Aus Scoutra wird Junik

Aus Scoutra wird Junik

Junik kommt von „unique“. Kein Jugendlicher ist wie der andere, und keine Lehrstelle ist wie die andere. Genau danach bauen wir: dass jeder Einzelne die Entscheidung trifft, die zu ihm passt, und nicht die, die am lautesten beworben wird.

Sonst ändert sich nichts. Dieselbe Firma, dieselben Leute, dieselbe App — nur der Name ist neu. Alte Adressen auf scoutra.at führen weiter hierher.

In den Stores steht vorübergehend noch Scoutra. Es ist dieselbe App; wer sie schon hat, muss nichts tun.

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ApplikationsentwicklerIn - Coding

Als ApplikationsentwicklerIn - Coding entwickelst du Software für Computer, Smartphones, Tablets oder Browser-Anwendungen und passt sie an konkrete Probleme von Betrieben oder Kundinnen und Kunden an. Du programmierst nicht einfach drauflos, sondern klärst zuerst Anforderungen, planst den Ablauf, arbeitest mit Datenbanken und testest die Anwendung so lange, bis sie zuverlässig, verständlich und sicher funktioniert.

  • 4 Jahre
  • Berufsschule Eisenstadt

Gehaltsentwicklung (KV)

  1. 1. LEHRJAHR€ 1.001€ 700 – € 1.224
  2. 2. LEHRJAHR€ 1.259€ 1.054 – € 1.529
  3. 3. LEHRJAHR€ 1.557€ 1.274 – € 1.835
  4. 4. LEHRJAHR€ 1.967€ 1.691 – € 2.386

Nur in der App

Passt dieser Beruf zu dir?

Gefragt sind vor allem Denker:in und Organisierte. Wie gut du dazu passt, zeigt der Persönlichkeitstest in 10 bis 30 Minuten.

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Einblicke

Videos aus Lehrbetrieben

  • Lehre Applikationsentwicklung - CodingFill Gesellschaft m.b.H.
  • Lehre Applikationsentwicklung Coding in der OÖGOberösterreichische Gesundheitsholding GmbH
  • TGW Logistics Insights - CoderTGW Logistics GmbH

„Dieser Beruf dreht sich nicht nur ums Coden: Du übersetzt echte Anforderungen von Kundinnen und Kunden in Software, die funktionieren, erweitert werden können und auch in ein paar Jahren noch wartbar ist.“

Was du mitbringen solltest

mehr
  • Logisch-analytisches Denken
  • Komplexes und vernetztes Denken
  • Problemlösungsfähigkeit
  • Datensicherheit und Datenschutz verstehen
  • Kundinnenorientierung
  • Lernbereitschaft
  • Sicherheitsbewusstsein
  • Gutes Sehvermögen

Typische Aufgaben

mehr
  • Applikationen und Module programmieren
  • Daten analysieren und Datenmodelle festlegen
  • Datenbankzugriffe mit Abfragesprachen entwickeln
  • Datenschutz und Verschlüsselung umsetzen
  • Benutzeroberflächen und Zugänge einrichten
  • Testfälle entwickeln und Software prüfen

Arbeitsumgebung

mehr
  • Büroräume mit moderner IT-Ausstattung
  • Lange Bildschirmarbeit
  • Konzentriertes Arbeiten am Computer
  • Regelmäßiger Kontakt mit Kundinnen, Kunden und Teams
  • Teilweise Home Office möglich
  • Meist ruhig, aber viele Abstimmungen im Team
  • Bei Abgabeterminen fallweise längere Arbeitstage
  • Termindruck vor Rollouts und Deadlines

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre startest du meist als Entwickler in einem Team und übernimmst nach und nach größere Module, mehr Verantwortung für Tests, Datenbanken oder Kundentermine. Häufige Wege sind fachliche Spezialisierungen wie IT-Security, Cloud-Anwendungen, Datenbankanwendungen, UX oder Mobile Development, aber auch der Schritt in IT-Consulting, Business Analysis oder später in Architektur- und Leitungsaufgaben. In größeren Betrieben sind auch Aufstiege zu Meister, Werkmeister, Werkstättenleiter oder Leiter des technischen Kundendienstes möglich. Darüber hinaus kannst du dich mit dem freien Gewerbe "Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik" selbstständig machen.

Lehrstellen als ApplikationsentwicklerIn - Coding in deiner Nähe

Wo suchst du? Dann siehst du die Lehrstellen in deiner Umgebung.

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Im Detail

Anforderungen

Gut aufgehoben bist du hier, wenn du längere Zeit konzentriert an einem Bildschirm arbeiten kannst und Freude daran hast, logische Probleme systematisch zu zerlegen. Gleichzeitig reicht technisches Denken allein nicht: Du musst Anforderungen von Kundinnen und Kunden verstehen, Entscheidungen begründen und mit anderen Entwicklern oder Spezialisten sauber abstimmen können.

Achtung

Wer nur gerne am Computer sitzt, hat noch nicht automatisch Freude an diesem Beruf. Du musst Probleme über längere Zeit zerlegen, testen, neu denken und auch mit Rückfragen oder Änderungswünschen umgehen können.

Oft unterschätzte Belastungen

Körperlich ist die Arbeit nicht schwer wie auf einer Baustelle, aber ganz ohne Belastung ist sie nicht:

  • Stundenlanges Lesen von Code, Fehlermeldungen und kleinen Bildschirmdetails fordert die Augen stark
  • Langes Sitzen und konzentriertes Arbeiten ohne sichtbares Zwischenergebnis kann mental anstrengend sein
  • Künstliche Beleuchtung und dauernde Bildschirmarbeit sind nicht für jede Person angenehm
  • Kurz vor Deadlines steigt der Druck, weil Fehlerbehebungen und letzte Anpassungen oft gleichzeitig kommen

Alle Anforderungen

Methodenkompetenz

  • Logisch-analytisches Denkenhoch
  • Komplexes und vernetztes Denkenhoch
  • Problemlösungsfähigkeithoch
  • Planungsfähigkeithoch
  • Systematische Arbeitsweisehoch
  • Organisationsfähigkeitmittel
  • Koordinationsfähigkeitmittel
  • Interdisziplinäres Denkenmittel

Fachkompetenz

  • Mathematisches Verständnismittel
  • Technisches Verständnismittel
  • Datensicherheit und Datenschutz verstehenhoch
  • Anwendung generativer KI und KI-Assistenzsystememittel
  • Fremdsprachenkenntnissemittel
  • Präsentationsfähigkeitmittel

Sozialkompetenz

  • Kommunikationsfähigkeithoch
  • Kundinnenorientierunghoch
  • Argumentationsfähigkeitmittel
  • Kritikfähigkeitmittel
  • Aufgeschlossenheitmittel
  • Kontaktfähigkeitmittel
  • Sprachfertigkeit mündlichmittel

Allgemein

  • Teamfähigkeitmittel
  • Genaues und sorgfältiges Arbeitenhoch
  • Selbstständiges Arbeitenhoch
  • Lernbereitschafthoch
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeitmittel
  • Einsatzfreudemittel
  • Verantwortungsbewusstseinhoch
  • Gepflegtes Erscheinungsbildniedrig

Selbstkompetenz

  • Aufmerksamkeithoch
  • Konzentrationsfähigkeithoch
  • Ausdauer und Durchhaltevermögenhoch
  • Beurteilungsvermögen und Entscheidungsfähigkeitmittel
  • Eigeninitiativemittel
  • Flexibilität und Veränderungsbereitschaftmittel
  • Selbstorganisationhoch
  • Sicherheitsbewusstseinhoch

Koerperlich

  • Fingerfertigkeit beim Arbeiten mit Tastatur und Mausmittel
  • Auge-Hand-Koordination bei Bildschirmarbeitniedrig
  • Gutes Sehvermögenhoch
  • Unempfindlichkeit gegenüber künstlicher Beleuchtungmittel

Im Detail

Aufgaben

Der Kern des Berufs ist, aus Anforderungen Schritt für Schritt eine funktionierende Anwendung zu machen. Ein typischer Arbeitstag wechselt zwischen Gesprächen mit Auftraggebern, Planen, Programmieren, Testen, Fehlerbeheben und Dokumentieren. Entscheidend ist dabei nicht nur, dass die Software läuft, sondern dass sie benutzerfreundlich, barrierearm, sicher und später gut erweiterbar bleibt.

Wichtig

Gute Applikationsentwicklung erkennst du nicht daran, dass eine Funktion irgendwie läuft. Entscheidend ist, ob der Code testbar, wartbar, sicher und für spätere Änderungen vorbereitet ist.

Was den Alltag wirklich prägt

Von außen wirkt der Beruf oft so, als würdest du den ganzen Tag nur Code schreiben. In der Praxis ist das nur ein Teil davon. Ein großer Anteil besteht darin, Anforderungen sauber zu verstehen, technische Entscheidungen vorzubereiten, Tests zu planen und Ergebnisse für andere nachvollziehbar zu machen. Gerade bei betriebsspezifischer Software musst du auch den Arbeitsalltag der späteren Nutzer verstehen, sonst programmierst du an ihrem Bedarf vorbei. Deshalb ist dieser Beruf eine Mischung aus Denken, Strukturieren, Kommunizieren und erst dann Coden.

Alle Aufgaben

  • Anforderungen mit Kundinnen und Kunden klären

    Bevor du programmierst, musst du genau herausfinden, was die Applikation können soll, auf welchen Geräten sie laufen muss und welche Probleme sie lösen soll. Dabei sprichst du mit Auftraggebern über Funktionen, Abläufe, Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit und darüber, was technisch sinnvoll und wirtschaftlich umsetzbar ist. Wenn Anforderungen unklar bleiben, entstehen später teure Änderungen oder Software, die am Bedarf vorbeigeht.

  • Machbarkeit und Nutzen der Lösung beraten

    Du erklärst Kundinnen und Kunden, welche Umsetzung realistisch ist und wo Grenzen liegen. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um Kosten-Nutzen-Abwägungen, spätere Erweiterbarkeit, Wartbarkeit sowie rechtliche Punkte wie Lizenzen oder Urheberrecht. Diese Beratung entscheidet oft, ob aus einer Idee ein sauber geplantes Softwareprojekt wird.

  • Projektablauf und Ressourcen planen

    Für die Entwicklung legst du fest, welche Schritte in welcher Reihenfolge nötig sind, wie viel Zeit sie brauchen und wer woran arbeitet. Dazu gehören Projekt-, Zeit- und Ressourcenpläne, die mit Auftraggebern und im Team abgestimmt werden. Gerade bei größeren Anwendungen verhindert gute Planung, dass wichtige Teile wie Tests, Datenbankanbindung oder Rollout zu spät kommen.

  • Entwicklungsschritte im Team abstimmen

    Je nach Projekt arbeitest du mit weiteren Fachleuten zusammen, zum Beispiel aus Softwareentwicklung, Webentwicklung, Interface-Design oder Grafik. Du klärst Schnittstellen, teilst Aufgaben auf und sorgst dafür, dass einzelne Module technisch zusammenpassen. Das ist besonders wichtig, wenn mehrere Personen gleichzeitig an derselben Anwendung arbeiten.

  • Applikationen und Module programmieren

    Du schreibst den eigentlichen Code für Anwendungen oder einzelne Bestandteile davon. Das können Programme für Computer, mobile Apps oder browserbasierte Anwendungen sein, etwa ein Webshop, eine Kundendatenbank oder eine betriebliche Spezialsoftware. Dabei achtest du auf saubere Programmstruktur, Entwicklungsstandards und Codeconventionen, damit die Software nicht nur heute funktioniert, sondern auch später geändert und erweitert werden kann.

  • Daten analysieren und Datenmodelle festlegen

    Viele Anwendungen arbeiten mit Daten, die gespeichert, verknüpft und wieder abgerufen werden müssen. Du prüfst daher, welche Informationen die Applikation braucht, wie sie strukturiert sein sollen und welches Datenmodell oder Datenbankmanagementsystem dafür passt. Eine schlechte Datenstruktur macht Programme langsam, fehleranfällig oder schwer wartbar.

  • Datenbankzugriffe mit Abfragesprachen entwickeln

    Wenn eine Anwendung auf bestehende oder neu eingerichtete Datenbanken zugreifen soll, programmierst du die passenden Abfragen und Schnittstellen. Dafür verwendest du geeignete Abfragesprachen wie SQL und sorgst dafür, dass Daten korrekt gelesen, gespeichert oder weiterverarbeitet werden. Gerade bei Kundendaten, Produktionsdaten oder Forschungsdatenbanken muss dabei sehr genau gearbeitet werden.

  • Datenschutz und Verschlüsselung umsetzen

    Du baust Maßnahmen ein, damit Daten geschützt bleiben und nur berechtigte Personen Zugriff haben. Dazu gehören Benutzerzugriffe, Rechtevergaben, Datenschutzvorgaben, Datensicherheit und je nach Anwendung auch Verschlüsselung. Dieser Teil ist besonders wichtig, wenn personenbezogene, betriebliche oder andere sensible Daten verarbeitet werden.

  • Benutzeroberflächen und Zugänge einrichten

    Damit Menschen mit der Applikation tatsächlich arbeiten können, richtest du Benutzerinnenschnittstellen und Zugriffsrechte ein. Die Oberfläche soll verständlich bedienbar sein, auf unterschiedliche Endgeräte passen und auch Anforderungen an Barrierefreiheit berücksichtigen. Eine fachlich gute Software nützt wenig, wenn sie im Alltag umständlich oder unübersichtlich ist.

  • Testfälle entwickeln und Software prüfen

    Nach dem Programmieren wird die Anwendung mit geplanten Testfällen und Testdaten gründlich geprüft. Du kontrollierst, ob Funktionen korrekt laufen, Anforderungen erfüllt sind und ob an bestimmten Stellen Fehler oder unerwartete Reaktionen auftreten. Diese Testarbeit ist ein zentraler Teil der Qualitätssicherung und nicht bloß ein kurzer Schlusscheck.

  • Fehler dokumentieren und beheben

    Wenn bei Tests Probleme auftauchen, suchst du die Ursache im Code, in Datenzugriffen oder in der Systemumgebung und korrigierst sie. Dabei hältst du in Testprotokollen fest, was geprüft wurde, welche Fehler aufgetreten sind und wie sie behoben wurden. Solche nachvollziehbaren Aufzeichnungen sind wichtig, damit Qualität gesichert bleibt und Änderungen später verstanden werden können.

  • Dokumentation und Handbücher erstellen

    Du schreibst technische Dokumentationen für Kolleginnen und Kollegen sowie Hilfestellungen für die spätere Nutzung der Applikation. Darin wird beschrieben, welche Funktionen vorhanden sind, wie die Anwendung bedient wird und was bei Wartung oder Erweiterung zu beachten ist. Ohne gute Dokumentation wird Software für andere schnell zur Blackbox.

  • Kundinnen und Kunden einschulen

    Nach der Fertigstellung erklärst du den Anwendern, wie sie mit der neuen Software arbeiten sollen. Das kann in persönlichen Schulungen, Präsentationen oder anhand von Benutzerhandbüchern geschehen. Dabei musst du technische Inhalte so übersetzen, dass auch Personen ohne Programmierwissen die Anwendung sicher verwenden können.

  • Rollout, Wartung und Erweiterungen betreuen

    Mit dem ersten fertigen Stand ist die Arbeit oft nicht vorbei. Du begleitest den Rollout, unterstützt bei der Inbetriebnahme und kümmerst dich später um Anpassungen, Updates, Wartung oder neue Funktionen. Gerade bei betriebsspezifischer Software verändert sich der Bedarf laufend, deshalb muss die Anwendung weiterentwickelt werden können.

Im Detail

Arbeitsumgebung

Wo du arbeiten kannst

Die Lehre und spätere Beschäftigung findest du nicht nur in klassischen Softwarefirmen:

  • Softwareentwicklungsunternehmen mit Fokus auf Programme, Apps oder Web-Anwendungen
  • Multimediaagenturen, die digitale Anwendungen für Kundinnen und Kunden umsetzen
  • IT- oder Softwareabteilungen größerer Unternehmen, etwa in Banken, Versicherungen oder Industriebetrieben
  • Betriebe mit branchenspezifischer Software, zum Beispiel für Produktion, Verwaltung oder interne Datenverarbeitung

Arbeitsweise

Viele Schritte lassen sich ortsunabhängig erledigen. Das heißt aber nicht automatisch freie Zeiteinteilung ohne Abstimmung: In Projekten zählen gemeinsame Termine, Teamabsprachen und klare Deadlines.

Typische Umgebungsmerkmale

  • Büroräume mit moderner IT-Ausstattung
  • Lange Bildschirmarbeit
  • Konzentriertes Arbeiten am Computer
  • Regelmäßiger Kontakt mit Kundinnen, Kunden und Teams
  • Teilweise Home Office möglich
  • Meist ruhig, aber viele Abstimmungen im Team
  • Bei Abgabeterminen fallweise längere Arbeitstage
  • Termindruck vor Rollouts und Deadlines

Im Detail

Zukunftsperspektiven

Nach der Lehre: vom Mitentwickeln zum eigenen Modul

Am Anfang arbeitest du meist noch stark in bestehenden Projekten mit: Du übernimmst einzelne Funktionen, passt Datenbankzugriffe an, schreibst Tests oder behebst Bugs. Mit mehr Erfahrung bekommst du nicht nur schwierigere Programmteile, sondern auch mehr Vertrauen bei technischen Entscheidungen. Dann planst du zum Beispiel selbst, wie ein Modul aufgebaut wird, welche Datenstruktur passt oder wie eine Schnittstelle abgesichert werden soll. Auch Kundengespräche ändern sich: Du hörst nicht mehr nur zu, sondern erklärst aktiv, welche Lösung sinnvoll ist. Dieser Übergang ist oft der erste große Schritt vom Lehrling zur vollwertigen Entwicklerperson.

Fachrichtungen, in die du dich entwickeln kannst

Dieser Lehrberuf ist breit genug, dass du später sehr unterschiedliche Profile aufbauen kannst:

  • 🔐 IT-Security: Zugriffe absichern, Datenschutz sauber umsetzen, Verschlüsselung und Sicherheitskonzepte mitentwickeln
  • ☁️ Cloud-Anwendungen: Software so bauen, dass sie online skaliert, Daten sicher verarbeitet und in verteilten Systemen läuft
  • 🗄️ Datenbankanwendungen: Datenmodelle entwerfen, Abfragen optimieren und Anwendungen mit großen Datenmengen stabil machen
  • 📱 Mobile Devices und Apps: Anwendungen für Smartphones und Tablets entwickeln und an unterschiedliche Betriebssysteme anpassen
  • 🧭 UX-Design: stärker auf Bedienbarkeit, Benutzerführung und verständliche Oberflächen fokussieren
  • 🏥 Branchenwissen aufbauen: dich etwa auf Medizin, Computerspiele oder andere Fachgebiete spezialisieren, in denen eigenes Know-how viel wert ist

Wenn du stärker beraten statt nur programmieren willst

Nicht jede Person möchte dauerhaft den Großteil des Tages Code schreiben. In diesem Beruf kannst du dich mit Erfahrung auch in Rollen entwickeln, in denen du stärker analysierst, strukturierst und vermittelst. Als Business Analyst oder IT-Consultant arbeitest du näher an Anforderungen, Geschäftsprozessen und technischen Lösungsvorschlägen. Du sprichst dann mehr mit Auftraggebern, übersetzt betriebliche Probleme in IT-Konzepte und hilfst dabei, sinnvolle Projekte aufzusetzen. Dafür ist es ein großer Vorteil, wenn du aus der Praxis kommst und selbst schon entwickelt hast: Dann weißt du, was technisch wirklich machbar ist und was nur auf dem Papier gut klingt.

Der Weg in Architektur und technische Verantwortung

Mit mehreren Jahren Erfahrung kannst du in Richtung Softwarearchitektur wachsen. Dann schreibst du nicht mehr unbedingt jede Funktion selbst, sondern entscheidest stärker über den Aufbau der gesamten Anwendung: Welche Technologien passen, wie Datenflüsse organisiert werden, wie Systeme wartbar bleiben und wie Teams sauber zusammenarbeiten. Das ist eine Rolle für Leute, die nicht nur einzelne Probleme lösen wollen, sondern das große Ganze sehen. Wer diesen Weg geht, braucht breite Erfahrung aus Entwicklung, Test, Datenbanken und oft auch aus Kundenprojekten. Aus genau diesem Lehrberuf kann so Schritt für Schritt eine sehr gefragte technische Schlüsselrolle werden.

In größeren Betrieben auch Führungslaufbahnen

Wenn du lieber Menschen, Abläufe und Qualität steuerst, gibt es in größeren Betrieben klassische Aufstiegswege. Laut Berufslexikon sind Funktionen wie Meister, Werkmeister, Werkstättenleiter oder Leiter des technischen Kundendienstes möglich. In solchen Rollen verschiebt sich dein Alltag: weniger reine Programmierzeit, dafür mehr Einteilung, Qualitätssicherung, Abstimmung mit dem Betrieb und Verantwortung für andere. Diese Schritte gelingen meist nicht automatisch nach ein paar Jahren, sondern setzen laufende Weiterbildung und je nach Position zusätzliche Nachweise wie Werkmeisterschule, Meisterprüfung oder Ausbilderprüfung voraus. Vor allem in größeren Industrie- und Gewerbebetrieben sind diese Chancen besser als in sehr kleinen Firmen.

Eine eigene IT-Dienstleistung aufbauen

Wenn du selbstständig arbeiten willst, ist dieser Beruf dafür besonders geeignet, weil viele Leistungen projektbezogen und digital erbracht werden können. Das freie Gewerbe "Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik" erlaubt dir, eigene Software- und IT-Dienstleistungen anzubieten. Das kann ganz klein beginnen: etwa mit Web-Anwendungen, Datenbanklösungen, Wartung bestehender Applikationen oder Anpassungen für kleine Betriebe. Mit Erfahrung kannst du daraus ein eigenes Profil machen, zum Beispiel als Spezialist für sichere Branchenlösungen, interne Tools oder mobile Anwendungen. Wichtig ist dabei: Selbstständigkeit heißt nicht nur programmieren, sondern auch Angebote schreiben, Kundenerwartungen steuern und Verantwortung für Termine und Qualität übernehmen.

Selbstständig

Neben dem freien IT-Gewerbe kommen laut AMS auch selbstständige Wege in den reglementierten Gewerben Mechatronik für Elektronik, Büro- und EDV-Systemtechnik sowie Kommunikationselektronik in Frage — dort ist aber ein Befähigungsnachweis erforderlich.

Der entspannte Weg: ein stabiler IT-Beruf mit Entwicklungsspielraum

Nicht jeder muss Teamleiter werden oder ein Unternehmen gründen. Dieser Lehrberuf kann auch einfach ein sehr solides Fundament für ein gutes Arbeitsleben sein. Wenn du verlässlich entwickeln, testen, dokumentieren und im Team sauber arbeiten kannst, bist du in vielen Branchen einsetzbar — von Softwarefirmen bis zu Banken, Versicherungen oder Industriebetrieben. Gerade weil Software in fast allen Bereichen gebraucht wird, kannst du oft einen Arbeitsplatz finden, der zu deinem Leben passt: eher kundennahe Projekte, eher technische Tiefe, eher Büro vor Ort oder teilweise Home Office. Für viele ist genau das attraktiv: ein Beruf, in dem man fachlich besser wird, gutes Geld mit qualifizierter Arbeit verdient und trotzdem noch Energie für Freizeit, Freunde oder Familie hat.

Warum die Chancen in Zukunft gut bleiben

Die Nachfrage nach qualifizierten Leuten im IT-Bereich ist laut den Quellen weiterhin gut, und für Applikationsentwickler wird sie eher steigen. Der wichtigste Grund ist simpel: Immer mehr Abläufe in Unternehmen, Behörden und im Alltag hängen von Software ab. Wer Anwendungen nicht nur schreiben, sondern auch wartbar, sicher und benutzerfreundlich umsetzen kann, bleibt deshalb gefragt. Besonders stark wirst du, wenn du zusätzlich Branchenwissen aufbaust, etwa verstehst, wie eine Versicherung, ein Industriebetrieb oder ein medizinischer Bereich arbeitet. Genau diese Verbindung aus Technik und Praxis macht aus einem guten Entwickler mit der Zeit eine sehr wertvolle Fachkraft.

Nur in der App

Mehr Hilfe bei Beruf und Lehrstelle gibt’s in der App.

  • Mach den Persönlichkeitstest und sieh, was zu dir passt — wissenschaftlich fundiert.
  • Entdecke Lehrstellen in spannenden Videos — wie bei TikTok.
  • Merk dir Lehrstellen und vergleiche deine Favoriten.
  • Betriebe bewerben sich bei dir.
  • Schreib Betrieben direkt — ohne Bewerbungsschreiben.

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