Als Pharmazeutisch-kaufmännische AssistentIn, kurz PKA, hältst du in einer Apotheke den Warenfluss, die Organisation und einen Teil des Verkaufs am Laufen. Du arbeitest an der Schnittstelle von Gesundheit, Handel und Büro: Du bestellst Arzneiwaren, kontrollierst Lieferungen, berätst zu nicht rezeptpflichtigen Produkten und unterstützt ApothekerInnen bei der Herstellung apothekenüblicher Zubereitungen.
- 3 Jahre (2 Jahre für AbsolventInnen einer AHS/BHS oder einer mind. 3-jährigen BMS)
- Berufsschule St. Veit/Glan
Gehaltsentwicklung (KV)
- 1. LEHRJAHR€ 1.107€ 974 – € 1.322
- 2. LEHRJAHR€ 1.328€ 1.200 – € 1.577
- 3. LEHRJAHR€ 1.636€ 1.518 – € 1.831
Nur in der App
Passt dieser Beruf zu dir?
Gefragt sind vor allem Organisierte und Helfer:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.
Einblicke
Videos aus Lehrbetrieben

Pharmazeutisch-kaufmännische Assistentin/- AssistentOberösterreichische Gesundheitsholding GmbH
„PKA sind nicht „nur Verkauf“ und nicht „nur Büro“: Sie sorgen gleichzeitig dafür, dass Medikamente richtig gelagert, korrekt verrechnet und im richtigen Moment an ApothekerInnen übergeben werden.“
Was du mitbringen solltest
mehr- Lernbereitschaft
- Datensicherheit und Datenschutz
- Chemisches Verständnis
- Medizinisches Verständnis
- Hygienebewusstsein
- Geruchs- und Geschmackssinn
Typische Aufgaben
mehr- Warenbestand laufend prüfen und planen
- Arzneimittel sachgerecht einlagern
- Kundinnen und Kunden zu Freiwahlprodukten beraten
- Arzneizubereitungen in der Rezeptur vorbereiten
- Verkaufsraum und Schaufenster gestalten
Arbeitsumgebung
mehr- Verkaufsraum in der Apotheke
- Büro- und Verwaltungsbereich
- Rezeptur und Laborbereich
- Strenge Hygiene und Reinigung
- Arbeit mit Apothekensoftware
- Viel Kundenkontakt
- Viel im Stehen und Gehen
- Teilweise abends und samstags
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre steigst du meist als voll einsetzbare Kraft in der Apotheke ein und übernimmst Bereiche wie Lager, Bestellung, Freiwahlverkauf, Rezeptabrechnung oder Rezepturunterstützung deutlich selbstständiger als während der Lehrzeit. Häufige nächste Schritte sind Spezialisierungen innerhalb der Apotheke, zum Beispiel auf Naturheilkunde, Einkauf, Lagerlogistik, Verkaufsraumgestaltung oder Laborarbeit. Mit Weiterbildung kannst du außerdem in Richtung Pharmareferat, Sortimentsmanagement oder – bei passenden Voraussetzungen – in die Selbstständigkeit im Drogisten- oder Handelsbereich gehen; darüber hinaus gibt es noch weitere Wege im Gesundheits- und Handelsumfeld.Lehrstellen als Pharmazeutisch-kaufmännisch(er/e) AssistentIn in deiner Nähe
Wo suchst du? Dann siehst du die Lehrstellen in deiner Umgebung.
Andere Berufe entdecken
- Buch- und MedienwirtschafterIn - Buch- und MusikalienhandelWILDCARD
- Archiv-, Bibliotheks- und InformationsassistentIn
- AssistentIn in der Sicherheitsverwaltung
- Fachmann/-frau (Fachkraft) für Bahnreise- und Mobilitätsservice
- Bankkaufmann/-frau
- BetriebsdienstleisterIn
- Betriebslogistikkaufmann/-frau
- Buch- und MedienwirtschafterIn - Buch- und Pressegroßhandel
Im Detail
Galerie
Im Detail
Anforderungen
In diesem Beruf musst du zwei Welten gleichzeitig beherrschen: die genaue, regelgebundene Organisation einer Apotheke und den direkten Umgang mit Kundinnen und Kunden. Gut aufgehoben bist du, wenn du gerne ordentlich arbeitest, dir Produktwissen merkst und auch dann freundlich und konzentriert bleibst, wenn gleichzeitig Lieferungen, Verkauf und Abrechnung anstehen.
Was hier oft unterschätzt wird
Viele denken bei PKA zuerst an Regale einräumen oder an den Verkauf von Kosmetik. Tatsächlich musst du aber gleichzeitig kaufmännisch denken, Gesundheitsprodukte sicher handhaben und rechtliche Grenzen einhalten. Du brauchst also nicht nur Freundlichkeit, sondern auch Konzentration über lange Zeit, ein gutes Gedächtnis für viele Produktgruppen und die Fähigkeit, zwischen Verkauf, Lager und Computerarbeit sauber umzuschalten. Besonders wichtig ist, dass du Verantwortung ernst nimmst: In einer Apotheke wirkt schon ein kleiner Fehler schnell größer als in einem gewöhnlichen Handelsbetrieb.
Achtung
Wenn dir langes Stehen, sehr genaue Routinen oder das Arbeiten nach klaren Vorschriften stark gegen den Strich gehen, wirst du dich in diesem Beruf eher schwertun.
Alle Anforderungen
Allgemein
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeithoch
- Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
- Selbstständig arbeiten könnenmittel
- Einsatzfreudemittel
- Verantwortungsbewusstseinhoch
- Lernbereitschafthoch
- Hygienebewusstseinhoch
- Gepflegtes Erscheinungsbildmittel
Sozialkompetenz
- Teamfähigkeitmittel
- Kontaktfähigkeithoch
- Kommunikationsfähigkeithoch
- Kundinnenorientierunghoch
- Hilfsbereitschaftmittel
- Argumentations- und Überzeugungsfähigkeitmittel
- Aufgeschlossenheitmittel
- Interkulturelle Kompetenzmittel
Fachkompetenz
- Anwendung digitaler Toolshoch
- Datensicherheit und Datenschutzhoch
- Gute Deutschkenntnissehoch
- Chemisches Verständnismittel
- Medizinisches Verständnismittel
- Kaufmännisches Verständnishoch
- Zahlenverständnis und Rechnenhoch
- Gutes Gedächtnishoch
- Gutes Augenmaßmittel
Selbstkompetenz
- Aufmerksamkeithoch
- Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
- Freundlichkeithoch
- Selbstorganisationhoch
- Selbstvertrauen und sicheres Auftretenmittel
- Gesundheitsbewusstseinmittel
Methodenkompetenz
- Informationsrecherche und Wissensmanagementmittel
- Organisationsfähigkeithoch
- Planungsfähigkeitmittel
- Systematische Arbeitsweisehoch
- Koordinationsfähigkeitmittel
Koerperlich
- Handgeschicklichkeitmittel
- Fingerfertigkeitmittel
- Geruchs- und Geschmackssinnmittel
- Sehvermögenhoch
- Steharbeit aushaltenmittel
Im Detail
Aufgaben
Der Kern des Berufs ist, dass in der Apotheke alles verfügbar, korrekt gelagert, ordentlich dokumentiert und verkaufsbereit ist. Ein typischer Tag wechselt daher zwischen Lager, Verkaufsraum, Computerarbeitsplatz und Rezeptur. Du arbeitest sehr genau, weil hier Warenwirtschaft, Gesundheitsprodukte und gesetzliche Vorgaben direkt zusammenkommen.
Wichtiger Punkt
In diesem Beruf ist genau geregelt, was du selbst verkaufen oder erklären darfst und wann eine Apothekerin oder ein Apotheker übernehmen muss. Gerade dieses saubere Trennen von Zuständigkeiten macht den Beruf professionell.
Alle Aufgaben
Warenbestand laufend prüfen und planen
Du kontrollierst, welche Arzneiwaren und Apothekenprodukte vorrätig sind und was nachbestellt werden muss. Dazu gehört nicht nur das Zählen, sondern auch das Prüfen von Ablaufdaten, Lagerständen und dem aktuellen Bedarf im Betrieb. Wenn ein Produkt für Kundinnen und Kunden nicht lagernd ist, organisierst du die Nachbestellung oft so, dass es noch am selben Tag geliefert werden kann.
Arzneiwaren und Apothekenprodukte bestellen
Du ermittelst den Bedarf, holst wenn nötig Angebote ein und bestellst Waren bei Großhändlern oder direkt bei Herstellern. Dabei arbeitest du mit Bestellprogrammen, Telefon und E-Mail und achtest darauf, dass die richtigen Artikel, Mengen und Liefertermine erfasst werden. Gerade bei empfindlichen oder häufig nachgefragten Produkten ist eine saubere Bestellung wichtig, damit es keine Versorgungslücken gibt.
Lieferungen kontrollieren und reklamieren
Wenn Waren eintreffen, vergleichst du Lieferung, Lieferschein und Bestellung. Du prüfst, ob etwas fehlt, verwechselt wurde, beschädigt ist oder zu spät gekommen ist, und wickelst Reklamationen bei Fehllieferungen oder Transportschäden ab. Das ist in einer Apotheke besonders wichtig, weil falsche oder schadhafte Produkte nicht einfach ins Regal gestellt werden dürfen.
Arzneimittel sachgerecht einlagern
Gelieferte Waren lagerst du nach den jeweiligen Vorschriften ein. Manche Produkte müssen besonders sorgfältig behandelt werden, weil Licht, Wärme oder falsche Lagerung ihre Qualität beeinträchtigen können. Du sorgst dafür, dass Packungen am richtigen Platz landen und schnell wiedergefunden werden, wenn sie im Verkauf oder für eine Bestellung gebraucht werden.
Inventuren und Qualitätskontrollen durchführen
Du nimmst regelmäßig Bestände auf und überprüfst gelagerte Waren auf Mängel und Ablauffristen. Dabei fällt auf, welche Produkte nachbestellt, ausgesondert oder genauer kontrolliert werden müssen. Diese Arbeit wirkt unsichtbar, ist aber entscheidend dafür, dass eine Apotheke rechtlich sauber und betriebswirtschaftlich sinnvoll arbeitet.
Kundinnen und Kunden zu Freiwahlprodukten beraten
Du verkaufst eigenständig Produkte, die nicht rezeptpflichtig sind, zum Beispiel Kosmetika, Tees, Körperpflegemittel, Kindernahrung, Heilbehelfe oder Verbandstoffe. Im Gespräch klärst du, wofür das Produkt gebraucht wird, und erklärst Anwendung, Aufbewahrung sowie Preis- und Qualitätsunterschiede. Dabei musst du genau wissen, wo deine Abgabekompetenz endet und wann du an eine Apothekerin oder einen Apotheker übergibst.
ApothekerInnen beim Arzneimittelverkauf unterstützen
Bei apothekenpflichtigen Arzneimitteln arbeitest du unterstützend mit, etwa bei der Vorbereitung, beim Bereitstellen oder im Ablauf rund um das Rezept. Du kennst die Abgabebestimmungen und gehst sorgfältig mit Rezepten und Verordnungen um. Sobald es um medizinische Beratung oder Entscheidungen geht, leitest du das Gespräch an ApothekerInnen weiter.
Arzneizubereitungen in der Rezeptur vorbereiten
Unter Aufsicht von ApothekerInnen hilfst du bei der Herstellung apothekenüblicher Zubereitungen mit, etwa bei Pulvermischungen, Teemischungen, Salben, Zäpfchen, Tinkturen oder Tropfen. Du wiegst Zutaten ab, bereitest Gefäße vor, füllst ab oder verpackst die fertigen Produkte. Dabei kommt es auf exaktes Arbeiten an, weil schon kleine Abweichungen die Mischung verändern können.
Messgeräte einstellen und genau abwiegen
Du kontrollierst Funktionen von Geräten wie Apothekerwaagen und arbeitest mit feinen Gewichtsmengen. Beim Abwiegen von Zutaten brauchst du ein gutes Auge für Skalen und Anzeigen, weil die richtigen Mengenverhältnisse für Teemischungen, Salben oder andere Zubereitungen entscheidend sind. Auch das saubere Einstellen und Prüfen der Geräte gehört dazu.
Gefäße und Werkzeuge sterilisieren
Nach der Herstellung oder dem Abfüllen reinigst und desinfizierst du Flaschen, Behälter, Ampullen und andere Arbeitsmittel sachgerecht. Je nach Material werden dafür Dampfsterilisation, Reinigungsmittel oder geeignete Chemikalien verwendet. Diese Arbeit ist wichtig, damit keine Rückstände oder Verunreinigungen in spätere Zubereitungen gelangen.
Rechnungen, Lieferscheine und Zahlungen bearbeiten
Du kontrollierst Buchungsunterlagen, ordnest Lieferscheine und Rechnungen und wickelst Zahlungen mit Lieferfirmen, Kundinnen und Kunden, Behörden oder Kreditinstituten ab. Dazu gehört auch der Kassenbereich mit Wechselgeld und die laufende Dokumentation. In vielen Apotheken unterstützt du außerdem die Buchhaltung und Kostenrechnung im Hintergrund.
Rezepte und Sozialversicherung verrechnen
Ein spezieller kaufmännischer Bereich ist die Abrechnung von Rezepten mit den Sozialversicherungsanstalten. Dafür müssen Unterlagen vollständig, korrekt und fristgerecht bearbeitet werden. Fehler wirken sich nicht nur auf die Buchhaltung aus, sondern können auch zu Rückfragen oder finanziellen Nachteilen für die Apotheke führen.
Mit Apothekensoftware und Dateien arbeiten
Du führst Dateien, Karteien und Statistiken, wertest Bestände aus und arbeitest mit speziell für Apotheken entwickelten Programmen. Neben Lagerhaltung und Bestellwesen gehören auch Textverarbeitung, E-Mail und Abrechnungssoftware zu deinem Alltag. Weil mit Gesundheitsdaten gearbeitet wird, musst du dabei auf Datenschutz und saubere Dateneingabe achten.
Verkaufsraum und Schaufenster gestalten
Du platzierst Waren im Verkaufsraum, bestückst Regale und Drehständer und gestaltest Auslagen oder Werbemittel. Dabei überlegst du, welche Produkte sichtbar sein sollen, wie sie geordnet wirken und welche Informationen Kundinnen und Kunden schnell erfassen können. In der Apotheke geht es dabei nicht um Dekoration allein, sondern um Orientierung, Saisonaktionen und ein gepflegtes, vertrauenswürdiges Erscheinungsbild.
Im Detail
Arbeitsumgebung
Typische Arbeitsorte im selben Betrieb
Auch wenn du in einer Apotheke arbeitest, verbringst du den Tag nicht nur an einem Platz.
- 🛍️ Verkaufsbereich mit Regalen, Freiwahl und Kassa
- 📦 Lagerraum für Arzneiwaren, Nachbestellungen und Einräumen
- 💻 Büroplatz für Bestellungen, Abrechnungen und Schriftverkehr
- ⚗️ Rezeptur oder Laborbereich für Mithilfe bei Zubereitungen und Reinigung
Typische Umgebungsmerkmale
- Verkaufsraum in der Apotheke
- Büro- und Verwaltungsbereich
- Rezeptur und Laborbereich
- Strenge Hygiene und Reinigung
- Arbeit mit Apothekensoftware
- Viel Kundenkontakt
- Viel im Stehen und Gehen
- Teilweise abends und samstags
Im Detail
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre: nicht mehr nur mitlaufen
Der erste große Unterschied nach der Lehrzeit ist, dass dir ganze Aufgabenpakete anvertraut werden. Du betreust dann zum Beispiel selbstständig einen Teil des Warenlagers, führst Bestellungen durch, hältst Reklamationen nach und bist im Verkauf für bestimmte Sortimentsbereiche die erste Ansprechperson. In einer gut eingespielten Apotheke merkt man schnell, wie wertvoll PKA sind: Wenn du deinen Bereich im Griff hast, läuft der Betrieb ruhiger, schneller und verlässlicher. Für viele ist genau das ein attraktiver Berufseinstieg nach der Lehre: kein ewiges Zusehen, sondern echte Verantwortung in einem klar organisierten Umfeld.
Worauf du dich im Betrieb spezialisieren kannst
Viele PKA bleiben nicht bei einem allgemeinen Aufgabenmix, sondern entwickeln ein eigenes Profil innerhalb der Apotheke.
- 🌿 Beratung zu Naturheilkunde, Tees und ergänzenden Produkten
- 📦 Bestellwesen, Einkauf und Lagerlogistik mit starkem Fokus auf Warenfluss und Lieferfähigkeit
- ⚗️ Rezeptur, also Unterstützung bei Zubereitung, Mischung, Abfüllung und sauberer Labororganisation
- 🧼 Hygiene, Sauberkeit und Qualitätsprüfung mit Blick auf Ablauffristen, Ordnung und sichere Arbeitsabläufe
- 🪟 Verkaufsraumgestaltung und Schaufensterdekoration für saisonale Schwerpunkte und Produktpräsentation
- 🤝 Kundinnenberatung im Freiwahlbereich mit besonders viel Produktwissen zu Pflege, Kosmetik oder Heilbehelfen
Wenn dich die Handelsseite stärker interessiert
Ein Teil des Berufs führt eher in Richtung Einkauf, Sortimentssteuerung und betriebliche Organisation. Wer Freude daran hat, Zahlen, Nachfrage und Produktgruppen im Blick zu behalten, kann sich in größeren Betrieben oder im pharmazeutischen Großhandel in Richtung Bestellwesen und Sortimentsarbeit entwickeln. Das ist vor allem dann interessant, wenn du gerne mit Systemen arbeitest, Lieferketten verstehst und nicht dauernd im direkten Verkauf stehen möchtest. Aus dieser Schiene heraus sind auch Tätigkeiten denkbar, bei denen du stärker mit Lieferfirmen, Produktdaten und Warenstrategien zu tun hast.
Der Schritt in Richtung Pharmareferat oder Sortiment
Mit Berufserfahrung und passender Weiterbildung kann sich der Weg aus der Apotheke hinaus öffnen. Genannt werden hier etwa Tätigkeiten als PharmareferentIn oder im Sortimentsmanagement. Der Unterschied zum Apothekenalltag ist deutlich: Du bist dann weniger in der laufenden Warenabgabe und stärker in Produktpräsentation, Betreuung von Fachkundinnen und Fachkunden oder in der Planung von Sortimenten tätig. Für Menschen, die gerne erklären, Produkte genau kennen und auch die wirtschaftliche Seite mögen, kann das ein logischer nächster Schritt sein.
Weiterbildung, die in diesem Beruf wirklich naheliegt
Für PKA sind vor allem diese österreichischen Weiterbildungswege ausdrücklich naheliegend.
- 🏫 Kurse für Handelsberufe beim BFI, etwa zu Büro, Verkauf oder kaufmännischen Abläufen
- 🏫 Kurse für Handelsberufe beim WIFI, wenn du dich organisatorisch oder kaufmännisch breiter aufstellen willst
- 💊 Seminare der Österreichischen Apothekerkammer zu apothekennahen Themen
- 💊 Seminare des Österreichischen Apothekerverbands, etwa zu Produkten und aktuellen Entwicklungen
- 📦 Produktschulungen von Lieferfirmen, damit du neue pharmazeutische oder apothekenübliche Waren sicher kennst
Eine eigene Richtung im Handel aufbauen
Selbstständig als Apotheke arbeiten kannst du mit dieser Lehre nicht. Was aber sehr wohl möglich ist: der Weg in das reglementierte Gewerbe DrogistIn, wenn du den erforderlichen Befähigungsnachweis erfüllst, oder ins freie Handelsgewerbe. Das kann ganz unterschiedlich aussehen, etwa ein Fachgeschäft mit Gesundheits-, Pflege- oder Wohlfühlprodukten, ein Sortiment mit starkem Schwerpunkt auf Beratung oder ein Handelsbetrieb, der dein Apothekenwissen gezielt nutzt. Besonders interessant ist dieser Weg für Menschen, die gerne eigenverantwortlich arbeiten und sich ein eigenes Sortiment und eine eigene Stammkundschaft aufbauen möchten.
Realistisch
Ein guter Weg in diesem Beruf muss nicht immer steil nach oben führen. Viele PKA bleiben bewusst in der Apotheke, übernehmen dort einen verlässlichen Bereich und schätzen die planbare Arbeit, die Teilzeitmöglichkeiten und den klaren Bezug zu Gesundheit und Alltag der Menschen.
Warum der Beruf auch langfristig ein solides Fundament sein kann
Die Nachfrage nach PKA gilt insgesamt als stabil, auch wenn viele Apotheken wirtschaftlich unter Druck stehen. Gerade weil Apotheken ihr Angebot ausbauen – etwa mit zusätzlichen Beratungen, Gesundheitstests oder Online-Shop-Strukturen – bleiben Menschen gefragt, die Organisation, Warenwirtschaft und Kundenkontakt sicher verbinden können. Gute Chancen gibt es laut Quellen besonders auch in kleineren Städten und ländlichen Regionen, wo neue Apotheken eröffnet werden. Wenn du also einen Beruf suchst, in dem Gesundheit, Handel und ein klar strukturierter Alltag zusammenkommen, kann diese Lehre über viele Jahre ein tragfähiger Berufsweg sein.
Nur in der App
Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.
- Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
- Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
- Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
- Betriebe bewerben sich bei dir.
- Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.
Kostenlos und jederzeit löschbar.







