Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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MaskenbildnerIn

Als MaskenbildnerIn veränderst du das Aussehen von Darstellerinnen und Darstellern für Theater, Oper, Musical, Film, Fernsehen, Werbung oder Fotoshootings. Du schminkst nicht nur, sondern planst ganze Maskenkonzepte, fertigst Perücken, Glatzen oder künstliche Gesichtsteile an und sorgst dafür, dass eine Figur unter Licht, Kamera und auf der Bühne genau so wirkt wie beabsichtigt.

  • 3 Jahre
  • Berufsschule Wien

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.049€ 942 – € 1.220
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.244€ 1.138 – € 1.380
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.441€ 1.346 – € 1.510

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Gestalter:in und Denker:in. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

„Dieser Beruf sitzt genau zwischen Gestaltung, Handwerk und Produktion: Du erschaffst nicht einfach ein Make-up, sondern eine glaubwürdige Figur für Bühne oder Kamera.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Gefühl für Farben und Formen
  • Gestalterische Fähigkeit
  • Chemisches Verständnis
  • Verschwiegenheit und Diskretion
  • Kreativität
  • Farbsehen
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffen
  • Möglichst frei von Allergien sein

Typische Aufgaben

mehr
  • Entwurfsskizzen und Modelle erstellen
  • Perücken und Haarteile anfertigen
  • Masken und Prothesen herstellen
  • Spezialeffekte und Verletzungen gestalten
  • Darstellerinnen und Darsteller schminken

Arbeitsumgebung

mehr
  • Maskenräume in Theatern und Opernhäusern
  • Planung und Dokumentation mit digitalen Tools
  • enger Kontakt mit Darstellenden und Produktionsteam
  • wechselnde Einsatzorte bei mobilen Produktionen
  • Abendtermine im Theaterbereich
  • feine Handarbeit mit Haarteilen und Prothesen
  • Kontakt mit Klebern, Farben und Kunststoffen
  • eingeschränkte Arbeitsplätze bei Außendrehs

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre führt der häufigste Weg in Produktionen oder Häuser, in denen du zunächst als festes Teammitglied oder projektbezogen immer selbstständiger ganze Rollenbilder betreust. Mit Erfahrung kannst du dich auf historische Maskenbilder, Spezialeffekte wie SFX, besondere Genres oder die Entwicklung neuer Techniken spezialisieren; außerdem sind Wege in Visagistik, Farb- und Typberatung, in den Handel oder Verleih von Material und Zubehör sowie in Workshops möglich. Selbstständigkeit ist in Teilbereichen ebenfalls denkbar, etwa über das reglementierte Gewerbe Kosmetik oder freie Gewerbe wie Stilberatung oder die Erzeugung bestimmter Kunststoffmaskenteile.

Lehrstellen als MaskenbildnerIn in deiner Nähe

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Im Detail

Anforderungen

In diesem Beruf brauchst du weit mehr als ein gutes Gespür für Schminke. Du arbeitest mit empfindlicher Haut, Haaren, Klebstoffen, Farben und Kunststoffen, musst Gesichter exakt beobachten, Ideen gestalterisch umsetzen und gleichzeitig unter Produktionsdruck zuverlässig funktionieren.

Achtung

Wer auf Latex, Kleber, Farben oder Haarfärbemittel empfindlich reagiert, sollte das sehr ernst nehmen. In diesem Beruf kommst du damit nicht gelegentlich, sondern ständig in Kontakt.

Was oft unterschätzt wird

Viele denken zuerst an Schminken. In der Praxis tragen aber vor allem diese Anforderungen den Beruf:

  • 🧪 Sicherer Umgang mit Materialien, die auf Haut halten und trotzdem verträglich sein müssen
  • 👀 Exaktes Beobachten von Gesichtsformen, Haaransätzen, Hauttönen und kleinen Asymmetrien
  • 🤐 Diskretion im Umgang mit Darstellenden, Garderobensituationen und unveröffentlichten Produktionen
  • 📅 Ruhiges Arbeiten trotz engem Zeitplan vor Probe, Auftritt oder Kamera

Alle Anforderungen

Fachkompetenz

  • Gefühl für Farben und Formenhoch
  • Gestalterische Fähigkeithoch
  • Freihandzeichnenmittel
  • Anwendung und Bedienung digitaler Toolsmittel
  • Chemisches Verständnishoch
  • Medizinisches Verständnismittel
  • Fremdsprachenkenntnissemittel
  • Gutes Augenmaßhoch
  • Handwerkliche Geschicklichkeithoch

Sozialkompetenz

  • Kommunikationsfähigkeithoch
  • Bereitschaft zum Zuhörenmittel
  • Aufgeschlossenheitmittel
  • Interkulturelle Kompetenzmittel
  • Kontaktfreudemittel
  • Kritikfähigkeitmittel
  • Kundinnen- und Kundenorientierungmittel

Selbstkompetenz

  • Freundlichkeitmittel
  • Verschwiegenheit und Diskretionhoch
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschafthoch
  • Ausdauer und Durchhaltevermögenhoch
  • Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeithoch
  • Gesundheitsbewusstseinmittel

Methodenkompetenz

  • Kreativitäthoch
  • Organisationsfähigkeithoch
  • Planungsfähigkeithoch
  • Problemlösungsfähigkeithoch

Koerperlich

  • Auge-Hand-Koordinationhoch
  • Ausgeprägter Tastsinnmittel
  • Farbsehenhoch
  • Gutes Sehvermögenhoch
  • Unempfindlichkeit gegenüber chemischen Stoffenhoch

Allgemein

  • Hygienebewusstseinhoch
  • Mobilität bei wechselnden Arbeitsortenmittel
  • Möglichst frei von Allergien seinhoch
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeithoch
  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Selbstständiges Arbeitenmittel
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinhoch
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur Zusammenarbeithoch
  • Lernbereitschaftmittel

Im Detail

Aufgaben

Im Mittelpunkt steht immer die Frage: Wie muss eine Figur aussehen, damit Rolle, Kostüm, Licht und Kamera zusammenpassen? Dafür planst du Maskenbilder, stellst Teile selbst her, arbeitest direkt an Menschen und betreust die Maske oft noch während der Vorstellung oder des Drehs, damit sie unter echten Produktionsbedingungen hält.

Besonderheit

Im Unterschied zu reinem Beauty-Make-up muss eine Maskenarbeit hier unter echten Produktionsbedingungen funktionieren: unter Scheinwerfern, in Nahaufnahme, über viele Stunden und oft Szene für Szene exakt gleich.

Warum Vorbereitung fast so wichtig ist wie das Schminken selbst

Was das Publikum oder die Kamera sieht, ist nur der sichtbare Teil der Arbeit. Dahinter stecken Recherche, Entwurf, Materialwahl, Anproben, Abdrucknahmen, Zeitplanung und genaue Dokumentation. Gerade bei Serien, langen Theaterläufen oder Filmproduktionen muss ein Look an vielen Tagen reproduzierbar bleiben. Deshalb gehört zu diesem Beruf nicht nur kreatives Gestalten, sondern auch diszipliniertes Vorbereiten und Festhalten jedes Schritts.

Alle Aufgaben

  • Maskenkonzept mit Regie abstimmen

    Zu Beginn klärst du mit Regisseurinnen, Regisseuren und oft auch mit der Kostümbildung, wie eine Figur wirken soll. Dabei geht es nicht nur um „schön“ oder „auffällig“, sondern um Zeitepoche, Charakter, Lichtverhältnisse, Kameranähe, Produktionsort und Belastungen wie Hitze, Schweiß oder Regen. Aus diesen Vorgaben leitest du ab, welche Schminktechnik, welche Materialien und welche Haar- oder Maskenteile überhaupt sinnvoll sind.

  • Stile, Epochen und Figuren recherchieren

    Für historische Stücke oder bestimmte Genres recherchierst du Frisuren, Bärte, Hautbilder und typische Merkmale einer Zeit. Bei Fantasiefiguren entwickelst du stattdessen eigene Bildideen, die zur Rolle und zur Welt der Produktion passen. Dafür arbeitest du mit Internetquellen, Archiven, Bibliotheken oder Bildsammlungen und übersetzt die Recherche in umsetzbare Entwürfe.

  • Entwurfsskizzen und Modelle erstellen

    Du zeichnest Maskenideen per Hand oder mit Computerprogrammen und entwickelst daraus konkrete Gestaltungsvorschläge. Dabei achtest du auf Form, Farbe, Proportionen und darauf, wie sich Maske, Frisur und Kostüm gegenseitig beeinflussen. Bei aufwendigeren Arbeiten können auch Modelle oder Vorlagen entstehen, damit alle Beteiligten vorab sehen, wie das Ergebnis aussehen soll.

  • Haut, Haare und Gesichtsformen analysieren

    Bevor du eine Maske anfertigst oder aufträgst, prüfst du Hauttyp, Haarfarbe, Gesichtsform und besondere Merkmale der darstellenden Person. Bei Spezialanfertigungen nimmst du Maße oder Abdrucke von Nase, Kinn, Kopf oder anderen Körperteilen. Das ist wichtig, damit Prothesen, Glatzen oder Haarteile später gut sitzen, verträglich sind und in Bewegung glaubwürdig wirken.

  • Perücken und Haarteile anfertigen

    Du stellst Perücken, Bärte, Wimpern, Frisurteile, Körperbehaarung oder Glatzen aus echtem Haar oder haarfremden Werkstoffen her. Je nach Produktion geht es um historische Frisuren, Fantasiefiguren oder ganz realistische Ergänzungen, die später kaum erkennbar sein dürfen. Dabei arbeitest du sehr präzise, weil Haaransatz, Dichte, Farbe und Befestigung über die Glaubwürdigkeit entscheiden.

  • Masken und Prothesen herstellen

    Für starke Veränderungen fertigst du starre oder flexible Masken sowie künstliche Gesichts- und Körperteile an, etwa Nasen, Kinnpartien, Wunden, Deformationen oder Glatzen. Dafür kommen Materialien wie Latex, Silikon, Gelatine, Kaltschaum oder Gummimilch zum Einsatz. Diese Teile müssen zur Anatomie passen, sich möglichst natürlich bewegen und unter Schminke, Licht und Kamera überzeugend aussehen.

  • Spezialeffekte und Verletzungen gestalten

    Du erzeugst Hautveränderungen, Aktionsverletzungen, Schmutz, Alterung oder Fantasieeffekte, zum Beispiel Schnittwunden, Schussverletzungen oder vernarbte Haut. Dafür kombinierst du Schminkfarben, Filmblut, Modelliermaterialien und Prothesen so, dass das Ergebnis plastisch und glaubwürdig wirkt. Besonders bei Nahaufnahmen fällt sofort auf, wenn Farben, Ränder oder Oberflächen nicht stimmen.

  • Darstellerinnen und Darsteller schminken

    Vor Aufführungen, Drehs oder Shootings trägst du die geplante Schminke anatomisch passend auf. Das kann von natürlichem, verjüngendem oder charakterveränderndem Make-up bis zu plakativen Bühnenmasken, Tiermasken oder Bodypainting reichen. Entscheidend ist, dass die Maske nicht nur aus der Nähe funktioniert, sondern auch unter Scheinwerfern, auf der Bühne oder vor der Kamera den gewünschten Eindruck erzeugt.

  • Frisuren und Haarteile anbringen

    Du stylst Eigenhaar oder setzt Perücken, Bärte, Glatzen und andere Haarteile so auf, dass sie sicher halten und zur Figur passen. Dabei können auch Schneiden, Färben oder das Gestalten von Frisuren verschiedener Epochen nötig sein. Die Übergänge müssen sauber gearbeitet sein, damit das Ergebnis weder von der Kamera noch vom Publikum als künstlich erkannt wird.

  • Schmink- und Produktionspläne dokumentieren

    Du erstellst Schminkpläne, Materiallisten, Zeitabläufe und Dokumentationen zum fertigen Maskenkonzept. Das ist besonders wichtig, wenn ein Look an vielen Drehtagen oder in langen Vorstellungsserien immer gleich reproduziert werden muss. Auch Berechnungen, Kalkulationen und Abrechnungen können dazugehören.

  • Maske während Proben und Drehs betreuen

    Während Proben, Vorstellungen oder Dreharbeiten kontrollierst du laufend, ob Schminke, Prothesen und Haarteile noch sitzen. Du besserst nach, veränderst Details zwischen Szenen und reagierst auf Schweiß, Bewegungen, Lichtwechsel oder beschädigte Maskenteile. Gerade bei Filmproduktionen muss der Look oft über viele Stunden und in mehreren Einstellungen exakt gleich bleiben.

  • Darsteller abschminken und Teile abnehmen

    Nach dem Einsatz entfernst du Schminke, Kleber, Haarteile und Maskenteile fachgerecht und hautschonend. Dabei achtest du darauf, dass empfindliche Haut nicht unnötig gereizt wird und wiederverwendbare Teile unbeschädigt bleiben. Auch das gehört zur professionellen Betreuung der Darstellerinnen und Darsteller.

  • Masken, Perücken und Geräte instand halten

    Verwendete Masken, Haarteile und Werkzeuge reinigst du, besserst sie aus und lagerst sie ordentlich oder bringst sie in den Fundus zurück. Du wartest Airbrush-Geräte, Pinsel, Scheren und anderes Arbeitsmaterial und führst Inventurlisten. Ohne diese Pflege würden Materialien schneller unbrauchbar, hygienische Probleme entstehen oder bei der nächsten Produktion wichtige Teile fehlen.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Typische Arbeitsorte

Je nach Produktion kann dein Arbeitsplatz sehr unterschiedlich aussehen:

  • 🎭 Maskenräume in Theater-, Opern- und Musicalhäusern
  • 📺 Studios und Nebenräume bei Fernsehanstalten
  • 🎬 Garderoben, Set-Bereiche und mobile Plätze bei Filmproduktionen
  • 📸 Fotostudios und Werbeproduktionen

Ungewohnt

Bei Außendrehs hast du oft keinen perfekt eingerichteten Maskenplatz. Dann musst du mit wenig Raum, wechselndem Wetter und improvisierten Abläufen trotzdem präzise arbeiten.

Typische Umgebungsmerkmale

  • Maskenräume in Theatern und Opernhäusern
  • Planung und Dokumentation mit digitalen Tools
  • enger Kontakt mit Darstellenden und Produktionsteam
  • wechselnde Einsatzorte bei mobilen Produktionen
  • Abendtermine im Theaterbereich
  • feine Handarbeit mit Haarteilen und Prothesen
  • Kontakt mit Klebern, Farben und Kunststoffen
  • eingeschränkte Arbeitsplätze bei Außendrehs

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mithelfen zum eigenen Figurenlook

Direkt nach der Lehre wirst du in vielen Fällen noch nicht die gesamte Hauptrolle einer großen Produktion allein gestalten, aber genau dort entwickelt sich der Beruf weiter. Mit jeder Produktion wächst dein Anteil: zuerst bereitest du mit vor, betreust einzelne Darstellende oder Szenen und übernimmst nach und nach komplexere Looks. Entscheidend ist, dass du zeigen kannst, dass deine Arbeit nicht nur kreativ ist, sondern unter Zeitdruck zuverlässig wiederholbar bleibt. Wer das kann, wird in Produktionen schnell zu einer Person, der man ganze Maskenabläufe anvertraut. Gerade in einem Beruf mit eher wenigen Lehrstellen zählt praktische Erfahrung oft besonders stark.

Worauf du dich fachlich spezialisieren kannst

Mit Berufserfahrung werden oft diese Richtungen interessant:

  • 🩸 Spezialbereiche wie SFX, also künstliche Verletzungen, Hautveränderungen und starke Verformungen
  • 🏛️ Historische Maskenbilder mit Frisuren, Bärten und Gesichtsbildern bestimmter Epochen
  • 👽 Genres wie Horror, Fantasy oder Science-Fiction, in denen eigene Bildwelten gefragt sind
  • 🧪 Entwicklung neuer Techniken und Arbeitsweisen für Materialien, Effekte und Tragekomfort
  • 🎭 Spezialanfertigungen von Maskenbildern für besondere Rollen oder aufwändige Produktionen

Ein Weg für Leute, die lieber fachlich tief werden als Chef sein

Nicht jeder möchte ein eigenes Unternehmen führen oder Personalverantwortung übernehmen. In diesem Beruf kann auch der fachliche Weg sehr stark sein: Du wirst zu der Person, die bei schwierigen Glatzenrändern, realistischen Alterungen oder komplizierten Haararbeiten gerufen wird. Solche Profile entstehen nicht über Titel, sondern über Qualität, Verlässlichkeit und ein starkes Portfolio. Wenn du gerne mit den Händen arbeitest und sichtbar gute Ergebnisse lieferst, kann genau diese Spezialisierung dein Platz sein. Dann besteht Erfolg nicht darin, möglichst viel zu verwalten, sondern darin, dass andere wissen: Diese Arbeit sitzt.

Eigene Aufträge und Selbstständigkeit aufbauen

Selbstständigkeit ist in diesem Feld möglich, aber sie läuft oft nicht einfach über „ich schminke halt auf eigene Rechnung“, sondern über klar definierte gewerbliche Wege. Laut Quelle ist eine selbstständige Ausübung vor allem im reglementierten Gewerbe Kosmetik möglich; außerdem gibt es freie Gewerbe wie Farb-, Typ- und Stilberatung oder die Erzeugung von Kunststoffmaskenteilen für Verkleidungszwecke. Daraus kann ein sehr eigenes Profil entstehen: zum Beispiel Beratung rund um Stil und Wirkung, die Herstellung spezieller Verkleidungsteile oder ein Angebot, das Produktionen mit Material, Know-how oder Einzelanfertigungen versorgt. Wer diesen Weg gehen will, braucht neben der Gestaltung auch einen Blick für Anmeldung, Nachweise und wirtschaftliche Planung. Der Reiz daran ist klar: Du baust dir eine Arbeitsweise auf, die wirklich zu deiner Handschrift passt.

Berufsfelder, in die dich das Können weitertragen kann

Aus dem Maskenbild heraus öffnen sich auch angrenzende Richtungen:

  • 💄 Arbeit als VisagistIn mit starkem Fokus auf Make-up und Erscheinungsbild
  • 🎨 Tätigkeit als Farb- und TypberaterIn
  • 📦 Handel, Vertrieb oder Verleih von Materialien, Perücken und Zubehör
  • 🎓 Workshops und Seminare zur Herstellung von Maskenbildern und Spezialteilen

Realität

Dieser Lehrberuf ist noch jung und wird selten erlernt. Das heißt: Der Weg ist nicht so standardisiert wie in großen Massenberufen, aber genau deshalb kann ein gutes Portfolio und echte Produktionserfahrung besonders viel Gewicht haben.

Der bodenständige Weg: gute Produktionen, gutes Handwerk, freier Kopf danach

Es muss nicht immer die große Karriereleiter sein. Für viele ist ein gutes Ziel, in Theater-, Fernseh-, Foto- oder Werbeproduktionen verlässlich mitzuarbeiten, saubere Arbeit abzuliefern und sich über die Jahre einen Namen als sichere Fachkraft zu machen. Dann weiß man, wie man einen Arbeitstag vorbereitet, wie man mit Darstellenden umgeht und wie man auch unter Druck einen Look sauber hält. Das kann ein sehr stabiles Berufsleben sein: handwerklich konkret, sichtbar im Ergebnis und mit dem Gefühl, Teil einer Produktion gewesen zu sein, ohne dass der ganze Beruf nur aus Büroarbeit besteht. Gerade wenn du einen kreativen Beruf suchst, der trotzdem stark an Können und Disziplin hängt, ist das ein ehrliches und solides Zukunftsbild.

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