SchuhmacherIn
Als SchuhmacherIn stellst du Schuhe aus Leder, Textilien und synthetischen Materialien her, passt sie an Füße und Leisten an und setzt beschädigte Schuhe wieder instand. Der Beruf liegt zwischen Handwerk und Gestaltung: Du arbeitest mit Messern, Hämmern, Klebstoffen und Maschinen, musst aber gleichzeitig Form, Passung und Aussehen eines Schuhs genau im Blick haben.
- 3 Jahre
- Berufsschule Spittal/Drau
Gehaltsentwicklung (KV)
- 1. LEHRJAHR€ 848€ 746 – € 950
- 2. LEHRJAHR€ 1.012€ 933 – € 1.090
- 3. LEHRJAHR€ 1.314€ 1.198 – € 1.430
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Passt dieser Beruf zu dir?
Gefragt sind vor allem Organisierte und Macher:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
„Hier arbeitest du nicht einfach mit Leder – du baust einen Schuh Schicht für Schicht so auf, dass er passt, hält und gut aussieht.“
Was du mitbringen solltest
mehr- Fingerfertigkeit
- Gutes Augenmaß
- Gestalterische Fähigkeit
- Unempfindlichkeit der Haut gegenüber Klebstoffen
Typische Aufgaben
mehr- Füße vermessen und Leisten anpassen
- Modelle und Schnittmuster entwerfen
- Leder und Schuhteile zuschneiden
- Schaftteile steppen und vernähen
- Schaft über den Leisten ziehen
- Bodenteile montieren und verbinden
Arbeitsumgebung
mehr- Werkstattarbeit mit Handwerkzeugen und Maschinen
- Kleine Gewerbebetriebe oder Schuhindustrie
- Kontakt mit Kundschaft und Lieferanten
- Dokumentation von Arbeits- und Qualitätsdaten
- Temperierte Innenräume
- Maschinengeräusche beim Schleifen und Steppen
- Staub, Lederreste und Klebstoffe in der Werkstatt
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre arbeiten viele zuerst als Fachkraft in einer Schuhmacherwerkstatt oder in einem Betrieb der Schuhherstellung, oft mit Schwerpunkt Reparatur, Maßanfertigung oder Spezialschuhe. Mit Erfahrung kannst du in gewerblichen Betrieben WerkstättenleiterIn werden, dich auf Maß- und Spezialanfertigungen oder auf Qualitätskontrolle und Produktentwicklung spezialisieren. Für die Höherqualifizierung kommen unter anderem WIFI-Kurse, die Meisterprüfung für Schuhmacher und die Werkmeisterschule für Berufstätige für die Schuhindustrie in Spittal an der Drau in Frage. Daneben gibt es noch Wege in angrenzende Bereiche wie Design, Handel oder selbstständige Reparatur- und Schuhmacherbetriebe.Lehrstellen als SchuhmacherIn in deiner Nähe
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Im Detail
Anforderungen
Dieser Beruf passt zu dir, wenn du mit den Händen sehr präzise arbeiten kannst und Geduld für viele kleine Arbeitsschritte mitbringst. Entscheidend ist nicht rohe Kraft, sondern dass du Material, Form und Passung genau einschätzen kannst – denn ein Schuh muss am Ende nicht nur gut aussehen, sondern am Fuß wirklich funktionieren.
Was in diesem Beruf wirklich zählt
SchuhmacherIn ist ein Beruf für Menschen, die gern sehr genau mit den Händen arbeiten und sich nicht daran stören, wenn ein gutes Ergebnis aus vielen kleinen Schritten entsteht. Du brauchst ein Gefühl für Material, Form und Symmetrie: Leder lässt sich nicht beliebig korrigieren, und ein Fehler zieht sich oft durch den ganzen Schuh. Gleichzeitig ist der Beruf näher an Kundschaft und Passform als viele andere Lederberufe, weil Maßnehmen, Anpassen und Reparieren direkt mit dem Tragegefühl zusammenhängen. Wer lieber grob, schnell oder ohne Geduld arbeitet, wird sich mit diesem Handwerk schwertun. Wer dagegen Freude daran hat, aus einzelnen Teilen einen tragbaren Schuh aufzubauen, findet hier eine sehr konkrete Form von handwerklicher Präzision.
Achtung
Unterschätzt wird oft der Kontakt mit Klebstoffen und Hilfsstoffen. Wenn deine Haut empfindlich reagiert oder du Gerüche schlecht verträgst, solltest du das vor einer Entscheidung ernst nehmen.
Alle Anforderungen
Koerperlich
- Fingerfertigkeithoch
- Auge-Hand-Koordination an Nähmaschinenhoch
- Gutes Sehvermögenhoch
- Unempfindlichkeit der Haut gegenüber Klebstoffenmittel
Fachkompetenz
- Handgeschicklichkeit beim Zuschneiden und Nagelnhoch
- Gutes Augenmaßhoch
- Gestalterische Fähigkeithoch
- Räumliches Vorstellungsvermögenmittel
- Technisches Verständnismittel
- Datensicherheit und Datenschutzniedrig
Selbstkompetenz
- Modebewusstseinmittel
- Aufmerksamkeithoch
- Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
- Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
Allgemein
- Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
- Selbstständiges Arbeitenmittel
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
- Verantwortungsbewusstseinmittel
- Lernbereitschaftmittel
- Teamfähigkeitniedrig
- Einsatzfreudemittel
Methodenkompetenz
- Kreativitätmittel
- Organisationsfähigkeitmittel
Sozialkompetenz
- Kommunikationsfähigkeitmittel
- Kundinnen- und Kundenorientierungmittel
Im Detail
Aufgaben
Im Mittelpunkt steht der Weg vom Material zum tragbaren Schuh: messen, zuschneiden, nähen, aufbauen, montieren und sauber fertigstellen. In kleinen Werkstätten gehört oft auch die Reparatur dazu, während bei Maßschuhen die Passform besonders wichtig ist und jeder Arbeitsschritt genau auf den Fuß der Kundschaft abgestimmt wird.
Besonderheit
SchuhmacherIn ist in Österreich stark auf kleine Werkstätten, Maßarbeit und Reparatur ausgerichtet. Gerade dort zählt nicht nur, ob ein Schuh schön aussieht, sondern ob er am Fuß wirklich passt und im Alltag hält.
Alle Aufgaben
Füße vermessen und Leisten anpassen
Für Maßschuhe nimmst du am Fuß der Kundschaft genau Maß und richtest den Leisten als Fußmodell entsprechend zu. Dabei geht es nicht nur um Länge und Breite, sondern auch um Spann, Zehenform und besondere Abweichungen. Wenn der Leisten nicht stimmt, sitzt der ganze Schuh später schlecht – deshalb ist dieser Schritt die Grundlage für alle weiteren Arbeiten.
Modelle und Schnittmuster entwerfen
Bei Maßanfertigungen berätst du zur Form des Schuhs und entwirfst das Modell. Danach zeichnest du die Schnittmuster für den Schaft, also das Schuhoberteil, damit alle Teile später sauber zusammenpassen. Dafür brauchst du ein gutes Auge für Proportionen, aber auch Wissen darüber, wie sich Leder und Futter beim Nähen und Spannen verhalten.
Materialien auswählen und bereitstellen
Du entscheidest, welche Lederarten, Futter, Gummimaterialien, synthetischen Stoffe oder Textilien für das jeweilige Modell geeignet sind. Je nach Schuh können das etwa Rindsleder, Ziegenleder, Gore-Tex-Materialien oder bei Exklusivmodellen auch Brokat oder Satin sein. Außerdem planst du die Arbeitsschritte und sorgst dafür, dass alle benötigten Materialien rechtzeitig vorhanden sind.
Leder und Schuhteile zuschneiden
Aus Oberleder, Futterleder und weiteren Werkstoffen schneidest oder stanzt du die benötigten Teile aus. Dazu gehören Schaftteile, Innen- und Laufsohlen sowie Einzelstücke für den Absatz. Genaues Zuschneiden ist wichtig, weil schon kleine Abweichungen später zu schiefen Nähten, Druckstellen oder ungenauer Passform führen können.
Kanten schärfen und Teile vorbereiten
Bevor die Teile zusammengesetzt werden, bearbeitest du Lederkanten und -ränder mit dem Schärfmesser und buggt sie. So werden die Übergänge dünner, glatter und besser verarbeitbar. Außerdem bringst du Zwischenfutter und Verstärkungen an und klebst Futterleder auf die passenden Oberlederteile, damit der Schuh Form und Halt bekommt.
Schaftteile steppen und vernähen
Die vorbereiteten Teile des Schuhoberteils nähst du mit Stepp- und Nähmaschinen zusammen. Dabei setzt du auch Zier- und Haltenähte, die nicht nur gut aussehen, sondern dem Schaft Stabilität geben. Saubere Nahtführung ist hier entscheidend, weil schiefe oder unregelmäßige Nähte am fertigen Schuh sofort sichtbar sind.
Schaft über den Leisten ziehen
Den fertigen Schaft spannst du über den Leisten, damit der Schuh seine endgültige Form bekommt. Anschließend heftest du ihn an die Leistensohle an, etwa durch Zwicken mit Holznägeln. In diesem Schritt zeigt sich, ob die vorbereiteten Teile wirklich sauber gearbeitet wurden und ob der Schuh später faltenfrei sitzt.
Bodenteile montieren und verbinden
Nun bereitest du Brandsohlen, Zwischensohlen und Laufsohlen vor und montierst sie je nach Schuhtyp. Du verbindest Schaft und Sohle durch Überholen, Zwicken, Annähen sowie durch Rauen und das Auftragen von Klebstoff. Diese Arbeiten entscheiden darüber, wie stabil der Schuh aufgebaut ist und wie gut er später Belastung aushält.
Absätze aufbauen und befestigen
Für den Absatz schneidest du einzelne Stücke zu, klebst sie zusammen und nagelst oder montierst den Absatz auf die Laufsohle. Dabei musst du Höhe, Form und Sitz genau kontrollieren, damit der Schuh später gleichmäßig steht. Ein schiefer oder schlecht befestigter Absatz fällt sofort auf und beeinträchtigt den Gang.
Sohlen und Absätze schleifen
Nach der Montage bearbeitest du Absatz und Sohle maschinell weiter, damit die Kanten sauber verlaufen und die Form stimmt. Beim Schleifen wird geglättet, angepasst und für das Finish vorbereitet. Hier brauchst du ein ruhiges Gefühl für Druck und Materialabtrag, denn zu viel Schleifen kann die Form ruinieren.
Schuhe fertigstellen und veredeln
Am Schluss arbeitest du Decksohlen ein, glättest die Oberfläche und polierst oder wachst den fertigen Schuh. Dieser Arbeitsschritt beeinflusst, wie hochwertig das Endprodukt wirkt und wie gut das Material geschützt ist. Danach werden die Schuhe verpackt, gelagert oder für den Versand vorbereitet.
Beschädigte Schuhe instand setzen
In gewerblichen Werkstätten reparierst du auch abgetragene oder beschädigte Schuhe. Du tauschst oder erneuerst dabei zum Beispiel Sohlen, Absätze oder einzelne Lederteile und sorgst dafür, dass der Schuh wieder tragbar wird. Reparaturarbeit verlangt oft besonders gutes Beurteilungsvermögen, weil du zuerst entscheiden musst, was noch sinnvoll instand gesetzt werden kann.
Qualität prüfen und Daten erfassen
Während der Herstellung kontrollierst du laufend, ob Maße, Nähte, Verklebungen und Materialien den Vorgaben entsprechen. Du dokumentierst technische Daten zum Arbeitsablauf und zu den Ergebnissen und führst Maßnahmen der Qualitätssicherung durch. Gerade bei Maß- und Spezialschuhen dürfen kleine Fehler nicht bis zum Ende mitgeschleppt werden.
Maschinen und Werkzeuge instand halten
Du wartest Nähmaschinen, Schärf-, Schleif-, Polier- und Klebemaschinen und erledigst einfache Instandhaltungsarbeiten. Auch Messer, Hämmer und andere Handwerkzeuge müssen einsatzbereit bleiben. Wenn Maschinen schlecht eingestellt oder Werkzeuge stumpf sind, leidet sofort die Genauigkeit der Arbeit.
Im Detail
Arbeitsumgebung
Wo du in diesem Beruf arbeiten kannst
Der Arbeitsort hängt stark davon ab, ob du in einer kleinen Werkstatt oder in einem industriellen Betrieb beschäftigt bist.
- 🧰 Schuhmacherwerkstatt mit Maßanfertigung und Reparatur
- 🏬 Gewerbebetrieb mit Verkaufsraum und direktem Kundengespräch
- 🏭 Werkhalle der Schuhindustrie mit stärker geteilten Produktionsschritten
- 📦 Lager- und Versandbereich für fertige Schuhe und Materialien
Alltag
Der Beruf wirkt von außen ruhig, verlangt aber dauernde Konzentration: kleine Maßfehler, schiefe Nähte oder ungleich geschliffene Sohlen springen am fertigen Schuh sofort ins Auge.
Typische Umgebungsmerkmale
- Werkstattarbeit mit Handwerkzeugen und Maschinen
- Kleine Gewerbebetriebe oder Schuhindustrie
- Kontakt mit Kundschaft und Lieferanten
- Dokumentation von Arbeits- und Qualitätsdaten
- Temperierte Innenräume
- Maschinengeräusche beim Schleifen und Steppen
- Staub, Lederreste und Klebstoffe in der Werkstatt
Im Detail
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre: vom Mitmachen zum eigenen Paar
Der erste große Schritt nach der Lehre ist, dass du nicht mehr nur einzelne Arbeitsschritte übst, sondern Aufträge selbstständig durchziehst. In einer kleinen Werkstatt kann das heißen, dass du eine Reparatur komplett übernimmst oder ein Paar Maßschuhe von der Vermessung bis zum Finish mitbetreust. Genau dort zeigt sich, ob du die Zusammenhänge wirklich verstanden hast: Welche Lederstärke passt, wie sich ein Schaft beim Zwicken verhält und wann eine Reparatur sinnvoll ist. Der Beruf ist klein, aber gerade deshalb zählt echte handwerkliche Qualität stark. Wer sauber arbeitet und verlässlich ist, wird in Nischenbetrieben eher gebraucht als jemand, der nur Standardschritte beherrscht.
Wohin du dich fachlich entwickeln kannst
Die Spezialisierungen sind in diesem Beruf nicht endlos, aber sie sind klar und handwerklich greifbar.
- 👞 Maßanfertigung von Schuhen für besondere Passformen, Über- und Untergrößen oder spezielle Wünsche
- 🧽 Reinigung, Reparatur und Pflege von Schuhen mit Fokus auf Werterhalt und Instandsetzung
- 🧪 Entwicklung neuer Herstellungsmethoden sowie Auswahl funktionaler Materialien
- 📐 Entwicklung neuer Schuhmodelle mit Blick auf Design, Form und Trageeigenschaften
- 🔍 Qualitätsmanagement und Qualitätskontrolle in der Schuhproduktion
- 🛍️ Handel und Vertrieb von Schuhen sowie Werkstoffen für die Schuhproduktion
Werkstättenleitung: mehr Verantwortung in kleinen Betrieben
In gewerblichen Schuhmacherbetrieben kannst du mit Berufserfahrung zur WerkstättenleiterIn aufsteigen. Dann arbeitest du nicht nur selbst am Schuh, sondern teilst Aufträge ein, überwachst Qualität, entscheidest über Abläufe und sorgst dafür, dass Material, Termine und Werkstattorganisation zusammenpassen. Gerade in kleinen Betrieben ist diese Rolle sehr nah am Handwerk: Du kennst jeden Auftrag und siehst sofort, wo Probleme entstehen. Das ist kein Bürojob, sondern die verantwortliche Position mitten im Werkstattalltag.
Weiterbildung, die deinen Berufsalltag wirklich verändert
Diese Wege sind in den Quelldaten für SchuhmacherInnen ausdrücklich genannt und bauen direkt auf die Lehre auf.
- 🎓 Vorbereitung auf die Meisterprüfung für Schuhmacher beim WIFI
- 🔧 WIFI-Weiterbildungskurs für das Instandsetzen von Schuhen
- 🏫 Werkmeisterschule für Berufstätige für die Schuhindustrie in Spittal an der Drau, 2 Jahre im Abendunterricht
- 📚 Laufende Weiterbildung zu Qualitätssicherung, Materialien und betrieblichen Abläufen über passende Fachkurse
Selbstständig werden: eigene Werkstatt oder Reparaturbetrieb
Wenn du dir später etwas Eigenes aufbauen willst, gibt es mehrere Wege. Die selbstständige Ausübung ist im reglementierten Gewerbe "SchuhmacherIn" oder "OrthopädieschuhmacherIn" möglich; dafür brauchst du den vorgeschriebenen Befähigungsnachweis. Außerdem kannst du im freien Gewerbe "Instandsetzen von Schuhen" tätig sein, wofür grundsätzlich nur die Anmeldung bei der Gewerbebehörde nötig ist. Das eröffnet ein sehr konkretes Bild: eine eigene kleine Werkstatt, in der du Reparaturen übernimmst, Kundschaft berätst und dir mit guter Arbeit einen Namen machst. Laut bic.at ist auch das freie Gewerbe "Gürtel- und Riemenerzeugung sowie Reparatur von Lederwaren und Taschen" eine mögliche Ergänzung, wenn du dein Angebot rund um Lederarbeiten erweitern willst.
Realistisch
SchuhmacherIn ist in Österreich ein Nischenberuf. Das bedeutet weniger offene Stellen als in großen Lehrberufen – aber für gut ausgebildete Fachkräfte in Maßarbeit, Spezialanfertigung und Reparatur bleibt der Beruf gerade deshalb interessant.
Der Weg in angrenzende Bereiche
Nicht alle bleiben ein Leben lang in der klassischen Schuhmacherwerkstatt. Mit Erfahrung im Material, in der Passform und im Aufbau von Schuhen kannst du dich auch in benachbarte Felder weiterentwickeln, etwa in Richtung Produktentwicklung oder Modedesign, wie es die Quelle ausdrücklich als Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeit nennt. Dort hilft dir das, was viele reine Entwürfe nicht haben: Du weißt aus der Praxis, was sich wirklich herstellen, nähen, kleben und tragen lässt. Gerade diese Verbindung aus Formgefühl und Fertigungswissen kann ein starkes Profil sein.
Ein solides Leben ohne große Karriereleiter
Nicht jeder will WerkstättenleiterIn werden oder ein eigenes Gewerbe anmelden. In diesem Beruf kann auch ein ruhiger, fachlicher Weg gut passen: gute Reparaturen machen, saubere Maßarbeit abliefern und in einem kleinen Betrieb ein verlässlicher Teil des Teams sein. Der Wert deiner Arbeit ist für Kundinnen und Kunden direkt spürbar, weil sie den Unterschied beim Tragen merken. Wenn du lieber ein überschaubares Handwerk mit sichtbaren Ergebnissen willst als einen Beruf mit ständigem Wechsel und Bildschirmarbeit, kann genau das ein starkes Fundament für deinen Alltag sein.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
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