Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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SonnenschutztechnikerIn

Als SonnenschutztechnikerIn planst, fertigst und montierst du Anlagen wie Rollläden, Raffstores, Markisen, Jalousien oder Sonnensegel. Der Beruf verbindet Handwerk mit Technik: Du bearbeitest Metall, Kunststoff, Holz und Textilien, montierst auf Baustellen und bringst auch elektrische Steuerungen und automatische Beschattungssysteme zum Laufen.

  • 3 1/2 Jahre.
  • Berufsschule Villach

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.142€ 1.000 – € 1.356
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.492€ 1.149 – € 2.032
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.954€ 1.493 – € 2.710
  4. 4. LEHRJAHR€ 2.400€ 2.000 – € 3.049

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Macher:in und Organisierte. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

Einblicke

Videos aus Lehrbetrieben

  • Schlotterer Jobprofil Lehrling SonnenschutztechnikSchlotterer Sonnenschutz Systeme GmbH
  • Johann & Maxi zeigen, wie man einen Raffstorekasten zusammenbaut – easy und mit Power! 💥 #diy #lehreNeWo Sonnen- und Insektenschutz GmbH
  • Lehre bei SchlottererSchlotterer Sonnenschutz Systeme GmbH
  • Johann und Maxi erklären euch die Bestandteile des Lehrberufs Sonnenschutztechniker. 💪 #newoteamNeWo Sonnen- und Insektenschutz GmbH
  • Karriere bei Newo: Sonnenschutztechnikerin Nina im 1. LehrjahrNeWo Sonnen- und Insektenschutz GmbH

„Hier schraubst du nicht einfach einen Sonnenschutz an die Wand – du baust Systeme, die auf Sonne, Wind und Temperatur reagieren und das Raumklima eines Gebäudes mitsteuern.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Technisches Verständnis
  • Logisch-analytisches Denken
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Schwindelfreiheit

Typische Aufgaben

mehr
  • Metall- und Kunststoffteile bearbeiten
  • Textilien und Bespannungen zuschneiden
  • Anlagen in der Werkstatt zusammenbauen
  • Sonnenschutzsysteme vor Ort montieren
  • Elektrische Antriebe und Steuerungen anschließen

Arbeitsumgebung

mehr
  • Werkstatt und Montage
  • Baustellen und Rohbauten
  • Bei Kundinnen und Kunden vor Ort
  • Planung mit Zeichnungen und Software
  • Teilweise Arbeit im Freien
  • Leitern, Gerüste, Balkone
  • Kontakt mit Kunden und Baugewerken
  • Maschinenlärm und Baustellenbetrieb

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre steigst du meist zuerst tiefer in Montage, Service oder Fertigung ein und übernimmst Schritt für Schritt anspruchsvollere Anlagen und mehr Eigenverantwortung. Häufige nächste Schritte sind Spezialisierungen auf Wartung und Reparatur, Steuerungs- und Regelungstechnik, Licht- oder Klimatechnik sowie Funktionen wie MontageleiterIn, ArbeitsvorbereiterIn oder SystemberaterIn. Mit Weiterbildung sind auch Werkmeisterschule und berufsbegleitende höhere Schulen realistische Wege – und wer später selbstständig arbeiten will, kann über passende Gewerbe in Richtung eigener Betrieb weitergehen.

Lehrstellen als SonnenschutztechnikerIn in deiner Nähe

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Im Detail

Anforderungen

Gut aufgehoben bist du in diesem Beruf, wenn du gerne mit Händen und Werkzeugen arbeitest, aber auch Pläne, Maße und technische Zusammenhänge verstehen willst. Du wechselst zwischen Werkstatt, Baustelle und Kundentermin, musst also sowohl praktisch anpacken als auch sauber planen. Weil viele Anlagen außen an Fassaden, auf Balkonen oder an schwer zugänglichen Stellen montiert werden, spielen Trittsicherheit, Ausdauer und Sicherheitsbewusstsein eine große Rolle.

Warum dieser Beruf mehr ist als Montage

Viele stellen sich unter Sonnenschutz zuerst Markisen und Jalousien vor, die einfach montiert werden. In der Praxis brauchst du aber eine Mischung aus Bauverständnis, Materialwissen und Technikgefühl. Du musst erkennen, welche Anlage für eine Fassade geeignet ist, wie sie befestigt werden kann und wie sich Motor, Sensorik und Steuerung sinnvoll einbinden lassen. Gleichzeitig arbeitest du mit Metall, Kunststoff, Holz und Textilien, also nicht nur mit einem einzigen Werkstoff. Genau diese Kombination macht den Beruf anspruchsvoll: Wer nur gerne schraubt, aber ungern plant oder mitdenkt, wird auf Dauer an Grenzen stoßen.

Achtung

Schwindelfreiheit ist hier kein netter Zusatz, sondern oft Voraussetzung: Ein Teil der Arbeit findet auf Leitern, Gerüsten, Balkonen und direkt an Fassaden statt.

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Technisches Verständnishoch
  • Räumliches Vorstellungsvermögenhoch
  • Gutes Augenmaßmittel
  • Zahlenverständnis und Rechnenmittel
  • Mathematisches Verständnismittel

Methodenkompetenz

  • Planungsfähigkeithoch
  • Logisch-analytisches Denkenhoch
  • Problemlösungsfähigkeithoch
  • Systematische Arbeitsweisemittel

Selbstkompetenz

  • Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
  • Selbstständiges Arbeitenhoch
  • Sicherheitsbewusstseinhoch
  • Umweltbewusstseinmittel
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel

Allgemein

  • Lernbereitschaftmittel
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinmittel
  • Mobilität für wechselnde Einsatzortemittel

Sozialkompetenz

  • Kommunikationsfähigkeitmittel
  • Kundenorientierungmittel
  • Fähigkeit zur Zusammenarbeitmittel

Koerperlich

  • Fingerfertigkeitmittel
  • Handgeschicklichkeithoch
  • Gute körperliche Verfassunghoch
  • Physische Ausdauerhoch
  • Körperliche Wendigkeitmittel
  • Schwindelfreiheithoch
  • Gleichgewichtsgefühlhoch
  • Über-Kopf-Arbeiten aushaltenmittel
  • Unempfindlichkeit der Hautmittel

Im Detail

Aufgaben

Der Kern des Berufs ist, für ein konkretes Gebäude die passende Beschattungslösung zu finden und sie technisch sauber umzusetzen. Ein Arbeitstag kann vom Ausmessen beim Kunden über das Zuschneiden und Zusammenbauen in der Werkstatt bis zur Montage an Fassade, Fenster oder Terrasse reichen. Dazu kommt immer öfter Elektronik: Moderne Anlagen werden angeschlossen, eingestellt, geprüft und auf Wetter- oder Zeitsteuerung abgestimmt.

Wusstest du?

Sonnenschutzanlagen sind heute oft Teil der Gebäudetechnik: Sie reagieren automatisch auf Sonnenstand, Wind, Bewölkung oder Temperatur und beeinflussen damit nicht nur das Licht, sondern auch das Raumklima.

Alle Aufgaben

  • KundInnen zu Sonnenschutzlösungen beraten

    Du klärst, wofür die Anlage gedacht ist: Hitzeschutz, Verdunkelung, Sichtschutz, Wind- und Wetterschutz, Gestaltung oder zusätzliche Sicherheit. Dabei schaust du dir Fenster, Fassade, Balkon, Terrasse oder Wintergarten genau an und prüfst, welche Bauform technisch passt. Aus den Wünschen der Kunden und den baulichen Gegebenheiten leitest du ab, ob etwa Rollläden, Raffstores, Markisen, Innen- oder Außenjalousien, textile Rollos oder Sonnensegel sinnvoll sind.

  • Sonnenschutzanlagen projektieren und kalkulieren

    Auf Basis der Maße und Anforderungen planst du die Anlage technisch durch. Du berechnest Abmessungen und Materialbedarf, erstellst Stücklisten und kalkulierst, welche Ausführung und welcher Aufbau notwendig sind. Dabei musst du berücksichtigen, ob die Anlage manuell bedient wird oder mit Motor, Sensoren und Steuerung ausgestattet sein soll.

  • Pläne lesen und Skizzen erstellen

    Du arbeitest mit Bau- und Montagezeichnungen, technischen Vorschriften und Werkzeichnungen. Für die Fertigung und Montage brauchst du genaue Skizzen, Maßangaben und oft auch selbst erstellte Zeichnungen mit Computerprogrammen. Räumliches Vorstellen ist hier wichtig, weil die Anlage später exakt in Nischen, über Fenstern oder an Fassaden sitzen muss.

  • Metall- und Kunststoffteile bearbeiten

    Für Führungsschienen, Wellen, Halterungen, Kassetten oder Rahmen bearbeitest du Metall- und Kunststoffteile. Du misst an, reißt an, biegst, richtest, bohrst, sägst, feilst, schleifst und schärfst, je nachdem, welches Bauteil entsteht. Auch Gewindeschneiden, Rollieren, Stanzen oder Schweißen gehören dazu, wenn Verbindungen hergestellt oder Profile angepasst werden müssen.

  • Textilien und Bespannungen zuschneiden

    Bei Markisen, Sonnensegeln, Verdunkelungsanlagen oder textilen Rollos bearbeitest du Gewebe und andere textile Materialien. Du misst die Stoffe aus, schneidest sie zu, stanzt Öffnungen, nähst, klebst oder verschweißt Bahnen und Kanten. Für saubere Schnitte und verschweißte Ränder kommen auch Spezialwerkzeuge wie beheizte Messer zum Einsatz.

  • Werkstoffe für Innen- und Außenbereich behandeln

    Sonnenschutzanlagen müssen je nach Einsatzort unterschiedlich belastbar sein. Deshalb behandelst du Materialien fachgerecht, etwa durch Imprägnieren oder Lasieren, damit sie für Feuchtigkeit, UV-Strahlung und Witterung besser geeignet sind. Dabei musst du wissen, welche Mittel zu Kunststoff, Holz, Metall oder Textilgewebe passen und wo ihre Grenzen liegen.

  • Anlagen in der Werkstatt zusammenbauen

    Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, die einzelnen Bauteile zu kompletten Sonnenschutzanlagen zusammenzufügen. Du montierst zum Beispiel Wellen, Führungsschienen, Lamellen, Gelenkarme, Bespannungen, Antriebe und Befestigungsteile zu einer funktionsfähigen Einheit. Bevor die Anlage auf die Baustelle kommt, prüfst du, ob Maße, Laufverhalten und Mechanik stimmen.

  • Sonnenschutzsysteme vor Ort montieren

    Beim Kunden befestigst du die Anlagen an Fenstern, Fassaden, Balkonen oder Terrassen. Das kann auf Leitern, Gerüsten oder Balkonen stattfinden und oft über Kopf oder an schwer zugänglichen Stellen. Du richtest die Konstruktion genau aus, verankerst sie sicher im Baukörper und achtest darauf, dass sich Rollläden, Markisen oder Jalousien sauber bewegen.

  • Elektrische Antriebe und Steuerungen anschließen

    Viele moderne Anlagen laufen nicht mehr nur mit Kurbel oder Gurt, sondern mit Motoren und automatischen Steuerungen. Du schließt sonnenschutztechnische Prozessleitanlagen an, nimmst sie in Betrieb und prüfst, ob Sensoren, Schalter oder Steuergeräte richtig reagieren. Dabei geht es zum Beispiel um Funktionen nach Sonnenstand, Bewölkung, Wind oder Temperatur.

  • Anlagen einstellen und in Betrieb nehmen

    Nach der Montage testest du, ob die Anlage vollständig funktioniert. Du stellst Endlagen ein, prüfst den Lauf der Mechanik und kontrollierst bei automatischen Systemen die Reaktion auf Steuerbefehle oder Sensorsignale. Erst wenn Bewegung, Schutzfunktion und Bedienung passen, gilt die Anlage als betriebsbereit.

  • Wartungen und Reparaturen durchführen

    Sonnenschutzanlagen werden regelmäßig kontrolliert, damit sie zuverlässig öffnen, schließen und sichern. Du suchst Fehler an Mechanik, Antrieb, Gewebe, Führung oder Steuerung, tauschst beschädigte Teile aus und behebst Störungen. Gerade bei außen liegenden Anlagen spielen Verschleiß, Witterungsschäden und falsch eingestellte Komponenten eine große Rolle.

  • Produktionsmaschinen bedienen und pflegen

    In Betrieben mit eigener Fertigung arbeitest du auch mit Maschinen wie Zuschneidegeräten, Rollverformern, Stanzautomaten oder Fädelautomaten. Du richtest sie ein, bedienst sie im Produktionsablauf und wartest sie, damit Maße und Bearbeitungsqualität stimmen. Wenn etwas nicht sauber läuft, musst du Störungen erkennen und die Ursache eingrenzen.

  • Arbeitsdaten und Ergebnisse dokumentieren

    Zu deiner Arbeit gehört auch, technische Daten über Arbeitsabläufe und Ergebnisse festzuhalten. Dazu zählen etwa Maße, verwendete Materialien, Einstellungen, Prüfergebnisse oder erledigte Wartungsschritte. Diese Dokumentation ist wichtig, damit Aufträge nachvollziehbar bleiben und spätere Servicearbeiten schneller durchgeführt werden können.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo du konkret arbeitest

Der Beruf spielt sich nicht an einem einzigen Ort ab, sondern springt regelmäßig zwischen diesen Einsatzbereichen:

  • Werkstatt im Klein- oder Mittelbetrieb, wo zugeschnitten, gebohrt, genäht, geschweißt und vormontiert wird
  • Industrielle Produktionshalle mit Maschinen wie Stanzautomaten, Rollverformern oder Zuschneidegeräten
  • Baustellen und Rohbauten, wenn Anlagen an Neubauten oder größeren Gebäuden montiert werden
  • Privathäuser, Wohnungen, Balkone und Terrassen bei Kundinnen und Kunden
  • Fassaden, obere Fensterbereiche oder Wintergärten, wo Leitern und Gerüste zum Einsatz kommen

Belastung

Was von unten elegant aussieht, ist oben oft anstrengende Präzisionsarbeit: schwere Bauteile halten, ausrichten, befestigen und gleichzeitig auf sicheren Stand achten.

Typische Umgebungsmerkmale

  • Werkstatt und Montage
  • Baustellen und Rohbauten
  • Bei Kundinnen und Kunden vor Ort
  • Planung mit Zeichnungen und Software
  • Teilweise Arbeit im Freien
  • Leitern, Gerüste, Balkone
  • Kontakt mit Kunden und Baugewerken
  • Maschinenlärm und Baustellenbetrieb

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: zuerst die komplexeren Anlagen übernehmen

Direkt nach der Lehrzeit bist du nicht mehr nur die Person, die mitfährt und mitarbeitet, sondern übernimmst eigene Montagen, Serviceeinsätze oder Fertigungsaufträge. Der Unterschied ist spürbar: Du musst Maße und Einbausituation selbst beurteilen, Entscheidungen vor Ort treffen und Kunden erklären, was du machst. Besonders gefragt sind Fachkräfte, die nicht nur mechanische Anlagen montieren können, sondern auch mit elektrischen Antrieben und automatischen Steuerungen sicher umgehen. Genau dort liegt oft der erste Entwicklungsschritt im Betrieb. Wer sich in diesem Bereich bewährt, bekommt früher anspruchsvolle Baustellen und mehr Verantwortung.

Typische Spezialisierungen in der Praxis

Mit Berufserfahrung entwickelt sich der Beruf oft in eine klarere Richtung. Häufig sind zum Beispiel diese Schwerpunkte:

  • Wartung, Service und Reparatur von bestehenden Rollladen-, Jalousie- und Markisenanlagen
  • Steuerungs- und Regelungstechnik für automatische Beschattung nach Sonne, Wind oder Temperatur
  • Klimatechnik und Lichttechnik, wenn Sonnenschutz als Teil des Raumklimas und der Gebäudehülle gedacht wird
  • Verkauf und Systemberatung, wenn du technische Lösungen erklärst und Projekte mit Kunden planst
  • VertriebstechnikerIn oder Key Account Management bei größeren Projekten und gewerblichen Kunden

Vom Monteur zur leitenden Rolle im Betrieb

In Mittel- und Großbetrieben kannst du dich in Rollen entwickeln, in denen du nicht mehr nur selbst montierst. Als MontageleiterIn teilst du Teams ein, koordinierst Termine und behältst den Überblick über größere Baustellen. In der Arbeitsvorbereitung sorgst du dafür, dass Zeichnungen, Maße, Material und Abläufe zusammenpassen, bevor überhaupt produziert oder montiert wird. Als SystemberaterIn bist du näher an Planung und Kundenlösung und übersetzt technische Möglichkeiten in konkrete Projekte. Diese Wege passen gut zu Leuten, die mit der Zeit mehr organisieren, abstimmen und entscheiden wollen, ohne den Bezug zum Handwerk zu verlieren.

Weiterbildungen, die wirklich etwas verändern

Für diesen Beruf sind vor allem Weiterbildungen sinnvoll, die deine Technik- oder Führungsverantwortung erweitern:

  • WIFI- und BFI-Kurse zu Metall-, Kunststoff- und Textilverarbeitung, wenn du in der Fertigung sicherer und breiter aufgestellt sein willst
  • Kurse zu elektronischer Steuerungs- und Regelungstechnik, um automatische Anlagen selbstständiger in Betrieb zu nehmen und Fehler zu finden
  • Weiterbildungen zu Montagetechniken, wenn du bei schwierigen Einbausituationen und auf Baustellen mehr Verantwortung übernimmst
  • Kurse zu kundenorientiertem Verhalten und Kundenberatung, wenn du stärker in Beratung, Verkauf oder Systemlösung hineinwachsen willst
  • Projektplanung im Baubereich, wenn du dich Richtung Arbeitsvorbereitung, Projektierung oder Koordination entwickeln willst

Werkmeisterschule und höhere Schulen für Berufstätige

Wenn du einen formalen nächsten Bildungsschritt willst, sind für diesen Lehrberuf vor allem technische Wege für Berufstätige naheliegend. Möglich ist die Werkmeisterschule für Berufstätige, etwa in den Fachrichtungen Maschinenbau, Maschinenbau - Automatisierungstechnik, Maschinenbau - Betriebstechnik, Maschinenbau - Kraftfahrzeugtechnik, Sanitär- und Heizungstechnik oder Kunststofftechnik. Wer zur Reife- und Diplomprüfung weitergehen will, kann einen Aufbaulehrgang für Berufstätige für Wirtschaftsingenieurwesen besuchen oder eine Höhere Lehranstalt für Berufstätige im Bereich Maschineningenieurwesen oder Wirtschaftsingenieurwesen absolvieren. Dort sind je nach Schule Schwerpunkte wie Maschinen- und Anlagentechnik, Automatisierungstechnik, Haustechnik, Betriebsinformatik, Betriebsmanagement, Qualitätsmanagement oder Umweltökonomie möglich. Solche Abschlüsse verschieben deinen Arbeitsalltag oft deutlich in Richtung Planung, technische Koordination, Organisation und Führungsverantwortung.

Ein eigener Betrieb: technisch, handwerklich und nah am Kunden

Wenn du später selbstständig arbeiten willst, ist in diesem Beruf ein sehr konkretes Bild möglich: ein eigener Betrieb, der Sonnenschutzanlagen plant, anfertigt, montiert, wartet und modernisiert. Gerade weil viele Menschen Maßnahmen gegen sommerliche Überhitzung suchen, ist Sonnenschutz nicht nur ein optisches Thema, sondern ein praktisches Problem im Alltag von Wohnungen, Häusern und Bürogebäuden. Mit Erfahrung kannst du dir einen Ruf aufbauen für saubere Montage, verlässlichen Service oder besonders gute Lösungen bei schwierigen Fassaden, Terrassen oder Wintergärten. Laut Quelle ist die selbstständige Berufsausübung über die reglementierten Gewerbe Metalltechnik für Metall- und Maschinenbau, SpenglerIn beziehungsweise KupferschmiedIn sowie TapeziererIn und DekorateurIn möglich; dafür brauchst du einen Befähigungsnachweis. Zusätzlich sind die freien Gewerbe Anfertigung von Schlüsseln mittels Kopierfräsmaschinen und Schleifen von Schneidwaren möglich, sie spielen für den typischen Berufsweg aber eher eine Nebenrolle.

Trend

Die Nachfrage steigt leicht, weil Sonnenschutz immer öfter als Antwort auf überhitzte Räume gesehen wird – Fachkräfte, die Montage und Steuerungstechnik beherrschen, sitzen damit auf einem Bereich mit guter Beschäftigungsaussicht.

Der bodenständige Weg: ein solides Berufsleben ohne Chefkarriere

Nicht jeder will Werkmeister werden oder einen eigenen Betrieb führen. In diesem Beruf kannst du auch einfach ein starker Praktiker bleiben: jemand, der Anlagen sauber fertigt, zuverlässig montiert, Störungen rasch findet und beim Kunden einen guten Eindruck hinterlässt. Gerade solche Fachkräfte sind für Betriebe wertvoll, weil sie selbstständig arbeiten können und auf Baustellen nicht dauernd Anleitung brauchen. Wenn dir ein klarer Arbeitstag, sichtbare Ergebnisse und ein handwerklich-technischer Beruf mit echter Nachfrage wichtiger sind als Titel, kann Sonnenschutztechnik ein stabiles Fundament sein. Und selbst auf diesem Weg kannst du dich fachlich weiterentwickeln, ohne gleich in eine Führungsrolle zu wechseln.

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