftrag abgeschlossen.
Werkzeuge und Messgeräte instand halten
Damit präzises Arbeiten möglich bleibt, wartest und reinigst du auch deine eigenen Werkzeuge, Maschinen und Messgeräte. Dazu gehören Feinwerkzeuge ebenso wie Messinstrumente, die für die Fehlersuche und Justierung verwendet werden. Ungenaue oder verschmutzte Arbeitsmittel würden direkt die Qualität deiner Ergebnisse verschlechtern.
Kundschaft über Service und Zustand informieren
Im Servicebereich erklärst du Kundinnen und Kunden oder Auftraggebern, was an einer Waage überprüft, repariert oder nachgestellt werden muss. Du gibst Auskunft über festgestellte Abweichungen, nötige Servicearbeiten und den weiteren Ablauf bis zur Wiederinbetriebnahme oder Eichung. Gerade bei Betrieben, die Waagen täglich brauchen, ist klare Information wichtig.
Im Detail
Arbeitsumgebung
Zwischen Präzisionsarbeit und Werkstatteinsatz
Das Arbeitsumfeld ist eine Mischung aus feinmechanischer Genauigkeit und klassischer Metallwerkstatt. Einerseits hantierst du mit kleinen Lagerungen, Anzeigen oder elektronischen Bauteilen, andererseits bearbeitest du Stahlprofile oder bist an großen Waagenanlagen im Einsatz. Gerade das macht den Beruf besonders: Er fühlt sich nicht wie reine Produktion und auch nicht wie reine Elektronik an. Du brauchst einen Kopf für Messgenauigkeit, aber auch die Bereitschaft, praktisch zuzupacken. In kleinen Betrieben ist der Alltag oft direkter und persönlicher, weil Herstellung, Service und Kundenkontakt enger zusammenliegen.
Typische Umgebungsmerkmale
- Werkstatt und Werkhalle
- Klein- und Mittelbetriebe
- Arbeit mit Fach- und Hilfskräften
- Messgeräte und Schaltpläne
- Einsätze an Fahrzeug- und Brückenwaagen
- Kontakt mit Reinigungs- und Schmiermitteln
- Arbeiten in engen Unterwerken
- Maschinenlärm bei Metallbearbeitung
Im Detail
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre: vom Mithelfen zum eigenen Servicefall
Der erste große Schritt nach der Lehrzeit ist meist, dass du Service- und Reparaturarbeiten immer selbstständiger übernimmst. Dann entscheidest du nicht mehr nur mit, sondern prüfst eigenverantwortlich, ob eine Waage nachgestellt, zerlegt oder mit neuen Teilen instand gesetzt werden muss. In kleinen Betrieben ist dieser Übergang oft schnell spürbar, weil es wenige Spezialisten gibt und jede Person ein breites Aufgabengebiet abdeckt. Wer sich in der Fehlersuche bewährt, wird rasch zur Ansprechperson für schwierige Fälle. Gerade weil dieser Beruf in Österreich eine Nische ist, kann praktische Verlässlichkeit schneller Gewicht bekommen als in einem Massenberuf.
Worauf du dich im Betrieb spezialisieren kannst
Spezialisierung heißt hier meistens nicht ein ganz neuer Beruf, sondern ein klarer Schwerpunkt innerhalb der Wägetechnik oder in angrenzenden technischen Feldern.
- Labor- und Präzisionswaagen mit besonders hohen Anforderungen an Feinmechanik und Justierung
- Großwaagen, Fahrzeug- und Brückenwaagen mit mehr Montageaufwand und Einsätzen vor Ort
- Service, Wartung und Reparatur als dauerhafter Schwerpunkt statt Neuanfertigung
- Produktkontrolle und Qualitätssicherung rund um Messgenauigkeit, Prüfung und Dokumentation
- Technische Dokumentation für Prüfabläufe, Schaltpläne, Wartungsunterlagen und Serviceberichte
- Produktentwicklung oder Produktdesign in angrenzenden metall- oder kunststoffverarbeitenden Bereichen
Elektronik wird immer wichtiger als man denkt
Wer in diesem Beruf langfristig gefragt bleiben will, sollte die elektronische Seite ernst nehmen. Viele moderne Waagen arbeiten nicht mehr nur mit Hebeln und Lagerungen, sondern mit elektronischen Baugruppen, Printplatten und digitalen Messsystemen. Genau dort entstehen oft die Aufgaben, für die nicht einfach allgemeine Metallkenntnisse reichen. Weiterbildung bei BFI oder WIFI in Elektronik, Mikroelektronik, Digitaltechnik und Metallverarbeitung kann deinen Alltag deutlich verändern: Du wirst seltener nur montieren und häufiger diagnostizieren, messen und komplexe Fehler eingrenzen. Das macht dich besonders wertvoll, weil du Mechanik und Elektronik zusammen denken kannst.
Formale Weiterbildungen, die wirklich anschließen
Wenn du neben Berufserfahrung einen höheren Abschluss anstrebst, wurden in den Quellen vor allem diese österreichischen Wege genannt.
- Werkmeisterschule für Berufstätige in Maschinenbau
- Werkmeisterschule für Berufstätige in Maschinenbau – Automatisierungstechnik oder Betriebstechnik
- Werkmeisterschule für Berufstätige in Elektrotechnik, Elektrotechnik und Maschinenbau oder Industrielle Elektronik
- Werkmeisterschule für Berufstätige in Mechatronik
- Aufbaulehrgang für Berufstätige für Wirtschaftsingenieurwesen
- Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Maschineningenieurwesen mit Schwerpunkten wie Maschinen- und Anlagentechnik oder Automatisierungstechnik
- Aufbaulehrgang für Elektronik oder Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Elektronik mit Angewandter Mechatronik oder Technischer Informatik
- Höhere Lehranstalt für Berufstätige für Elektronische Datenverarbeitung und Organisation, etwa mit Netzwerktechnik oder Softwareengineering
Wenn du im Betrieb aufsteigen willst
Aufstieg bedeutet in diesem Beruf meist nicht, dass du völlig vom technischen Arbeiten weggehst, sondern dass du mehr Verantwortung übernimmst. Als VorarbeiterIn koordinierst du Abläufe in der Werkstatt oder bei Montagen. Als MontageleiterIn oder KundendienstleiterIn planst du Einsätze, teilst Aufgaben zu und triffst Entscheidungen, wenn Reparaturen zeitkritisch sind. In Richtung Werkstättenleitung kommt zusätzlich Organisation dazu: Welche Aufträge zuerst bearbeitet werden, welche Ersatzteile gebraucht werden und wie die Qualität gesichert wird. Wenn dir Technik liegt, du aber auch gerne den Überblick behältst, ist das ein realistischer nächster Schritt.
Selbstständig im Mechatronik-Gewerbe
Ein eigener Betrieb ist möglich, aber nicht über ein eigenes Gewerbe 'Waagenherstellung', sondern über reglementierte Mechatronik-Gewerbe mit Befähigungsnachweis. Genannt werden vor allem Mechatroniker für Maschinen- und Fertigungstechnik, für Elektronik, für Büro- und EDV-Systemtechnik sowie für Elektromaschinenbau und Automatisierung. Das passt gut zum Beruf, weil Waagen heute oft genau an dieser Schnittstelle aus Mechanik, Elektronik und Fertigung liegen. Ein realistisches Bild der Selbstständigkeit wäre daher kein riesiges Werk, sondern eher ein kleiner spezialisierter Service- und Reparaturbetrieb, der bestimmte Waagentypen betreut, Umbauten macht oder als verlässlicher Wartungspartner für Betriebe arbeitet.
Nische
Gerade weil dieser Beruf nur von sehr wenigen Personen erlernt wird, ist die Konkurrenz am Arbeitsmarkt gering – wer sich in der Praxis bewährt, kann in der Nische einen erstaunlich stabilen Platz finden.
Der bodenständige Weg: ein solides technisches Leben
Nicht jeder will Leitung, Meisterschule oder eigenen Betrieb. In diesem Beruf kann auch ein anderer Weg gut passen: technisch saubere Arbeit machen, in einem kleinen Team einen festen Platz haben und mit den Jahren richtig sattelfest in Wartung und Reparatur werden. Gerade in einem Nischenberuf kann es erfüllend sein, wenn man für bestimmte Waagen oder knifflige Störungen die Person ist, die andere holen. Du baust damit kein Show-Profil auf, aber ein belastbares Berufsleben mit echter Fachlichkeit. Für viele ist genau das attraktiv: ein klarer Beruf, greifbare Ergebnisse und das gute Gefühl, dass ohne deine Arbeit viele Messungen im Alltag nicht verlässlich wären.
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