Als Finanz- und RechnungswesenassistentIn sorgst du dafür, dass ein Betrieb seine Zahlen im Griff hat: Du erfasst Geschäftsfälle, kontrollierst Belege, unterstützt bei Lohnverrechnung, Kostenrechnung und Abschlussarbeiten. Der Beruf unterscheidet sich von allgemeinen Büroberufen dadurch, dass sich fast alles um Buchhaltung, Abgaben, Kennzahlen und rechtlich korrekte Finanzdaten dreht.
- 3 Jahre
- Berufsschule Eisenstadt
Gehaltsentwicklung (KV)
- 1. LEHRJAHR€ 1.021€ 856 – € 1.186
- 2. LEHRJAHR€ 1.248€ 1.081 – € 1.435
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ÖBB Lehrberufe: „Bürokauffrau:mann & Finanz und Rechnungswesenassistenz"ÖBB-Infrastruktur Aktiengesellschaft 
Was macht eine Finanz- & Rechnungwesenassistent:in? | Lehrberuf erklärt - Schmid BaugruppeSchmid Dachbau GmbH
„Hier geht es nicht um „ein bisschen Büro“, sondern um die Zahlenbasis, auf der Geschäftsleitung, Preise, Budgets und Jahresabschlüsse aufbauen.“
Was du mitbringen solltest
mehr- Logisch-analytisches Denken
- Anwendung und Bedienung digitaler Tools
- Kenntnisse von Buchhaltungsprogrammen
- Datensicherheit und Datenschutz
- Verschwiegenheit und Diskretion
Typische Aufgaben
mehr- Belege prüfen, ordnen und kontieren
- Geschäftsfälle im System verbuchen
- Lohn- und Gehaltsdaten abrechnen
- Meldungen an Finanzamt und Sozialversicherung übermitteln
- Kosten und Budgets mitberechnen
Arbeitsumgebung
mehr- Büro in Unternehmen oder Kanzlei
- Langer Bildschirmarbeitsplatz
- Kontakt mit Buchhaltung, Personal und Geschäftsleitung
- Arbeit mit Telefon, E-Mail und Onlinemeetings
- Mehrarbeit zu Stichtagen möglich
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre arbeitest du meist zuerst in der laufenden Buchhaltung, Personalverrechnung oder Kostenrechnung und übernimmst schrittweise mehr Verantwortung bei Abschlüssen, Meldungen und Auswertungen. Häufige nächste Wege sind Spezialisierungen wie Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Personalverrechnung, Controlling oder später Bilanzbuchhaltung. Mit Erfahrung kannst du in Leitungsfunktionen aufsteigen oder dich in einem Bilanzbuchhaltungsberuf selbstständig machen; daneben gibt es noch weitere Wege über Software-, Prüfungs- oder Beratungsnähe.Lehrstellen als Finanz- und RechnungswesenassistentIn in deiner Nähe
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Im Detail
Anforderungen
Gut aufgehoben bist du in diesem Beruf, wenn du mit Zahlen sauber und ausdauernd arbeitest und auch bei wiederkehrenden Abläufen aufmerksam bleibst. Wichtig ist nicht nur Rechnen, sondern auch, gesetzliche Vorgaben, Fristen, digitale Systeme und vertrauliche Daten zuverlässig im Blick zu behalten.
Achtung
Wer Zahlen grundsätzlich nicht mag oder sich bei langen Bildschirmphasen schwer konzentrieren kann, wird sich in diesem Beruf meist schwertun. Die Arbeit wirkt nach außen ruhig, verlangt aber über viele Stunden hinweg hohe Genauigkeit.
Was oft unterschätzt wird
Viele denken bei Buchhaltung nur an Rechnen. In der Praxis kommen noch andere Dinge dazu:
- 📅 Fristen einhalten, auch wenn mehrere Meldungen gleichzeitig anstehen
- 🔒 Vertrauliche Gehalts- und Unternehmensdaten korrekt schützen
- 🧠 Gesetzliche Regeln, Kontierungen und betriebliche Abläufe auseinanderhalten
- 🖥️ Neue Softwarefunktionen und digitale Prozesse laufend mitlernen
Alle Anforderungen
Fachkompetenz
- Zahlenverständnis und Rechnenhoch
- Mathematisch-rechnerische Fähigkeithoch
- Kaufmännisches Verständnishoch
- Wirtschaftliches Verständnismittel
- Anwendung und Bedienung digitaler Toolshoch
- Kenntnisse von Buchhaltungsprogrammenhoch
- Datensicherheit und Datenschutzhoch
- Gute Deutschkenntnissemittel
- Sprachfertigkeit schriftlichmittel
Methodenkompetenz
- Logisch-analytisches Denkenhoch
- Organisationsfähigkeithoch
- Planungsfähigkeitmittel
- Systematische Arbeitsweisehoch
Sozialkompetenz
- Sprachfertigkeit mündlichmittel
- Kommunikationsfähigkeitmittel
- Kundenorientierungniedrig
Allgemein
- Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
- Selbstständiges Arbeitenmittel
- Lernbereitschaftmittel
- Teamfähigkeitmittel
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeithoch
- Verantwortungsbewusstseinhoch
- Einsatzfreudemittel
- Gepflegtes Erscheinungsbildniedrig
Selbstkompetenz
- Aufmerksamkeithoch
- Merkfähigkeitmittel
- Rechtsbewusstseinhoch
- Verschwiegenheit und Diskretionhoch
- Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
- Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
- Belastbarkeit und Resilienzmittel
- Psychische Belastbarkeit bei Termindruckmittel
Im Detail
Aufgaben
Im Alltag arbeitest du mit Belegen, Buchhaltungssoftware und Meldesystemen und verwandelst einzelne Zahlungsvorgänge in nachvollziehbare Unternehmenszahlen. Typisch ist dabei die Kombination aus laufender Routinearbeit, genauer Kontrolle und Stichtagsphasen, in denen Abschlüsse, Meldungen oder Auswertungen termingerecht fertig werden müssen.
Wichtig
Ein großer Teil der Arbeit ist heute digital und teilweise automatisiert. Gerade deshalb wird deine Kontrolle wichtiger: Das System bucht viel vor, aber ob die Daten sachlich stimmen, muss jemand mit Fachwissen prüfen.
Alle Aufgaben
Belege prüfen, ordnen und kontieren
Du sammelst Eingangs- und Ausgangsrechnungen, Quittungen, Bankauszüge, Lieferscheine oder Inventurunterlagen, kontrollierst sie auf Vollständigkeit und versiehst sie mit Belegnummern. Danach ordnest du die Geschäftsfälle den richtigen Konten zu, damit sie korrekt verbucht werden können. Wenn ein Beleg fehlt oder unklar ist, musst du nachfragen, bevor Zahlen ins System übernommen werden.
Geschäftsfälle im System verbuchen
Die laufende Buchführung wird heute fast vollständig mit Buchhaltungsprogrammen erledigt. Du erfasst Zahlungsvorgänge, Aufwände, Erträge, Anlagegüter oder Kapitalbewegungen im System und kontrollierst, ob die Daten plausibel sind. Je nach Betrieb arbeitest du mit Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder mit doppelter Buchführung.
Lohn- und Gehaltsdaten abrechnen
Du erfasst und prüfst Daten für die Lohn- und Gehaltsverrechnung und unterstützt oder erledigst die Abrechnung der Bezüge. Dabei müssen Arbeitszeiten, Abzüge, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge korrekt berücksichtigt werden. Fehler wirken sich direkt auf die Auszahlung an Beschäftigte aus und müssen deshalb besonders genau vermieden werden.
Meldungen an Finanzamt und Sozialversicherung übermitteln
Für Steuern, Abgaben und Sozialversicherung bereitest du digitale Formulare und Listen vor und wickelst Meldungen über Systeme wie FinanzOnline und ELDA ab. Dazu gehören auch Abrechnungen mit Steuerbehörden und Sozialversicherungsstellen. Du arbeitest dabei fristgebunden, weil verspätete oder fehlerhafte Meldungen Folgen für den Betrieb haben können.
Überweisungen und Zahlungsläufe durchführen
Je nach Aufgabenbereich bereitest du Überweisungen vor oder führst Zahlungsläufe aus. Dabei achtest du darauf, dass Beträge, Empfänger und Fälligkeiten stimmen und offene Rechnungen rechtzeitig beglichen werden. Auch hier ist Kontrolle wichtig, weil Zahlendreher oder falsche Kontodaten sofort Geld kosten können.
Inventuren und Bestände erfassen
Bei Inventuren hilfst du mit, vorhandene Bestände zu zählen, zu erfassen und mit den Aufzeichnungen abzugleichen. Diese Daten sind wichtig, damit Vermögen und Lagerstände im Rechnungswesen korrekt dargestellt werden. Gerade zum Jahresende spielen solche Erhebungen eine wichtige Rolle für den Abschluss.
Kosten und Budgets mitberechnen
Du unterstützt in der Kostenrechnung, also bei der Ermittlung von Fixkosten, Herstellungskosten und anderen betrieblichen Kosten. Außerdem arbeitest du an Budgets mit und kontrollierst, ob geplante Ausgaben eingehalten werden. Diese Zahlen sind die Grundlage für Preisentscheidungen, Produktionsplanung oder wirtschaftliche Steuerung.
Kennzahlen auswerten und Statistiken erstellen
Aus Buchhaltungs- und Kostendaten bereitest du Tabellen, Auswertungen und betriebswirtschaftliche Kennzahlen auf. Die Ergebnisse werden laufend ergänzt, verglichen und für die Geschäftsleitung oder andere Abteilungen verständlich dargestellt. Dabei geht es nicht nur ums Rechnen, sondern auch darum, Entwicklungen und Abweichungen zu erkennen.
Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse vorbereiten
Zu bestimmten Stichtagen bereitest du Unterlagen und Buchungen für Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse vor. Du stellst Daten zusammen, kontrollierst offene Punkte und arbeitest bei Abschlussbuchungen mit. In größeren Betrieben unterstützt du dabei häufig BilanzbuchhalterInnen oder die Finanzleitung.
Bei Bilanz und Geschäftsbericht mitwirken
Wenn der Betrieb bilanzierungspflichtig ist, hilfst du bei den Jahresabschlussarbeiten und bei der Erstellung der Bilanz mit. Je nach Betrieb arbeitest du auch an Berichten mit, in denen die wirtschaftliche Lage des Unternehmens dargestellt wird. Dafür müssen Zahlen aus verschiedenen Bereichen korrekt zusammengeführt werden.
Unterlagen digital und physisch ablegen
Verbuchte Belege, Rechnungen, Verträge und andere Unterlagen müssen nachvollziehbar abgelegt werden. Du führst dafür Ablagesysteme, oft digital, teilweise aber auch mit geordneten Ordnerstrukturen. Gute Ablage ist im Rechnungswesen keine Nebensache, weil Unterlagen bei Prüfungen oder Rückfragen schnell auffindbar sein müssen.
Mit Steuerberatung und Prüfung zusammenarbeiten
Im Arbeitsalltag stimmst du dich mit SteuerberaterInnen, WirtschaftsprüferInnen, RevisorInnen, Banken oder internen Fachabteilungen ab. Du bereitest angeforderte Unterlagen vor, beantwortest Rückfragen und lieferst Zahlen in der Form, die für Prüfungen oder Beratungen gebraucht wird. Besonders bei Jahresabschlüssen und Kontrollen ist diese Zusammenarbeit wichtig.
Im Detail
Arbeitsumgebung
Mit wem du im Alltag zu tun hast
Auch wenn du viel am Bildschirm arbeitest, bist du nicht isoliert.
- 👥 KollegInnen aus Buchhaltung, Kostenrechnung und Personalverrechnung
- 🏢 Geschäftsleitung und andere Fachabteilungen, die Zahlen oder Auswertungen brauchen
- 📑 SteuerberaterInnen, WirtschaftsprüferInnen und RevisorInnen bei Prüfungen oder Abschlussarbeiten
- 🏦 Banken, Finanzbehörden sowie fallweise KundInnen und LieferantInnen
Typische Umgebungsmerkmale
- Büro in Unternehmen oder Kanzlei
- Langer Bildschirmarbeitsplatz
- Kontakt mit Buchhaltung, Personal und Geschäftsleitung
- Arbeit mit Telefon, E-Mail und Onlinemeetings
- Mehrarbeit zu Stichtagen möglich
Im Detail
Zukunftsperspektiven
Nach der Lehre: vom Mitbuchen zum eigenen Verantwortungsbereich
Direkt nach der Lehre bist du nicht mehr nur unterstützend dabei, sondern übernimmst meist einen klar abgegrenzten Teilbereich selbst. Das kann zum Beispiel die Kreditorenbuchhaltung sein, also alles rund um Eingangsrechnungen und Zahlungen, oder die laufende Personalverrechnung für bestimmte Beschäftigtengruppen. Mit der Zeit arbeitest du sicherer mit Fristen, erkennst typische Fehler schneller und brauchst bei Standardfällen weniger Rücksprache. Genau dieser Schritt ist im Rechnungswesen entscheidend: Irgendwann ist ein Bereich „dein Bereich“, und andere verlassen sich darauf, dass deine Zahlen stimmen. Wer sauber arbeitet, bekommt oft früh Verantwortung, weil Verlässlichkeit in diesem Beruf mehr zählt als lautes Auftreten.
Typische Spezialisierungen im Rechnungswesen
Aus der Lehre führt der Weg oft nicht in eine einzige Richtung, sondern in einen fachlichen Schwerpunkt.
- 📥 Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung: offene Rechnungen, Zahlungen, Mahnwesen und Abstimmungen sauber im Griff behalten
- 🏭 Anlagenbuchhaltung: Anschaffungen, Abschreibungen und Vermögenswerte korrekt erfassen
- 👤 Personalverrechnung: Löhne, Gehälter, Abzüge, Meldungen und Arbeitnehmerveranlagungen sicher abwickeln
- 📊 Kostenrechnung und Controlling: Kostenstrukturen analysieren, Budgets überwachen und Kennzahlen für Entscheidungen aufbereiten
- 📘 Bilanzbuchhaltung und Jahresabschluss: Abschlussbuchungen, Bilanz und Berichte mit wachsender Verantwortung mitgestalten
- 💻 Fachsoftware wie SAP: sich auf die Systeme spezialisieren, mit denen große Betriebe ihre Finanzprozesse steuern
Wenn du tiefer in Zahlen eintauchen willst: Bilanzierung, Steuern, IFRS
Ein besonders klarer Entwicklungspfad führt in Richtung Bilanzbuchhaltung. Dort geht es nicht mehr nur um die laufende Erfassung von Geschäftsfällen, sondern stärker um Abschlusslogik, Bewertung, steuerliche Fragen und die Aussagekraft von Jahresabschlüssen. In größeren Unternehmen oder international geprägten Umgebungen können auch Themen wie IFRS wichtiger werden. Dann arbeitest du an Berichten, die nicht nur intern gebraucht werden, sondern auch für Banken, Eigentümer oder Prüfer relevant sind. Dieser Weg passt gut zu Menschen, die nicht nur korrekt buchen, sondern verstehen wollen, was die Zahlen über ein Unternehmen wirklich aussagen.
Aufstieg im Betrieb: vom Zahlenprofi zur Leitung
Mit Berufserfahrung kannst du dich von der Sachbearbeitung in koordinierende oder leitende Rollen entwickeln. Dann kontrollierst du nicht nur eigene Buchungen, sondern teilst Aufgaben ein, sprichst mit der Geschäftsleitung über Kennzahlen und entscheidest mit, wie Prozesse organisiert werden. Laut den Quellen sind Aufstiege etwa zu BilanzbuchhalterInnen, AbteilungsleiterInnen, ProkuristInnen oder GeschäftsführerInnen möglich; im Bereich Kostenrechnung kann der Weg auch in Richtung Produktmanagement führen. Solche Rollen verlangen mehr Überblick und Entscheidungskraft, aber sie bauen direkt auf dem auf, was du in der Lehre lernst: saubere Zahlenarbeit als Grundlage für betriebliche Entscheidungen.
Selbstständig im Bilanzbuchhaltungsberuf
Wenn du später selbstständig arbeiten willst, gibt es in diesem Beruf einen sehr konkreten Weg: über die im Bilanzbuchhaltungsgesetz geregelten Berufe BuchhalterIn, PersonalverrechnerIn oder BilanzbuchhalterIn. Das ist kein vager Traum von „irgendwann vielleicht selbstständig“, sondern ein klar geregeltes Berufsfeld mit festgelegten Befugnissen. Selbstständige BilanzbuchhalterInnen dürfen Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung und Personalverrechnung durchführen, einschlägig beraten und Arbeitnehmerveranlagungen an die Abgabenbehörden übermitteln; unter bestimmten Umsatzgrenzen ist auch die Bilanzierung möglich. Das Bild dazu ist ziemlich greifbar: Du kannst für mehrere kleine Unternehmen die laufende Buchhaltung oder Lohnverrechnung übernehmen und dir einen Kundenstock aufbauen, statt nur für einen einzigen Betrieb zu arbeiten.
Rechtsgrundlage
Die selbstständige Tätigkeit als BuchhalterIn, PersonalverrechnerIn oder BilanzbuchhalterIn ist in Österreich im Bilanzbuchhaltungsgesetz geregelt. Es geht also um einen klar definierten Berufsweg mit rechtlichen Voraussetzungen, nicht um ein formloses Nebenbei-Angebot.
Ein Beruf, der mit Digitalisierung nicht verschwindet
Automatisierte Belegerkennung, digitale Workflows und integrierte ERP-Systeme verändern das Rechnungswesen stark. Gerade deshalb verschiebt sich die Arbeit: weniger bloßes Abtippen, mehr Kontrolle, Plausibilitätsprüfung, Auswertung und Abstimmung. Wer Software gut versteht und gleichzeitig fachlich sauber arbeitet, wird wertvoller, nicht ersetzbar. Besonders in größeren Unternehmen kann daraus ein Weg entstehen, bei dem du zwischen Fachabteilung und Systemwelt arbeitest, etwa rund um SAP, digitale Finanzprozesse oder die Qualität automatisierter Buchungen. Für Jugendliche, die zwar keinen Programmierberuf wollen, aber gerne mit Systemen und Logik arbeiten, ist das eine ernstzunehmende Zukunftsrichtung.
Wo du später arbeiten kannst
Die Ausbildung bindet dich nicht an eine einzige Branche, weil fast jede Organisation Buchhaltung braucht.
- 🏢 Interne Buchhaltung in Unternehmen aller Größen und Branchen
- 📚 Buchhaltungsbetriebe sowie Steuerberatungs- und Wirtschaftstreuhandkanzleien
- 🏛️ Große Betriebe oder öffentlicher Dienst mit eigenen kaufmännischen Weiterbildungswegen
- 🔍 Prüfungsnahe Bereiche wie Revision oder Wirtschaftsprüfung als Anschlussfeld
- 📈 Bereiche mit stärkerer Steuerungsperspektive wie Controlling oder Treasury Management
Der ruhige, stabile Weg ist hier kein Plan B
Nicht jeder will Abteilungsleitung oder Selbstständigkeit. In diesem Beruf ist auch ein anderer Weg realistisch und wertvoll: ein verlässlicher Fachjob mit klaren Aufgaben, geregelteren Bürozeiten und einem Können, das in fast jeder Branche gebraucht wird. Wenn du gern ordentlich arbeitest, Verantwortung übernimmst und am Ende des Tages sehen willst, dass etwas wirklich stimmt, kann das ein starkes Fundament für dein Leben sein. Dazu kommt: Weil kein Unternehmen ohne Rechnungswesen auskommt, ist das Wissen nicht an einen Modetrend gebunden. Du baust dir also ein Können auf, das auch dann trägt, wenn du später den Arbeitgeber oder sogar die Branche wechselst.
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